listen to your bart

(Bild: shit fire)

so viele

leben

hab ich

schon

verloren

und jedes

mal

schau ich

wieder

in den morgen

als wüsste

ich

nicht

woher

er gekomm´

nur

die nacht

die ich

noch

halbwegs so

begreife

die aber

nicht

ausreicht

um alle

stellen

auszufüllen

und

sich leise

nur

über die

haut

legt

schicht um

schicht —

und mir

dann

auch noch

das

streichholz bricht

und

in meinem schoß

liegen bleibt

und weiter

brennt

und brennt

bis ich

nach hause

komme

schwarz und

leer

so sehr bis

der

tod …

ich meine

der tag

mich weckt

und ich hät…

hätt´ alles

sagen

alles

haben können —

nur nicht meer

davorn

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Autor: Yves Engelschmidt

Einer, der aus den Bergen fiel und sich im Schreiben verfing. Yves Engelschmidt ist angenehm anti-modern, anti-alles und ein enthemmter Endgegner. Verbal-Karate-Tiger und (Porno-)Belletristiker. Ein vorausdrängelnder Verfasser phantasiespaltender, schön-traurig bis wunderbar bescheuerter, kurz-prosaischer Rhetorik-Kunststücke. Der "endboss Verlag" schiebt ihn jetzt in die weite, weiche Welt hinaus. Wer lesen will, was gut ist — muss wissen, wie man sich durch Glut frisst.

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