Wenn wir Fleisch sind

Selbstauflösung ist ein schleichender Prozess. Der lebende Beweis — zu meiner Rechten. Der Typ. Ich schau ihn an. Voll das Gemüse. Abgekackt, aber total. Ich erkenn´ dich Bruder, keine Sorge. Aber heute keine Lust auf Schwermut. Blech-und-brechleierndes Gelaber. Lieber setzt ich mich zum Automaten; spiel `ne Runde. Die vielen bunten Licht und das bisschen Aussicht auf klein-wenig Glück; die einzige vielleicht…

Hoffnung.

Hoffnung.

Doch nicht.

Futsch!

Doch pfuschen ist menschlich — denk ich.

Wieder am Tresen, trink ich vom letzten Geld weiter fleißig flüssig-(en) Trost. Doch plötzlich zwei Schnaps vor mir. Und der Blick der Kellnerin. Ein Abendmahl. Ein Untergang. So viel Sehnsucht ohne Sinn, auf beiden Seiten. Sonst immer tut sie, als sei sie eiskalt und unnahbar. Die Steinfrau aus Eis-Beton. Und nun auf einmal dieser ganz zärtliche, fast wehmütige Gesichtsausdruck.

— bist ja voll das Kätzchen

sag ich.

Wir stoßen an. Doppelschnaps. Ekelhaft. Aber geht trotzdem. Und wird besser mit der Zeit — so, wie mit allem. Vielleicht auch nicht. Wahrscheinlich ist es lediglich meine Gleichgültigkeit. Stumpfsinn — und die ausbleibende Gegenwart; das Gegenteil der einzigen Chance.

Eben.

Hauptsache ist, sich auch mal ´n bisschen locker machen. Und siehe da, sitzt sie schon direkt neben mir.

— komm, wir rauchen erst ma´ eine … Schatz!

— wie manipulativ du bist, ekelhaft

sag ich.

Gefällt ihr gut. Auch wenn sie´s nicht gerne zeigt. So als müsste ich mir jetzt besonders viel Mühe geben — so auf die Art halt.

Aber wer bin ich denn — denk ich — mich zu echauffieren? Seelisch behindert sind wir doch alle irgendwie.

— sag ma´… stehst du eigentlich auf mich?

frag ich, sichtlich unerwartet.

Wir fallen einander in die Augen. Wer kann am längsten ohne wegzuschauen.

— krass! Aber ich muss trotzdem wieder an die Arbeit.  

sagt sie, schon im Gehen. Und fügt hinzu:

— und außerdem … warum sind´en deine Pupillen nun schon wieder so groß? Irgendwie trau ich dir nicht.

D´accord.

Vielleicht auch besser so.

 

so barbara  

— Im verkacken bin ich King —

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Die Schlickschaum-Trilogie…geht weiter, der 2. Teil KOMMT!! bald

DER AUTOR sitzt wieder an seiner SM/Maschine und schreibt/*tppt* sich die Wurstfinger blutig. Der Nachfolger von EP /www.erectionperfection.de/ ist also in der Mache.

Wenigstens wichst er jetzt wieder weniger, laut eigener Aussage.

Hier, zur Erinnerung. Feinste Pornobelletristik.

 

Die ganze Story, auch hier zu lesen etc.

https://engelschmidt.com/2015/12/06/end-hemd/

oder

via VIDEOS 

oder

http://www.ERECTIONPERFECTION.de

oder

via EP / youtube Channel 

Nur der erbärmliche Geruch von Instantkaffee der aus dem Mundgullak meines Vaters drang, wenn er auf mich einschlug, blieb mir als Blinder … bis heute im Gedächtnis zurück.

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Bild by: Christopher Balassa

Kraftwerke tragen keine Schuld an Kraftlosigkeit

[Ein Auszug aus ERECTION PERFECTION]

Sie aus dem Altersheim loszueisen oder gar zu entführen, wie wohl einige behaupten, lief nicht ohne äußerste Dramatik ab. Es war nicht der Wink, sondern der K.O.-Schlag des Schicksals, der uns zusammenführte. Louise war die Zimmernachbarin meiner Oma, die sie vor allem immer dann in Rage brachte, wenn sie sich mit Klosterfrau Melissengeist betrank.

altenfick omse 1 und louise in jung bearbeitetUm meiner Oma einen friedlichen Moment der Einsamkeit zu bescheren, pflanzte ich Louise in ihren Rollstuhl und nahm sie mit auf einen Spaziergang. Im Park dann — oh ich erinnere mich noch genau — ließ sie absichtlich ihr dünnes Nachthemdchen hochrutschen. Das kleine bisschen Elefantitis störte mich nicht, ganz im Gegenteil. Wie zierlicher Schmuck hing der Katheter an ihrer grauen Trostspenderkerbe, die ich, unhöflicherweise, zu lange begaffte, als ich mich bückte.

Ihrer ausdrucksstarken Gesichtslähmung war überwiegend Freude zu entnehmen. Vorzüglich benuckelte sie mein Glied, welches oralplatziert sehr heftig und schnell am Wachsen war. So ließ ich mich dann auch nicht von den Erstickungslauten stören. Wie schön wehte doch dabei ihr dünnes Haar im Wind. Meine Suche war vorbei, denn das ihr nahende Ende wurde zu meiner Zukunft. Louise war meine Bestimmung.

Dass man sie bereits für unzurechnungsfähig erklärt hatte, erachtete ich als lächerlich. Ihre manchmal durchaus unzusammenhängenden Gedankenfetzen (der Krieg mein Gott, der Krieg) sorgten doch immer wieder für viel Heiterkeit. Wir lachten viel.

Meiner Familie und auch allen anderen sozialen Kontakten entledigt, führten wir ein harmonisches, friedliches Leben in einer, inmitten des Waldes gelegenen, ehemaligen Psychiatrie, der ich durchaus, durch ein paar geschickte Kniffe, ein Ambiente der Heimatlichkeit zu verpassen verstand. Nur selten kamen Triebtäter mit ihrer kleinen Begleitung zu Besuch. Und ich glaubte auch, dass der Förster ein Auge auf Louise geworfen hatte, weshalb ich sie so selten wie nur möglich alleine ließ.


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ERECTION PERFECTION — auch als e-Book für 0,99 Cent


Eines Abends, die Sonne zeigte zärtlich ihr Aufbegehren durch einen blutroten Streifen am Firmament, während ich noch ein paar Tannenzapfen und Blindschleichen sammelte, die ich, wie es der ausdruckslose Wunsch meiner Gefährtin war, ihr des Nachts rektal einführen sollte, traf mich doch beinahe der Schlag, als ich vom Graben aufblickte. Sie war ein heißer Traum aus altem Fleisch. Ohne weiteren Wortverlauf kam es augenblicklich zum Geschlechtstango. Oh … Margarethe, der Wind schreit deinen Namen. Ich schrie ihn ebenso, während ich zaghaft ihre Falten durch meine Finger gleiten ließ und einen ihrer Nippel aus ihrem Hüftbereich hoch zu meinem Mund führte, um ihn dann sanft mit meiner Zunge zu liebkosen. Das über die Jahre aufgenommene Eiweiß hatte sie auch im Alter noch fickfit und knackig gehalten.… (mehr)

#Erection Perfection #Porno Belletristik