Major Cunt

Gelsen wird aus Erection Perfection 


Hier geht irgendwas mit perversen Glatzenfrauen. Zwei Kahlköpfe jeweils im Schoße der anderen, anmutig wie ein Zwillingspaar im Uterus. Skinheadlesben im 6 zu 9 exen sich gegenseitig die Soße weg. Fickbe- reitschaft schwebt in der Luft. Stiernacken-Armin hat ganz sicher mehr Haare auf der Brust als Gehirnzellen insgesamt, aber ist steif bewaffnet, um den beiden Mr. Proppervotzen die Möse zu zerpflücken. Lässig steht er in der Ecke und kaut Kaugummi mit Uringeschmack. Seine Geschlechtsapparatur schaut aus, als könne sie ordentlich was wegmöbeln. Er hebt die Arme und riecht selbstgerecht an seinem Achselschweiß.

Ein letztes Mal zieht er an seiner Kippe und drückt sie dann auf seiner Eichel aus. Es zischt. Stoßgewisslich blicken die Kahlköpfinnen auf und krabbeln zu ihm hin. Wie dumme Lamas ringen sie mit ihren Zungen um seinen Keulenpapst. Zunächst streiten sie sich liebevoll, doch dann beißen sie ihm, im Wahn, beinahe das Bändchen durch. Fast hebelt Amok-Armin der Baldheadbitch den Schneidezahn aus, als er seinen Kolben aus ihrem Mund reißt und den beiden dann nacheinander auf den Schädel schlägt. Rote Penisstriemen zeichnen sich ab. Doch scheinbar genießen sie die harte Tat. Mit O-Mündern öffnen sie ihren Rachenverschlag, damit Al- phatier-Armin seinen Hackdübel kompakt reinpressen kann. Sein Langhalsdrache kennt nur einen Weg. Es gurgelt laut. Bei Schwanz-im-Hals kennen die beiden nix. Armin legt sich hin, bettet die Arme neben sich und streckt die Daumen raus. Die beiden setzen sich mit ih- rem Arschloch drauf und machen rum. Immer mal wieder macht der Bizepsproll Übungen und hebt die Arme an. Jetzt steigt ihm die eine aufs Gesicht und macht ihm dabei die Nase nass. Die andere stopft sich derweil seinen Fleischhammer ins schleimige Gehege und beginnt mit kreisenden Bewegungen. Fast zertrümmert Armorius ihr dabei das Becken, so heftig stößt er mit seiner Kampfhüfte zu. Weil der Hardcorewarrior aber Angst im Dunkeln hat, bibbert er derweil, kaum hörbar, in die Kimme der anderen rein. Doch die beiden Schädelschlampen sprühen nur so vor Saft im Schritt und verlangen nach mehr.

Ohne Steuern zu zahlen, fickt er den beiden jetzt nacheinander ins Mutterland. Er freut sich königlich, als die Eine den Koitussud der Anderen von seiner Stange schlemmt.

Das kahle Votzenduo räkelt sich vor ihm nieder und reckt die Ärsche in die Höhe. Die eine lässt einen fahren, während Armin ihr die Rosette leckt. Intensiv und lang atmet er die Gewissheit ihrer veganen Ernährung ein. Weil Armin aber Metzger ist, kennt er keinen Eisberg(salat), sondern nur heiße, mett-pinke Schluchten und beginnt, ihr tiefreichend triefende Grüße in den Wanst zu hauen. Selbst zwei völlig haarlose Frauen stehlen seinem Glatzenmann nicht die Show. Flatternd glitschende Furzlaute treten aus den Votzen aus. Jetzt wechselt er und steckt der anderen seine Saustange in den rosa Schweinekranz. Weit gleitet er hinein. Die andere rasiert sich derweil noch einmal den Kopf.

Eher aus Versehen schießt Armin ihr jetzt schon die Sahne in den Opferspalt. Unbeteiligt stöhnt er auf — wie ein Waran auf Ecstasy.
Gute-Nacht-Samen war heute nur für eine drin.

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Po-ethisch korrekt

Gelesen wird aus: ERECTION PERFECTION


 

Weil ich der Augapfel meines Vaters war, ließ er niemanden an mich ran. Doch ich war bereits 20 Jahre alt und meine Muschi brannte lichterloh. Steffen Beppo, der bei uns den Stall ausmistete, war fünf Jahre jünger als ich.

Nach getaner Arbeit zerrte ich ihn ins Heu. Er war sehr schön, schüchtern und blass. Sein Gesicht wurde genauso rot wie seine Haare, als er mir seine Jungfräulichkeit gestand. Es war sogar sein erster Kuss, den er hier von mir bekam. Etwas sehr Mächtiges stieß mir in den Schoß. Fast wahnsinnig vor Gier zog ich ihm den Blaumann aus. Wie eine Reliquie der Erlösung umklammerte ich seinen Mammutstamm. Langsam begann ich ihn zu reiben. Ich blickte ihm in die sanften blauen Augen und schob mir voller Hingabe seine Bullenlanze in den Mund. Mit seinem Eichelkäse hätte man eine ganze Familienpizza belegen können, aber das war mir egal. Einem Erstickungsanfall nahe, arbeitete ich mich bis zu seinem Schamhaar vor. Wie erregend war es, als auch er sich besann und meinen Kopf in seine Leisten presste. Er griff mir in die Zöpfe und verwies mich in den ihm gefälligen Schwung. Von der Magensonde wieder befreit, verlangte es mir sogleich nach mehr. Wie Liebkosungen streichelte ich mir seine Fleischgewalt durch das Gesicht. Einer geübten Dirne gleich, holte ich weit aus und verschlang sein Biest in einem Zug. Der Beppo umklammerte seinen Samenbeutel und schüttelte so lange, bis ich gurgeln musste und Tränen vergoss. Ich übte mich in devotem Augenaufschlag. Mit der einen Hand von vorne und mit der anderen von hinten fingerte ich mich unterm Rock. Mein Höschen war bereits nass, wie ein Zelt im Regenwald. Ich schlang gleich sein ganzes Mandeltäschchen ein, so unersättlich war mein Hodenhunger. Es dauerte eine schiere Ewigkeit, bis er meine Bluse aufbekam und mit seinen starken Händen meine frischen Brüste zu kneten begann. Ich legte mich nieder und reckte meine Beine in die Höh ́. Zuerst zeigte der Steffen nur ein herrlich gelbes Lächeln, als er mich nach innen hin besah, bis er so ungestüm wurde, dass er mir das Höschen mit den Zähnen runterriss. Mit seiner weichen langen Kuhzunge drang er in meine übervolle Rosentonne ein — auch war sie mir ein vorzüglicher Rosettenkavalier. Die gesammelte Sehnsucht meiner feuchten Nächte klebte ihm jetzt im Gesicht. Außer den drei Fingern, sehnte ich mich nach seinem Schwanz in mir.

Dann endlich steckte der rote Kopf des Riesen in meiner Venusschlinge. Tatsächlich spürte ich seine Adern an der Innenwand meines Lustlabyrinths pulsieren. Unsere Herzen schlugen im selben Takt. Er wartete sogar, bis ich mich weitete. Immer tiefer schob er seinen Rammbock in meine nasse Faltenfalle. Steffens Stöße wurden immer heftiger. Der Beppo hatte mich zur Königin seiner Begierde erkoren. Bald schon saß ich auf ihm und rammelte mir die Hüfte heiß. Fasziniert schaute er sich beim Verschwinden in mir zu. Ich hätte es ihm gerne gleich getan. Seine Lenden waren meiner Vernunft und Würde ein Hyper-Holocaust. Ich grunzte sogar für ihn wie ein Schwein und richtete mich auf alle Viere — so intensiv spürte ich, wie er mir das Weibesfleisch spaltete. Er bereitete etwas mit seinem Daumen vor. Ausreichend sanft ließ er seine Anakonda in mein Moor. Sehr brav gab ich ihm hinterher Fellatio. Sein Glück schoss mir in den Hals, in solchen Mengen sogar, dass es mir wieder aus dem Mundwinkel rann …

Nicht nur, dass ich ihn über alles liebte — auch war mir nie wieder eine solche Wonnelust vergönnt.

Denn das Schicksal (bzw. der Rupert Schicksal, mein Vater) mähte ihn und meine Schwester mit dem Drescher bei einer Liaison im Felde nieder.


Bild by: Nschotschi Haslinger

Das kurze Glied in einer langen Kette von Schweinereien

Gelesen wird aus: Erection Perfection 


Noch in einem der billigsten Länder dieser Erde blieb Otto Kranzton — selbst als wohlhabender Sextourist — völlig aussichtslos. Leider sah man ihm in reinster Weise an, dass er vollends hässlich war. Alles an ihm schien den Gesetzen der Ästhetik zu widersprechen. Erst in einer heruntergekommenen Bar gab ihm einer der Schlitzgeäugten den entscheidenden Tip.

Auf einem wackeligen Boot brachten sie ihn zu der kleinen Insel. Mit einem goldbestückten Lächeln wurde er persönlich von dem Betreiber in Empfang genommen. „Welcome to the Cream Dream!“, sagte er.

Da dieser blind für alles außer Geld war, ärgerte ihn die angewiderte Zurückhaltung seiner Angestellten. Höchstpersönlich führte er daher Herrn Kranzton übers Areal. Jede der unzähligen Hütten barg eine eigens konzipierte erotische Landschaft in sich. Herr Kranzton wählte den Orient.

Das Haremsszenario war rot, plüschig und weich, wie ein Opiumtraum. In der Mitte des Raumes wartete angekettet auf ihn die völlig körperhaarlose Mulattin-Schönheit. Dass sie ganz offensichtlich eine Perücke trug, stör- te ihn nicht. Noch nie hatte er Nacktheit in echt gesehen. Verstohlen blickte er zu Boden, als sie ihm laut schmatzende Küsse zuwarf. Kaum hatte er sich ihr genähert, da zog sie ihn auch schon mit ihren langen starken Armen an sich. Ihr Geruch war exotisch und intensiv. Die Fackel in seiner Hose entfachte einen Waldbrand der Leidenschaft. Nahezu brutal zog sie ihm die Hose aus und verschlang betörend nass lutschend sein Glied. Ihre Zunge war so lang und stark wie eine Pythonschlange. Mit großen schwarzen Augen blickte sie ihn an. Die Wollust brachte ihn der Ohnmacht nah. Sogleich stürzte sie sich auf ihn, als er niedersank. Zum ersten Mal flutschte sein Fleischutensil in eine weibliche Lauerbox.

Beinahe, so glaubte er, verursache ihm ihr gnadenloses auf und ab eine Beckenfraktur. Ihr nass-heißer Lendenschwamm begrützte seine Blutstaustelze mit vaginalem Lustschlamm. Es schmatzte wie im Altersheim. Ottos Ejakumulation drang tief in ihre Eingeweide. Mit einem lauten Schrei bekundete er die Vollendung seiner Lust. Gelenkig kratzte sich indes die Mätresse mit dem Fuß am Ohr.

Es dauerte Stunden, bis der Besitzer Herrn Kranzton klarmachen konnte, dass eine Hochzeit völlig ausgeschlossen war. Es liege nicht am Geld, sagte er, nur gäbe es keinen Staat auf diesem Planeten, der einen weibli- chen Orang-Utan als Ehepartner anerkenne.

pink shot or not?

Autor VS. Verleger

Zur Frage der Vulva-Frontalaufnahme —
Ein Streit, ausgetragen in Form zweier Essays. Erschienen im aktuellen  
Giddyheft.

Und wer sich jetzt fragt — was zur Hölle eigentlich ein PINK SHOT ist?

pink shot = Foto einer geöffneten Vulva.
(aus: wikipedia.org)

I. Der Autor

Auf einmal da — pink und nah.
Gemeint ist die Frontalaufnahme. Der fotografische Einblick ins Zentrum der Lust, die Draufsicht, in die innen nasse Falte. Süßer Mittelpunkt. Ewig feuchter Stern des Begehrens.
Mein Verleger scheint dagegen — fotografisch, mein ich.

Muschiparanoia, aber Pornorap geht klar. Aha. Es herrscht Uneinigkeit. Kein Mangel aber an Meinungen. Und hier herrscht meine:

Ich meine — magazintechnisch ist die Wirklichkeit kaum realer darstellbar. Die ganze Frau, pur, echt und unverschnörkelt, mit Mängeln oder nicht — klar; und deutlich, als ob sie da vor dir liegt, mit geöffneten Beinen — und du nur noch einen Schritt auf sie zu tun musst.

Und jetzt der Rückzieher!? Lieber wieder Decke drüber, getreu dem Motto: gehört sich nicht — so ungefähr? Als müsse eine Frau sich des Begehrens erst bewähren, durch entsprechend entbehrende Zurückhaltung und mysteriös anmutende Verschlossenheit. Wie eine Schatzkarte, deren Glod-Kammer der Empfängnis ohne eigenes Zutun und Eroberung unerreicht und unaufspürbar bleibt.

Zum Glück ist die Realität da durchaus ambivalenter. Denn wahre Tigerinnen im Dschungel des Beischlafs sind meist keine Jungfrauen mehr. Voll frontal zu sein ist ebenso der Frauen Recht.
Also — der Pink Shot ist hot. Vor allem echt.

Und weil ich hier gar nicht über den Geschmack streiten will. Der bleibt jedem selber, selbst wenn er schlecht erscheint. Klar, sehen manche Muschis aus wie Aliens, und für die meisten werden sie das wohl immer bleiben; obwohl sie Ursprung, so wie Ein- und Ausfahrt ins Leben sind.

An dieser Stelle breche ich den Gedanken besser ab. Unnötige Scham.
Ich der Titan der Porno-Belletristik — ich find ́s mutig (von euch). Weiter so.

von Yves E. 

II. Der Verleger 

Die Frontalaufnahme … und der Wunsch nach ein wenig Privatsphäre für die Darsteller. 

Mein Verhältnis zur Pornografie ist ein altes und gespaltenes. Es begann, als Mädchen zwar gerade interessant, aber – zumindest von mir – noch nicht angefasst wurden. Da wirkliche Pornos zu diesem Zeitpunkt außer Reichweite lagen, beschränkte sich meine Erfahrung in Sachen bewegter, erotischer Bilder auf im Nachtprogramm laufenden Filmchen der Sender VOX oder Kabel1. Als kleiner Junge im familiären Umfeld war der Genuss solcher Streifen aber komplizierter, als man es sich in Zeiten des Internets vorstellen kann:

Zunächst musste man das generelle Fernsehprogramm ausstehen. Heute undenkbar, aber man zappte den vollen Abend herum, nur um dann mitten in der Nacht das sehen zu können, was man sich vorgenommen hatte. Dazu kam, dass ich kein eigenes Zimmer mit Fernseher hatte, als Ort der erotischen Enddeckung blieb also nur das familiäre Wohnzimmer. Und das war eben nur leer, wenn der Rest der Familie bereits schlafen gegangen war. Dass es irgendwann ins Bett geht war jedoch nur bei meiner Familie sicher; wenn man Pech hatte landeten die Protagonisten des erwarteten Films, trotz „Erotik“ Markierung in der Fernsehzeitung, gar nicht auf der Matratze. Und selbst wenn: Zu dem Fahrstuhlsound der Neunziger, gerne mit etwas Saxophon, wurde die Szene nach spätestens 10 Sekunden der Darstellung des eigentlichen Liebesakts ausgefadet … Nie sah ich ein primäres Geschlechtsteil, selten waren die Protagonisten bei Ihrer Darstellung völlig nackt und immer war die Kamera mehr oder weniger in der Totalen. Jung, wie ich war, haben mir diese 10 Sekunden dann aber meist trotzdem gereicht.

Echte Pornos stellte ich mir dann so ähnlich vor, nur eben optimierter: Keine schlecht synchronisierten B-Movies vorab, keine unberechenbare Story, die man zwischen den Szenen mit offener Hose durchstehen musste und vor allem kein verdammtes Ausfaden! Die echte Darstellung von Menschen, die tatsächlich miteinander schlafen und nicht bloß die Bewegungen durchführen, aber Ihre Unterwäsche noch tragen.

Den ersten Porno bekam ich dann im Rahmen eines Videoabends mit Freunden aus der Schulklasse zu Gesicht. Wenn ich mich recht erinnere war das auch der einzige Moment, an dem ich einen solchen Film je mit Gesellschaft geschaut habe.
Nach eigener Aussage hatte noch niemand ähnliches gesehen; wir, oder zumindest die Jungs, erwarteten den Moment also mit gespannter Vorfreude. Nach dem ersten, regulären Film, es muss also so halb neun gewesen sein, wurde dann der Porno in den Recorder geschoben. Das war es nun also, hier und jetzt würden wir alle lernen, wie man Liebe macht. Wie erwartet gab es keine Story, hier hatte ich noch richtig gelegen. Die Fahrstuhlmusik blieb aus – kein Problem, der Kerl war schmierig und übergewichtig – nun gut, die Protagonistin war deutlich älter als erwartet – schon ärgerlich. Aber wirklich erschreckt hat mich nur die Scenenwahl. Beim ersten Reinstecken hatte mich die Nahaufnahme nicht verwundert, ich war ja schließlich interessiert. Dass die Kamera dann aber fast ausschließlich in dieser Position verweilte hätte ich dagegen nicht gedacht. Anstelle von Sex sah ich einen über den gesamten Röhrenfernseher ragenden Schwanz in einer unglaublichen Geschwindigkeit in eine Muschi hämmern. Beim Stellungswechsel ging die Kamera kurz in die Totale, nur um dann, sobald die beiden Darsteller wieder vereint waren, wieder in die Nahaufnahme zu wechseln. Schwanz hämmert in Muschi, nun aber von oben nach unten. Ich war schockiert.
Das, was ich hier zu Gesicht bekam, war noch viel schlimmer, als die vorher mühsam erkämpften Filmchen im Nachtprogramm. Das war Krieg zwischen den Beinen, eine Großaufnahme primärer Geschlechtsteile, ineinander verkeilt und sich gegenseitig verformend. Und auch wenn mich in dem Alter schon der durchscheinende BH einer Klassenkameradin zur Ekstase gebracht hatte: Eine Erektion war völlig undenkbar.

Diese Erfahrung scheint mich sehr geprägt zu haben, denn auch viele Jahre und eigene Erfahrungen später, tendiere ich heute noch zum Softporno. Dabei ist es gleich, ob Foto oder Film. Ich möchte keine Nahaufnahmen des Aktes sehen, sondern Körper. Ich möchte bei erotischer Fotografie keine gespreizten Beine sehen, sondern ein hübsches Gesicht, schöne Formen und zumindest ein kleines bisschen Geschick des Fotografen. Nichts lässt meine Achtung vor der abgelichteten Person schneller schrumpfen, als eine gespreizte Muschi im Fokus. Der Pinkshot ist der Inbegriff des Stumpfsinns, der Sieg des Triebs und die Reduktion eines Menschen auf sein Geschlecht. Jede Frau hat eine Vagina, aber diese ist nicht ihr ausschlaggebendes Körperteil und es gibt eine Unmenge an Dingen, die mich mehr anmachen.

Im Prinzip wünsche ich mir die Pornografie ein wenig wie die nächtlichen Filmchen. Klar, wenn ich jetzt wirklich Porno haben möchte, dann will ich da keine an den Haaren herbeigezogene Story, und ganz sicher habe ich keinen Bock mehr in ständiger Angst des Erwischtwerdens zu onanieren. Aber wenigstens haben diese Filme genug offen gelassen, um dann voller Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen auf eigene Entdeckungsreisen zu gehen.

von Max B.

BILD: CHRISTOPHER BALASSA 

Scheidenfleischschneidemaschine

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Da stand sie — und es war klar, dass sie nicht wusste, wer ich war. Ich überwand meine gestellte Schüchternheit, gab ihr den verlangensvollsten Blick, zu dem ich in der Lage war und bestellte uns beiden einen Drink.

Wir stießen an.

Sie war schon meine große Liebe, bevor ich überhaupt geboren war. Unsere Mütter waren Freundinnen.
Im Sandkasten spielten wir Mann und Frau. In der Grundschule hänselte man mich, wegen meiner allzu offensichtlichen Liebe und auch mein erster Samenerguss galt ganz alleine ihr.

Während sich meine Hässlichkeit von Jahr zu Jahr noch zu steigern schien, wurde aus ihr die wunderbarste Molekülansammlung dieser Galaxie. Pubertätsbedingt entfernten wir uns voneinander, was hieß: sie ließ mich, wie meine Eltern einst auch meinen geliebten Zwitter-York-shire-Terrier Pansenwaldo, auf der Raststätte der Bedeutungslosigkeit zurück.

Wie oft schrie ich, mit Tränen in den Augen und blasser Stimme, Alenias Namen in den Wind, wenn ich mir einsam auf der Müllhalde aus Fleischabfällen ihren Engelskörper nachbildete.

Als ich sie zum Abiball einlud, weigerte sie sich sogar, mich überhaupt zu kennen.
Später studierte ich Jura, um durch die Überlastung mei- ner Synapsen ihrem Dasein in meinem Geiste (und Herzen) ein Ende zu bereiten.

Eher ungewollt wurde ich vom Erfolg verfolgt. Mein Alenia-Wahn fadete allmählich aus.
Mit 32 Jahren war ich über alle Maße arbeitsbesessen, leistungsstramm und siegesverwöhnt. Frauen hielten mich für attraktiv. Wie ein Überfliegerkompass ragte mir eine dauerwährende Glückslatte aus der Hose. Der Erektionsgrad meiner Perfektion hatte Ausmaße einer Utopie. Selbst Gott musste sich hinten anstellen.

Leider jedoch hatte mein Charakter immense Einbußen erlitten.

Immer wenn ich einer Frau ins Gesicht schaute, stellte ich mir bereits vor, wie wohl mein spermagrauer Lustklecks zu ihrem Teint passen würde. Meine über die Jahre angestauten Minderwertigkeitskomplexe kompensierte ich mit der dauerhaften Degradierung billiger, geldaffiner Frauen, die ich durch begangene Taten im Bett auf das Niveau und Selbstachtungslevel crackdichter Zwangsprostituierter runterbrach.

Erst als Mutter Natur mir einen saftigen Nackenklatscher gab, stoppte der kokainbetriebene Größenwahnzug, der als Schriftzug meinen Namen trug.
Die Realität entzog mir den Nährboden für meine Eitelkeit. Ab jetzt führte ich ein bereits vorherbestimmtes, ausgangsloses Leben. Ich verschenkte all meinen Besitz und lebte von nun an auf der Straße.

Kurz vor dem Ende traf ich Alenia in besagter Bar.
Ich erzählte ihr, dass ich immer wieder von ihr träume, ohne sie darüber aufzuklären, wer ich sei. Natürlich war sie ein wenig verwirrt, doch ihrem Augenaufschlag entnahm ich Empfänglichkeit. Mental drang ich nicht nur in ihren Geist, sondern auch zwischen ihre Beine. Beruhigend legte ich ihr die Hand aufs Knie. Ganz leicht öffnete sich ihr Mund, als ich ihr das Wort „Liebe“ mit dem Zeigefinger auf den Schenkel schrieb. Kurz bevor sich unsere Lippen trafen, beließ ich es dabei, ihren Atem in meinem Bart zu spüren. Mein Plan ging auf. Ohne ein weiteres Wort zerrte sie mich in den Park.
Meine Sehnsucht wurde Wirklichkeit, als sich ihr haselnuss-brauner Krönungskörper vor mir auf dem Rasen rekelte, während ich sie fingerte. Schon öffneten ihre Lustkrallen meinen Hosenstall. Mit glänzenden Augen begann sie, meinen bereits knüppelharten Schwanz zu reiben, als meine Finger noch immer ihren nassen Schritt durchstrichen. Ich rückte auf und bald leckte und schlabberte sie an meinem Traumstab wie eine Königin. Jetzt bettete ich meine Zunge zwischen ihren Beinen. Die Erlösung lief mir bereits das Kinn entlang.

Meine Sinne waren jedoch schon am Weichen. Ich war ein vor Leidenschaft verglühender Komet. Vielleicht war dies mein finaler Akt. Das Ende war schon sehr nah. Ich konnte es spüren. Meiner letzten Tat verlangte es nach Unendlichkeit. Alles wurde zur Raserei. Erst riss ich ihr, dann mir die Kleider runter.

Ich täuschte einen Tittenfick an und kackte ihr dann auf den Bauch.

 

Kein Wunder, dass Frauen Veganer sein können — die kriegen ja ab und zu auch mal Fleisch rein

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„Ich wunsche euch viel-he Spa-hähs“, sagte er und zwinkerte. Als Kubaner vertrat er kulturbedingt die Vorstellung, dass eine zweigeschlechtliche Zusammenkunft automatisch ein sexuelles Resultat hervorbringe. Ich war da zwar ganz auf seiner Seite, jedoch, ebenfalls kulturverschuldet, nüchtern. Giselle, das Mädchen, das auf sein Haus und seinen behinderten Sohn aufpasste, während er mehrfach die Woche Salsatanzkurse besuchte, auf denen er Uschies in Lederhosen, dicker Schminkebeschichtung und garantierter Haarsprayüberdosis klarschoss, war die ehemalige Obermieze meines Jahrgangs. Kollateralfrust. Denn zur Schulzeit noch blieb ich völlig aussichtslos, aber nach schier zufälliger Begegnung in baresquem Milieu, war ich heute jedoch voller Zuversicht.

Sie wartete im Garten, war barfuß, trug nur eine Jogginghose und ein sehr knappes T-Shirt, unter dem ihre runden kleinen Möpschen als Traum zweier Kugelperfektionen wippten. Gerade streckte sie sich. Schon ihr Bauchnabel war unheilbringendes Lustrefugium; die Art, wie sie den Rücken bog, war katzenhaft. Aus Schönheit und Freude erstrahlte ihr Gesicht. Schon bei der Begrüßung presste sie ihren Rundungspalast ganz fest an mich. Sie schmunzelte, als ihr der Hartriegel in meiner Hose näher kam. Hätte sie ihn doch nur geküsst. Ihr Hintern, zwar nicht deutlich, aber ahnbar, blieb in wahnsinnbringender, hypnotischer, backenalternierender Schwungbewegung, als sie vor mir ging. Manche Frauen haben diesen Gang, der Vergewaltigung als plausible Option erscheinen lässt. Mir war danach, ihren ganzen Körper zu belecktasten. Gerne hätte ich mein expandierendes Glied in ihrer nassen Liebeslagune etabliert, um dann den Glitzeraal zwischen ihren Titten, wie einen Vulkan, zum Ausbruch zu bringen. Zunächst jedoch setzten wir uns nur und tranken etwas Kaltes. Der kleine Mongo (der gar nicht so klein war, sondern bereits 16) kam ums Gartenhaus geschlichen. Die aus Neid hervorgerufene Wut in seinen Augen war unverkennbar. Dem Spasti galt meine ganze Antipathie — und umgekehrt. Meine Augen wanderten zu Giselle, die ihm betüdelnd einen Sabberfaden vom Kinn wischte. Sie drückte ihm einen dieser langen Schläuche in die Hand, die bei kreisenden Bewegungen zischende „Uhu-Uhu-Uhu“-Laute produzieren. Sinnlos hielt er das Ding in seiner Hand und schaute leerblicklich in den Himmel.

„Ich zeig dir mal was“, sagte Giselle und in ihren Augen knisterte es bereits.
Sie ging auf die Knie, zog ihm die Hose runter, dann die Windel, und begann ihm einen zu blasen. In dem Moment, als ihr Mund seine Nudel umschloss, begann die Rotation des Uhu-Uhu-Schlauchs. Die Version meiner bis dahin geliebten Wirklichkeit machte einen überholungsbedürftigen Eindruck. Aller Realitätsfremde zum Trotz, war mein Blick kontinuierlich von ihrem herausgestreckten Arsch in Beschlag genommen. Die Umstände schienen denkbar günstig. Ich zog ihr die Hose aus.

Aus ihrer nassen Fleischwunde sprudelte der Saft bereits in solchen Strömen, dass es ihr schon in kleinen Bahnen die Haxen runterlief. Alles glitzerte im Sonnenlicht. Meine „Theorie des dunklen Fleisches“ erwies sich als weiterhin gültig: Frauen, deren Mösenfleischbelappung dunkler ist als deren umliegender Rest, tragen einen Sexdämon in sich. Mit einem Finger begann ich sie zu kitzeln. Sie arbeitete sich mir entgegen. Eh ich mich versah, war mein ganzer Finger in ihr drin, zwei Finger … ihr Arsch machte jubelnd kreisende Bewegungen. Mit meinen faszinierend feuchten Fingern, war auch der Weg in ihren Anus kein Problem. Zwischen ihrem saugenden Schmatzen vernahm ich die Klänge geilhafter Begeisterung. Ich leckte ihr den ganzen Spaltensektor aus, den braunen Salon, und biss ihr sogar in die Backe. In dieser Stellung waren wir die fast vollendete Adaption des „human centipides“. Meine ganze Schnute war voller Mösenextrakt. Ich musste ausgesehen haben wie ein wild gewordener, rosettenschlemmender Clown auf Crystal Meth. Es bestand Penetrationsdringlichkeit. Mein Zyklopenrotkäppchen fand seinen Weg ganz von allein. Ihre Muschi war wie Seide, feucht und schmiegsam, ich drehte sie und ihre Beine waren biegsam. Ich rückte auf. Zwischen ihren Titten hindurch arbeitete sich meine Eichel zu ihrem Mund.

Böse blickte mir der Mongo in die Augen, als ich meinen Sack teebeutelnd in ihr verschwinden ließ. Der Gerechtigkeit halber begann auch ich nun ihm einen runterzukauen. Das „Uhu-Uhu“ setzte wieder ein. Gleichzeitig, wie der von Gott Benachteiligte in meinem Mund, empfing auch Giselle selig die warme Dusche meiner Samenflut. Selbst in ihrem Haar waren die Reste akuter Befriedigung nachweislich. Erst jetzt sah ich, dass einer der Nachbarn am Zaun stand und geierte. Die Kamera in seiner Hand war ein Problem.

 

Schieb Creep — Deep Glied

 

Gelesen wird aus Erection Perfection


Eine Glut aus Spermawunsch rieselte ihr aus den Augen, während sie meinen lippennahen, vorpreschenden Hüften mit dem sanften Druck ihrer Hände versuchte Einhalt zu gebieten. Willens- und wissentlich überging ich ihren haltlosen Einwand. Mein fleischbewaffneter Blitzkriegeinfall in ihren Schlundstollen war in vollem Gange. Meine Partisanen-Samen-Ak erkämpfte sich die Vorherrschaft im marodegekoksten Zahnrefugium der Szeneschlampe. Als die Krönung meines nächtlichen Revierstreifzuges, bat der mittlerweile fast panische Ausdruck in ihrem Gesicht meiner Seemannssehnsucht einen herrlichen Unterschlupf. Ich wünschte mir, alle ihre Ex-Freunde hätten uns jetzt sehen können.

Schon auf der Party hatten wir uns gegenseitig, mit Bli-cken nur, geradezu abgeleckt. Ich sah sie umzingelt von einem Rudel Anzugträger — aber mir war klar, dass es nicht deren aftershavevergorene Placeboausstrahlung war, die sie so nervös machte, dass sie sich beinahe schon die Lippen blutig biss. Ganz zwanglos entfaltete ich meine gesamte Wirkung, indem ich lässig an der Bar rumstand. Sie kam direkt auf mich zu — und schon auch gingen wir gemeinsam, zum Entsetzen aller schön Scheinenden. Dass ihre Worte vor lauter Blödsinn nur so jubilierten, kam von dem Koks, das ich ihr gab, aber gar keines war, sondern Speed.

Ich wartete solange, bis sich der Inhalt ihres Redens, als auch der der Weinflasche, geleert hatte. Ihre devoten Verlautbarungen, während ich ihr in den schon von außen nassen Schlüpfer griff und ihr lustdurstiger Augenaufschlag, als ich ihr die Haare aus dem Gesicht strich, versetzten mich augenblicklich in den Rammelsaumodus. Nur knapp entkam ich meinem Drang, ihr alles Stoffliche vom Leib zu zerren. Stattdessen setzte ich mich mit einem Drink zur Hand in einen der Sessel.

Die kokosnuss-braune Konkubine war nicht ganz dumm und tat, schön langsam, wonach es mir verlangte und zog sich aus. Ihr Körper erhielt die ihm gebürtige hartbringende Aufmerksamkeit. Sie rekelte sich auf dem Boden und besorgte es sich selbst. Auch ich zog mir alles aus und wartete. Wie ein Panther auf der Jagd krabbelte sie zu mir. Erst rieb sie ihren Bauch, dann ihre Titten an meinem Schwanz. Den seelenlos toten, aber irgendwie auch geilen Glanzschranz in ihren Augen blendete ich einfach aus. Ihr Kopf senkte sich und ihr roter Fleischfallenmund umschloss mein hartes Pilzkopfinsekt. Sie schmatzte, saugte und war gierig wie ein ausgehungerter Schwarzkontinentaler. Meine Eier hätten ihr gar nicht haarig genug sein können, wie es schien. Ohne dass ich hätte Druck anwenden müssen, fand mein schiefer Turm ein wohliges Zuhaus in ihrem Hals.
„Ich will, dass du mich fickst!“ Gut, dass sie das sagte, denn Schlampen lecke ich nicht gern. Ihr Kopf lag bereits auf dem Boden, und ihren Backen, mit der schon ganz offensichtlich nassen Kerbe, war es gewiss sehr daran gelegen, meiner Kotelettbürste zu begegnen. Erst aber wischte ich ihr nur feuchte Glut mit meiner Schwanzspitze durch den Kamelfuß. Frauen neigen schnell zu sentimentaler Ungeduld, ist die Maschine erst einmal in voller Fahrt. Doch noch immer deutete ich Penetration nur zögerlich an. Ihr Lavatempel war schon so sehr am lecken, dass ich ernsthaft überlegte, vielleicht einen Topf zum Drunterstellen zu besorgen. Kurz bevor sich ihre Sehnsucht in Wut umschlug, erlöste ich sie. Ganz anders als erwartet, war die Globalität ihrer Prinzessinenmuschi auf lokale Schmiegsamkeit verengt. Der Rückschlag war enorm. Meine sich in ihr raffende und schaffende Gewalt war ihrer fickbitchernen Leidenschaft ein aufopfernder Amigo. Ich zog sie an den Haaren und ihre Schreie wurden Flüche.

Egal, welcher Dämon sie da gerade ritt — jetzt ritt sie mich. Gar nichts anderes als Hocke kam ihr in den Sinn. Ihr Hüftausschlag war sportlich elegant. Bei einem zu heftigen Versuch entflutschte mein Glied aus ihrer Muttermaschine mit einem lauten SCHMATZ! Doch schon war ihr Mund wieder voll mit ihrem eigenen Geschmack. Zum Kopf hin bat sie mir ihr Hinterteil. Meine Prinzipien hatten Pause. Ich schlürfte ihr die Muschel aus. Obsessionsgewunden aalte sich ihr schweißnasser Körper bald unter mir. Größenwahnsinnig machte ich mit meinem Fleischzepter absolutistische Herrschaftsansprüche in ihr geltend. SIE WAR MEIN AFRIKA. Im wilden Takt stampfte ich ihr meinen Höhepunktsmarsch ins Fleisch. Sie ging fortissimo — die Nachbarn klopften bereits an die Wand.

Das Finale ließ ich mir von ihr im Stehen abgewinnen. Bis zum letzten Tropfen bekam sie meine Mannesmacht zu Halse. Es musste in ihrem Rachen bereits zu stocken begonnen haben. Sie hörte gar nicht mehr auf damit.

End-Hemd

Gelesen wird aus Erection Perfection.


Immer mal wieder gibt meine Frau Gesellschaften. Ich benutze dieses antiquierte Wort nur deshalb, weil auch sie es benutzt. Durch Desinteresse und nahezu rigoroser Verachtung für alles philosophische und intelligenzeinfordernde, leichtsinnig beschränkt, gackeiferte sie ihr gesamtes Repertoire an gesellschaftsdienlichen Zuckergussnichtigkeiten runter. Unsere Gäste, einer meiner Kollegen aus der Uni und seine Frau, taten der Langeweile keinen Abbruch. Achtlos vergeudete man hier meine Zeit. Störrisch blieb ich schweigsam, so auch die Frau meines Kollegen. Den beiden anderen jedoch erging es prächtig. Alternierend nickten sie sich im Rhythmus von Erzählen — Zuhören immerfort zu. Sie waren sich einig in allem und sprachen im Tandem. Ihre allerwichtigsten Anliegen waren ihre Probleme und diese teilten sie.

Gemeinsamkeit = Liebe

Problem + Problem
= Gemeinsamkeit

= Liebe

Die beiden waren ein absolutes Traumpaar, hatten es nur noch nicht bemerkt. Ich schaute zu meiner mir in Wortlo- sigkeit folgenden Gefährtin und sah, wie ihre Brust sich auf und niedersenkte. Nervös glitzerten ihre Augen. Gefühle ändern sich. Beziehungen auch. Menschen nicht.

Dem unausgesprochenen Konsens gemäß, wurde viel Alkoholisches konsumiert. Köpfe erröteten und immer mehr Haut gab sich, nicht mehr zierend, immer geilhung- rigerer Blicke hin. So wie auch mein Fortpflanzungspilz, erwuchs meine Absicht, die moralisch gesehen vielleicht anstößig erscheinen mag, an Reife und pulsierender Größe. Ich hatte immer geglaubt, in einem gewissen Sinne doch durchaus als Mann gehobener Klasse zu gelten. Dieses in jedem Fall trugschlüssige Vergehen einer Unterstellung zuwider, beschloss ich jedweder Hemmung zu entsagen. Es war Zeit fürs Fleischgeschäft. Massenanfassen. In Pfützen knien. Vergeltung und Revanche.

Die Verbitterung eines ganzen Lebens ragte aus meiner Hose. Meine Biographie hätte bis zu diesem Punkt heißen müssen: „Der Fehler“ — doch ab jetzt: „Die Steifgeburt“. Meine Sprühlenden wurden zur Katharsisquelle meines Rammelstaumystizismus, gespickt mit deformistisch-antifeministischen Tendenzen und mutterkomplexlichem Zerstörungswahn. Mir schwebte eine Art Triebtätertherapie vor.

Ich sah es nicht ein, wieder einmal meines Schicksals Knecht zu sein. Die Umstände waren denkbar günstig. Meine Frau, die, im Gegensatz zu mir, sich vor unse- rer Ehe einigem Schwanzdurchlauf unterzogen hatte, wusste genau, was sie tat. So interpretierte ich es einmal wohlwollend, als sie ihre Bluse so weit öffnete, dass ihr schwarzer BH zu Tage trat. Im Inneren ihrer selbst, blieb sie doch ein Flittchen erster Güte. Ihr naturgegebener Schlampenreflex machte sie bereits ganz kirre. Schon so hibbelig, dass sie kaum noch ruhig auf ihrem Stuhl sitzen konnte, gab sie mir einen Startschussblick. Als die Frau meines Kollegen grade an der Spüle stand, ging ich einfach ganz nah von hinten an sie ran, drückte ihr meine Urinpipeline ins Kreuz und begann in höchst romanti- schen Tönen von ihrem Nacken zu schwärmen.

Ein wenig zögerlich noch, schien es ihr dennoch nicht gänzlich zu missfallen. Mein lieber Kollege hingegen war ein wenig irritiert und machte Anstalten aufzustehen, was meine Gattin jedoch mit einer besänftigenden Geste, direkt im mittleren Schrittbereich, zu relativieren vermochte. Ein Anfang also war gemacht. Der Reihe nach füllte ich allen noch einmal das Glas und wir verlagerten das Ganze ins Wohnzimmer.

Leider entstand nun eine Konstellation, die sich gegen- über meinem Plan als rückschrittlich erwies. Etwas auf- geregt und kollapsnah, saß mein Kollege nun direkt zwi- schen den beiden Frauen. Mir blieb nur der Sessel. Jetzt war es an ihm. Er hätte nur die Arme ausbreiten und den Big-Daddy-Move bringen müssen. Ich hielt es für angebracht, einfach mal meine Hose zu öffnen. Leider war mir jedoch die mangelnde Steifheitstendenz mei- ner Fleischuzi entgangen, sodass ich nur einen leidenschaftslosen, unbewegten Pimmelpropeller zur Exposition darbot.

Gefangen in dieser, meine Libido mir untreu gewordenen, Situation, verlangte es nach Überkompensation. „So ihr Votzen. Habt ihr da nur trocken Brot zwischen den Beinen, oder geht’s jetzt mal los?“ Ich weiß auch nicht so genau, was mich da geritten hat. Sich noch ein we- nig durch Pikiertheit schützend, schauten mich alle an. Ich musste durchaus in Erwägung ziehen, die Umstände missdeutet zu haben. Zu meinem Glück verlief das Ganze dann doch ziemlich übergangslos.

Beide Frauen, gewillt, meiner Misere Abhilfe zu ver- schaffen, knieten nieder zu meinen Füßen und begannen ihr Zungenpotential sowie ihre Blaskapellenfreude zu demonstrieren. Es war schön anzusehen, wie sich die beiden um die Befleischung ihrer Mundhöhle stritten. Die Frau meines Kollegen erwies sich in diesem Fall als die größere Streberin, heißt nicht weniger als bis zum Anschlag. Flankiert von einem Lippenpaar zu jeder Seite, boten mir die beiden eine lippennasse Bahn, durch die ich meinen Bob jagen konnte. Nicht ohne zänkisches Gehabe brach immer mal wieder eine aus, um ganzheitlich zu oralisieren. Es war nötig, hier ein Verständnis von Abgabe und Teilen zu etablieren. So ist das mit der Stutenbissigkeit.

Mein, mich wohl beneidender, Kollege schien durchaus Willens zur Partizipation. Ficken ist Krieg und Pazifisten daher unbrauchbar. Ich griff mir seine Frau am Zopf und gab ihm so die Chance, meiner Gattin handhablich zu werden. Erstmal die Klamotten weg. Ich war nicht zimperlich — das Kleid stand ihr eh nicht. Ihr Körper trug durchaus Anzeichen von bildhübschlichem Niveau. Also, sie aufs Sofa, die Beine in die Luft und schon war mein Blick volle Breitseite auf ihr Spaßbadportal gerichtet (mit kleiner Landebahn). Das Geschehen hinter uns jedoch stagnierte und das Versagen meines Kollegen hatte durchaus die Tendenz, lächerlich zu wirken. Doch meine Frau gab sich allergrößte Mühe, ihre Gastgeberqualitäten zu beweisen. Ich hingegen befand mich in einem Zustand völliger Exorbitanz. Ihr nasses Freudenspendergewölbe gab meinem Metzgergewehr eine Taufe. Mein Rezept war es, ihr das Fickschnitzel zu panieren und sie dann richtig durchzubraten. Einmal wenden. Ihre Rosette war schön. Meine Zunge suchte Anschluss — ich bin ein Kavalier. Das Ganze wurde immer wilder und zum einvernehmlichen Selbstexzess, verübt am Gegenüber — die herrlichste Form des Existenzstressabbaus. Auch die beiden anderen ritten bereits voll und ganz auf der Wolllustwelle. Meine Frau lief auf den Händen durch die Diele, der Arsch nach oben und ihre Beine fest um die Hüfte meines Kollegen geschlossen. Die Schubkarre — wie lange hatte ich sie darum gebeten. Ein bisschen sauer war ich schon. Dafür machten wir jetzt die 69er im Stand. So mittendrin schaute mich meine Frau an und sagte, sie wolle die Scheidung. Keine Einwände meinerseits. Der Ereigniskette geschuldet, erschien mir dieser Gedanke durchaus sinnvoll. Ich sagte ihr, dass ich sie zwar liebe, es aber nicht mehr für eine intakte Beziehung reiche. Noch gerade den Schwanz meines Kollegen in der Backe, gab sie mir einen ganz traurigen Blick.

Warum sich auch mein Kollege mit zum ersten Cumshotfinale meines Lebens einreihte, hab ich nicht ganz verstanden, aber auch für ihn gab es mein Liebesgelee.
Der Abend endete gediegen und wir verabschiedeten uns ohne unnötige Wiederholungswunschfloskeln.

 

Rot-braune-Rotem

Gelesen wird aus Erection Perfection


Immer wieder bekomme ich einen Ständer, wenn ich an sie denke. Schon als sie mich vom Rastplatz abholte, küsste sie mich sogleich und griff mir in den Schritt. Immerzu nannte sie mich ihren „schönen Fremden“. Nicht nur, dass sie hieß wie eine Wüstenblume, sie roch auch wie eine solche. Allein die Stelle hinter ihrem Ohr faszinierte mich so sehr, dass mir beinahe weißer Fortpflanzungssirup in den Schlüppi tropfte.

Ich saß noch immer auf dem Sofa und trank Milch, als sie sich direkt vor mir aufbaute und begann, sich langsam auszuziehen. Jede ihrer Bewegungen war wie ein Tanz. Da stand sie — nackt und wunderbar. Sie war meine Exodus-Anführerin aus geillosen Gefilden. Ihr Anblick verhieß mir ewiglich exotische Ekstase. Gemäß meiner Exzessbegabung waren alle meine Einwände haltlos und auch ich entledigte mich alsbald aller unserer gemischtrassigen, vereinigungsdurstentgegenstehenden, Sexualtransaktion behindernden Kleidungsstücke. Bereits jetzt schien es mir, als trage sie rings um sich unsichtbare, explosionsgenoppte Brustnippeltentakelarme, die jeder einzelnen Zelle meines Körpers einen elektrischen Schlag versetzten. Ihres Musenlappens andächtig geworden, überkam mich ein schier maßloser Wille zur Verausgabung. Denn zwischen ihren Beinen, da trug sie die fulminant-fluoreszierend-lusttriefendste Oase dieses Wirklichkeitsgrades. Ich spürte eine Begabung an mir wachsen, die ich direkt in ihr verpflanzte. Bei jedem erneuten Eindrangvergnügen, feucht und nass-heiß, wie das Fruchtfleisch einer mikrowellenerwärmten Melone, nickten mir ihre (mir meine) Milchfreunde zustimmend zu. Mein Glied war schiebsam(en) und ihre Inbrunst nicht liegezahm.

Ich wurde der Wahrhaftigkeit ihres Körpers aus allen Perspektiven — selbst kopfüber, wenn ich mich so recht entsinne — ansichtig. Das Koitusereignis vollzog sich im Nahbereich des Paradiesischen. Egal wie oder was, alles an ihr war mir nur der Beweis ihrer sexuellen Übermenschlichkeit. Meine feierliche, ritualbedingte Überreichung von Erbmaterial war nicht weniger als eine Reise in den Ur-Uterus.

Ein existenzvollendeter XXXL-Supergausamenerguss, ein rückwärtsgewandter, transzendentaler Orgasmus – zurück zu den Nerven, den Trieben, zu Gott und dem, was nach seinem Liebestropfen kommt. Der allmächti- ge Vater selbst gab mir einen Cumshot. Ich hatte Angst, dass das, was ich in sie reinschoss, vielleicht eine Gebär- mutterprellung verursachen könnte. Bereitwillig nahm sie es in sich auf. Es machte ihre Augen glitzernd. Leider, wie sich herausstellte, war sie 2000 Jahre alt und ein Dämon. Ein zweites Zusammentreffen schien daher ausgeschlossen.

Ob sie wohl auch manchmal an mich denkt?

Das Ende einer bereits geschriebenen Geschichte

Gelesen wird aus dem Buch  ERECTION PERFECTION


Fürsorglich bestellte ich die Musik durch die Jukebox, um am Ende zur Saftbox hinter ihrem Schlüpfer zu gelangen. Meine emotionale Kompetenz stellte mir Erfolg in Aussicht. Ihr Lächeln war schüchtern und aufbegehrend. Gestellt unabsichtlich ließ ich meine Hand auf ihrem Knie ruhen. Adolphine wendete ihren Kopf in Richtung Decke, so wie eine Kätzchen, das am Schnurren ist. Lange schon hatte sich meine Geilheit im Geiste über sie ergossen. Sie war die beste Freundin der Freundin meines besten Freundes. Ich strich ihr das Haar beiseite und sagte viel Schönes über sie, was kein Quatsch war, aber offensichtlich. Dass wir diese Nacht zusammengehörten, stand irgendwie schon fest. Mit einem langen Kuss gaben wir uns einander hin. Ein brennender Glanz war in ihren Augen zu vernehmen. Ich schlug uns einen Abgang vor. Wie wunderschön sie war, als sie bezahlte.

Im rührenden Licht des Glatzkopfmondes griff ich nach ihrer Hand. Der Ausschlag meiner Hose hatte Zeltniveau erreicht. Ich küsste ihren Hals. Unter meinen Lippen bebte ihre Haut. Natürlich musste ich darauf bestehen, dass wir ein Taxi nehmen. Geschickt wanderten meine Finger dort unter ihren Rock, wo sie bald auch schon sehr ölig wurden. Ihre Nassfleischanemone öffnete sich wie eine Blume und ihr heißer Atem, der mich durchs Ohr kitzelte, zeugte von ihrem Wohlergehen. Überall im Auto roch es nach ihr. Nachdem wir ausgestiegen waren, leckte sie mir die Finger ab.

Drei Tage später gab sie mir den Abschiedskuss.

Weil ich im Bett geraucht hatte, sagte sie.