end-Schicht

(Bild: nicht von ihr, aber auf ihrer Seite „principio de la humanity“ by Aina Puramuela)

N´ dicker Kopf.
— Der schlimme Schädel —
wie der Aufprall
auf Asphalt.
Schlaglöcher
fressen – mich – auf.
Nicht nur theoretisch —
Technostrich.
Da ist nur
kein “ich”
in mir.
Die blut-rot
unterlaufene
Trinkersonne
geht auf.
Über mir.
Und unter —
durch mich.
Das Problem:
ich kann nur noch
verschwommen seh´n.
Ein gewisser Teil
davon, ist
Rauch-im-Auge —
keine Tränen.
An der Wand steht
“bleib niemals stehen”.
Ich bleibe steh´n
um es zu lesen.
Da gibt´s nur kein
Versehen.
Sollt´ ich
mich schämen?

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Autor: Yves Engelschmidt

Einer, der aus den Bergen fiel und sich im Schreiben verfing. Yves Engelschmidt ist angenehm anti-modern, anti-alles und ein enthemmter Endgegner. Verbal-Karate-Tiger und (Porno-)Belletristiker. Ein vorausdrängelnder Verfasser phantasiespaltender, schön-traurig bis wunderbar bescheuerter, kurz-prosaischer Rhetorik-Kunststücke. Der "endboss Verlag" schiebt ihn jetzt in die weite, weiche Welt hinaus. Wer lesen will, was gut ist — muss wissen, wie man sich durch Glut frisst.

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