Schieb Creep — Deep Glied


Eine Glut aus Spermawunsch rieselte ihr aus den Augen, während sie meinen lippennahen, vorpreschenden Hüften mit dem sanften Druck ihrer Hände versuchte Einhalt zu gebieten. Willens- und wissentlich überging ich ihren haltlosen Einwand. Mein fleischbewaffneter Blitzkriegeinfall in ihren Schlundstollen war in vollem Gange. Meine PartisanenSamen-Ak erkämpfte sich die Vorherrschaft im marodegekoksten Zahnrefugium der Szeneschlampe. Als die Krönung meines nächtlichen Revierstreifzuges, bat der mittlerweile fast panische Ausdruck in ihrem Gesicht meiner Seemannssehnsucht einen herrlichen Unterschlupf. Ich wünschte mir, alle ihre Ex-Freunde hätten uns jetzt sehen können.

Schon auf der Party hatten wir uns gegenseitig, mit Blicken nur, geradezu abgeleckt. Ich sah sie umzingelt von einem Rudel Anzugträger — aber mir war klar, dass es nicht deren aftershavevergorene Placeboausstrahlung war, die sie so nervös machte, dass sie sich beinahe schon die Lippen blutig biss. Ganz zwanglos entfaltete ich meine gesamte Wirkung, indem ich lässig an der Bar rumstand. Sie kam direkt auf mich zu — und schon auch gingen wir gemeinsam, zum Entsetzen aller schön Scheinenden. Dass ihre Worte vor lauter Blödsinn nur so jubilierten, kam von dem Koks, das ich ihr gab, aber gar keines war, sondern Speed.

Ich wartete solange, bis sich der Inhalt ihres Redens, als auch der der Weinflasche, geleert hatte. Ihre devoten Verlautbarungen, während ich ihr in den schon von außen nassen Schlüpfer griff und ihr lustdurstiger Augenaufschlag, als ich ihr die Haare aus dem Gesicht strich, versetzten mich augenblicklich in den Rammelsaumodus. Nur knapp entkam ich meinem Drang, ihr alles Stoffliche vom Leib zu zerren. Stattdessen setzte ich mich mit einem Drink zur Hand in einen der Sessel.

Die kokosnuss-braune Konkubine war nicht ganz dumm und tat, schön langsam, wonach es mir verlangte und zog sich aus. Ihr Körper erhielt die ihm gebürtige hartbringende Aufmerksamkeit. Sie rekelte sich auf dem Boden und besorgte es sich selbst. Auch ich zog mir alles aus und wartete. Wie ein Panther auf der Jagd krabbelte sie zu mir. Erst rieb sie ihren Bauch, dann ihre Titten an meinem Schwanz. Den seelenlos toten, aber irgendwie auch geilen Glanzschranz in ihren Augen blendete ich einfach aus. Ihr Kopf senkte sich und ihr roter Fleischfallenmund umschloss mein hartes Pilzkopfinsekt. Sie schmatzte, saugte und war gierig wie ein ausgehungerter Schwarzkontinentaler. Meine Eier hätten ihr gar nicht haarig genug sein können, wie es schien. Ohne dass ich hätte Druck anwenden müssen, fand mein schiefer Turm ein wohliges Zuhaus in ihrem Hals.

„Ich will, dass du mich fickst!“ Gut, dass sie das sagte, denn Schlampen lecke ich nicht gern. Ihr Kopf lag bereits auf dem Boden, und ihren Backen, mit der schon ganz offensichtlich nassen Kerbe, war es gewiss sehr daran gelegen, meiner Kotelettbürste zu begegnen. Erst aber wischte ich ihr nur feuchte Glut mit meiner Schwanzspitze durch den Kamelfuß. Frauen neigen schnell zu sentimentaler Ungeduld, ist die Maschine erst einmal in voller Fahrt. Doch noch immer deutete ich Penetration nur zögerlich an. Ihr Lavatempel war schon so sehr am lecken, dass ich ernsthaft überlegte, vielleicht einen Topf zum Drunterstellen zu besorgen. Kurz bevor sich ihre Sehnsucht in Wut umschlug, erlöste ich sie. Ganz anders als erwartet, war die Globalität ihrer Prinzessinenmuschi auf lokale Schmiegsamkeit verengt. Der Rückschlag war enorm. Meine sich in ihr raffende und schaffende Gewalt war ihrer fickbitchernen Leidenschaft ein auf opfernder Amigo. Ich zog sie an den Haaren und ihre Schreie wurden Flüche.

Egal, welcher Dämon sie da gerade ritt — jetzt ritt sie mich. Gar nichts anderes als Hocke kam ihr in den Sinn. Ihr Hüftausschlag war sportlich elegant. Bei einem zu heftigen Versuch entflutschte mein Glied aus ihrer Muttermaschine mit einem lauten SCHMATZ! Doch schon war ihr Mund wieder voll mit ihrem eigenen Geschmack. Zum Kopf hin bat sie mir ihr Hinterteil. Meine Prinzipien hatten Pause. Ich schlürfte ihr die Muschel aus. Obsessionsgewunden aalte sich ihr schweißnasser Körper bald unter mir. Größenwahnsinnig machte ich mit meinem Fleischzepter absolutistische Herrschaftsansprüche in ihr geltend. SIE WAR MEIN AFRIKA. Im wilden Takt stampfte ich ihr meinen Höhepunktsmarsch ins Fleisch. Sie ging fortissimo — die Nachbarn klopften bereits an die Wand.

Das Finale ließ ich mir von ihr im Stehen abgewinnen. Bis zum letzten Tropfen bekam sie meine Mannesmacht zu Halse. Es musste in ihrem Rachen bereits zu stocken begonnen haben. Sie hörte gar nicht mehr auf damit.


Ein Auszug aus: ERECTION PERFECTION

Mehr unter: http://erectionperfection.de/

Advertisements

Wenn wir Fleisch sind

Selbstauflösung ist ein schleichender Prozess. Der lebende Beweis — zu meiner Rechten. Der Typ. Ich schau ihn an. Voll das Gemüse. Abgekackt, aber total. Ich erkenn´ dich Bruder, keine Sorge. Aber heute keine Lust auf Schwermut. Blech-und-brechleierndes Gelaber. Lieber setzt ich mich zum Automaten; spiel `ne Runde. Die vielen bunten Licht und das bisschen Aussicht auf klein-wenig Glück; die einzige vielleicht…

Hoffnung.

Hoffnung.

Doch nicht.

Futsch!

Doch pfuschen ist menschlich — denk ich.

Wieder am Tresen, trink ich vom letzten Geld weiter fleißig flüssig-(en) Trost. Doch plötzlich zwei Schnaps vor mir. Und der Blick der Kellnerin. Ein Abendmahl. Ein Untergang. So viel Sehnsucht ohne Sinn, auf beiden Seiten. Sonst immer tut sie, als sei sie eiskalt und unnahbar. Die Steinfrau aus Eis-Beton. Und nun auf einmal dieser ganz zärtliche, fast wehmütige Gesichtsausdruck.

— bist ja voll das Kätzchen

sag ich.

Wir stoßen an. Doppelschnaps. Ekelhaft. Aber geht trotzdem. Und wird besser mit der Zeit — so, wie mit allem. Vielleicht auch nicht. Wahrscheinlich ist es lediglich meine Gleichgültigkeit. Stumpfsinn — und die ausbleibende Gegenwart; das Gegenteil der einzigen Chance.

Eben.

Hauptsache ist, sich auch mal ´n bisschen locker machen. Und siehe da, sitzt sie schon direkt neben mir.

— komm, wir rauchen erst ma´ eine … Schatz!

— wie manipulativ du bist, ekelhaft

sag ich.

Gefällt ihr gut. Auch wenn sie´s nicht gerne zeigt. So als müsste ich mir jetzt besonders viel Mühe geben — so auf die Art halt.

Aber wer bin ich denn — denk ich — mich zu echauffieren? Seelisch behindert sind wir doch alle irgendwie.

— sag ma´… stehst du eigentlich auf mich?

frag ich, sichtlich unerwartet.

Wir fallen einander in die Augen. Wer kann am längsten ohne wegzuschauen.

— krass! Aber ich muss trotzdem wieder an die Arbeit.  

sagt sie, schon im Gehen. Und fügt hinzu:

— und außerdem … warum sind´en deine Pupillen nun schon wieder so groß? Irgendwie trau ich dir nicht.

D´accord.

Vielleicht auch besser so.

 

so barbara  

— Im verkacken bin ich King —

Der Auflösungsvorgang

So ist´s annehmbar. Die Bar, ach ja. Als wären wir alle hier bereits, auf Hockern schon zur Welt gekommen. Ein Lebenslauf auf Bierdeckeln. Ich stolpre rein.

Und nicke an.

Meine latent angestaute Wut verwischt, verwächst zu Asche. Augenblicklich. Qualmblau steigt mein Atem auf.

Da stiefelt Ruben von Alberti rein — wie immer auf Sandalen. Kommt jeden Tag. Quatscht, als wäre er lediglich Gehirn. Fast ein lyrisch[-er Freistil-/Freestyle-Impro]-Proto-Proleten-Typ, doch fällt er immer wieder auf seine eigene Rhetorik rein, metaebene Metaphorik, die er selber nicht begreift.

— du schon wieder

sagt er zu mir, bereits zu nah.

— wasch dich lieber

sag ich.

Was bin ich denn(?) — Emotionsmüllkippe — frag ich mich. Und doch, dabei genau so liegengeblieben, wie all die anderen; ich weiß. Di-Ai-Wai. Ei-NO. Notwendig greift meine Hand nun zur Glasaußenwand. Schon fühl-ich-mich-unendlicher. Leichter.

— wer nich´ in´ne Bar geht, kann auch nicht ehrlich sein

sagt er.

— stimmt

besänftige ich ihn, bestätigend.

Er bietet mir sein Feuerzeug. Ich nehm´ mein eigenes. Will gar nicht wissen, was das über mich sagt. Die Wahrheit ist selten fair — aber ich, bin durch mit ihr. Kurz noch `nen Kurzen in den Magen stauen. Dann mach ich meine Runde. Geht auch schnell. Nur ein bisschen verloren, unter nahen Fremden und fremden Fremden, stiller Teilhaber, Latenz-Freunden sein. Und bleiben, bis ich los muss. Mehr will ich gar nicht.

Doch schon taumelt der Nächste auf mich zu. Und ich tu´ — nichts, das als Einladung durchginge. Doch er — er mit seinem Hundeblick. Sucht mich. Trümmer-Thorben. Und findet [mich; leider].

Jetzt Rauch im Auge. Verqualmte Sicht. Wie ein Wahlross stützt, und schwappt er sich auf den Tisch (drauf), ab. Und japst. Immer wieder blickt er auf zu mir. Dann wieder sinkt sein Schwabbelkinn gen Brustbein. Sein Kopf bewegt und dreht sich angestrengt, die Augen rollen scheinbar doppelt so schnell in ihrer Hohlraumhöhle mit; so als robbe er, mental, einem Gedanken, einem einzigen schlaggebenden, einmalig, endgültig erlösenden Wort[-Anfang] entgegen. Schau an! Der kann gar nicht(s) mehr.

Sein gegelt grau-weiß meliertes Haar, der Muschimund-Bart fein säuberlich gestutzt — und auch die beige Lederjacke betont nur seinen Milchkaffeecharakter. Er ringt, er kämpft mit sich. Sein eigenes Unvermögen wirkt selbst auf mich beschämend, Mitleid erregend und sogar irgendwie beleidigend.

Wie unfair von mir ihn nicht zu mögen. Vielleicht. Doch kein bisschen geh ich auf ihn ein. Meine Ignoranz sollte ihm eigentlich steinhart entgegen wehen. Will er mir doch, aus irgendeinem Grund nur seine Verbundenheit kundtun. Seine Prankenhand greift mir plötzlich in den Nacken. Besonders auf so was reagiere ich schlimm; allergisch und bleibe trotzdem stumm. Tatsächlich purzeln ihm nun süffige Verbalfetzen aus dem Gaumenraum. Worte kaum.

— verpiss dich!

sag ich, indem ich mich wortlos von ihm wegdrehe.

Und suche mir danach — NATÜRLICH, die aller dunkelste und einsamste Ecke im Lokal. Doch auch das nützt nichts.

Retorten-Robert „der Leberfleck“ — kommt auf mich zu stolziert. Mit breitem, überamasturbiertem Gang, und einem freifallendem Gesicht, so als hätte er seit Tagen nicht mehr geblinzelt. Der Wichser. Aber hier, zwischen Kippchen, Bier und Bob Dylan fühlt er sich daheim. Kann ich verstehen. Doch ausgerechnet mich musste er sich jetzt zu seinem Leidensteilhaber imaginieren.

Dafür rauch ich, als Entschädigung, immerhin nur noch aus seiner Schachtel, selbst wenn ich auch eigene hab. Rache- und Rauchausgleich. Ein Karma-Hinundher. Doch irgendwann zieht mich der Abgrund, seines Mundgeruchs, auch mit hinab. Liebe ist nur etwas für zwei Fremde. Wir kennen uns. Sorry. Fällt er vom Hocker, echt? — denk ich fragend. Und helf´ ihm nicht auf. Seine wehmütigen Laute, immer leiser. Bis sie verstummen und er endgültig einschläft — unterm Tisch, zwischen meinen Beinen, wie ein Hund. Ein Grund, und endlich auch einmal Gelegenheit, richtig allein zu sein.

Mit Rauch und Alkohol stopfe ich die Leere in mir aus. Vielleicht. Eiskalte Eitelkeit.

Der da drüben. Kommt jetzt auch. Mit grinsender Hacke im Gesicht. Na toll!

Ein wandelndes Charakterloch, das sich unentwegt, halbherzig hinter seiner billigen, gestellten, debilen Sozialkompatibilität versteckt. Und sich unablässig mit der Zunge über die kahle Stelle zwischen Bart und Lippe leckt. Die Amöbe schlägt zurück. Stück für Stück dringt er in meine Ich-Hygiene ein. Doch ich bin zu faul zum Schreien.

— du bist so unnötig

lediglich, nuschle ich.

Er aber schluckt schon Luft um rethorikal auszuholen. Wie ich ihn verachte. Typus: gescheitert, modern mit seiner zugleich staubtrockenen Beamtenlässigkeit — mit Ring im Ohr und chronischer Gehirnfraktur. Keine echte Barnatur. Nur Zwischensäufer. Atmung ohne Grund. Kommt lediglich ein Mal im Monat, wenn Zahltag ist. Durch drei Kinder alimentgefrustet, obwohl er eigentlich stockschwul ist. Und es sich nüchtern niemals eingesteht. Aber nach jedem Wochenende vom Kettenrosettenlecken kriegt er Herpes am Kinn. Geschickt kaschiert er die Leerstelle seiner Persönlichkeit durch großspuriges Geschwafel. Weder Sinn noch Stil darin — nur aufgesetzt. Und immer gehts um Muschis. Jetzt aber schlägt er mit geballter Banalität zu und will mir was von seinem Aquarium erzählen.

Ich asche ihm ins Bier und sag

— das war kein Versehen

— macht nichts

erwidert er und holt uns sogar zwei neue.

Generell eh — aber ihm vor Allem verweigere ich die überbewertet und gänzlich überflüssige floskelnde Geste des Anstoßens. Allmählich wird ihm der Arm lahm. Er zieht zurück. Peinlich berührt mich sein Versuch zu schmollen.

— wir glauben zu wissen, was andere denken — und sind dann beleidigt wegen unserer eigenen Gedanken

halt ich ihm genüsslich vor. Während er indes eine überforderte Grimassenmaske /Fluppe zieht.

Ich asche ihm erneut ins Bier …


BILD by: Christopher Balassa                

Die Schlickschaum-Trilogie…geht weiter, der 2. Teil KOMMT!! bald

DER AUTOR sitzt wieder an seiner SM/Maschine und schreibt/*tppt* sich die Wurstfinger blutig. Der Nachfolger von EP /www.erectionperfection.de/ ist also in der Mache.

Wenigstens wichst er jetzt wieder weniger, laut eigener Aussage.

Hier, zur Erinnerung. Feinste Pornobelletristik.

 

Die ganze Story, auch hier zu lesen etc.

https://engelschmidt.com/2015/12/06/end-hemd/

oder

via VIDEOS 

oder

http://www.ERECTIONPERFECTION.de

oder

via EP / youtube Channel 

[der] BAR-Titan

Fast jeden Abend ging ich in die wunderbare „1-Euro-Bar“, auch wenn es hier nicht ein einziges Getränk für 1€ gab.
Sabine, die Kellnerin, hoffte wie immer, mich abzufüllen. Und dann auf ihren überaus starken Armen nach Hause tragen zu können. Ich glaube, es war nur dieses eine Mal — ich selber konnte es kaum, nur aus schwammigen Sufffetzen, rekonstruieren, aber es genügte völlig, um zu wissen, dass ich keine weitere ihrer Pflaumenverköstigungen bedurfte. Daher erklärte ich ihr, dass ich Kopfweh habe und bestellte einen doppelten Tequila. Nach geraumen Suffergang fragte ich mich, wo wohl der Drei-Liter-Dieter sei. Pädo-Peter, für den eine 75Cent Tüte Lollis eine ganze Packung voller Spaß bedeutete, klärte mich schwer röchelnd auf. Bei Liter 3-n-halb sei der Dieter ausgerastet, habe sein Weizenglas am Tresen zerschlagen und es ihm, dem Peter, dann in den Hals gerammt. Das erklärte zumindest seinen dicken, wundtriefenden Verband. Meine letzten Zweifel eliminierte Wasser-Wolle, der zwar gut verdiente, aber sein Leben hasste und, warum auch immer, jeden Abend zum Wasser saufen und schweigen hierher kam, mir jetzt gegenüber saß und bestätigend nickte.

Um keine weiteren Fragen zu stellen und der Enge meines Hirns zu entkommen, bestellte ich mehr Tequila und noch ein paar Nüsschen dazu. Weil auch der Harnröhrenbrand mir immer wieder in die Gedanken kniff, suchte ich den Herrenwaschraum auf. Mein Spiegelbild sah aus wie Sülze ohne Remoulade. Ich tat, was ich in solchen Fällen immer tat, griff nach meinem Kamm und kämmte mir die Sorgen durch die Haare. Auf dem Weg zurück fragte ich mich, ob ich manchmal vielleicht nur deshalb aufs Klo gehe, weil ich hoffe, dass, wenn ich wieder komme, irgendetwas grundlegend anders geworden ist. Noch immer hatte ich nicht genügend Schnaps intus, um diese Theorie ganz abzudenken. Mein Stammplatz am Tresen war bereits besetzt. Da Ulle, auch nach seinem Unfall, selbst mit nur einem Arm, noch immer stärker war als ich, setzte ich mich zu dem arbeitslosen Trinkerpärchen an Tisch 1. Ganz ins Schweigen vertieft, hatten sich die beiden alternierend nichts zu sagen. Ein wenig beneidete ich sie, weil sie wie Salz und Pfeffer waren — grundverschieden, doch immer beieinander. Ihre vorwurfsvolle Wortabstinenz machte es mir jedoch schwer, hier weiter im Saufeinklang zu existieren. Anscheinend wurde ich zunehmend melancholisch, weil ich irgendwie an Liebe dachte und setzte mich notgedrungen neben ́s Klo. Mit bereits schweren Augenlidern scannte ich den Raum. Alles erschien mir albern und banal, aber bis zur Perfektion zugespitzt. Hier erwuchsen Klischees über Alkoholiker zur Wirklichkeit. Meine eigene Anwesenheit erachtete ich, durch genügend Ausreden unterfüttert, als unhinterfragbar gesetzt, schon weil ich teils ohne die Elternkomponente einer Mutter aufgewachsen und daher, fast ausschließlich, in Kneipen groß geworden bin. Welche Gründe auch immer die anderen jetzt hierher zu treiben schien — wir alle hielten suffgebetlich eine Einsamkeitsversammlung. Leider, wie es schien, war ich mein einziger Freund beim Alleinsein. Nur mit großer Not und immensem Aufwand, gelang es mir, den Vorsprung meiner Intelligenz wieder einzuholen. Da Alkohol schon das entscheidende Faktum meiner Zeugung war, führte ich diese scheinbar elementare Kette einfach fort. Zwei doppelte Tequila -— mittlerweile ließ ich auch schon die Zitronen weg. Am allerbesten ist man manchmal, wenn man am fertigsten ist. Am Tisch neben mir stapelte gerade Unraven-Robin, ein ecstasyverformter, redetalentierter Technoide, seine endlos fließenden Wortbrocken zu einem Turm der Nichtigkeiten aufeinander. Er sah bedeutend älter aus, als all die anderen hier. Es schien gar nicht allzu lange her zu sein, dass der massive Uppercut der Zeit ihn beinahe schon über Nacht hatte greisen lassen, so als hätte er sich bereits mitten in der Verwesung noch einmal halbherzig der Lieblichkeit des Seins besonnen. Offensichtlich wagte er einen unmöglichen Sprung in die Vergangenheit. Er war einer der hinterbliebenen Veterane seiner Drogen- und-Rave-Generation, mit bereits ausfallendem grauen Haar und Batikstirnband. Der Kollege zu seiner Rechten blieb schon rundenlang völlig regungslos. Er erinnerte mich an das ausgestopfte Frettchen hinter der Bar. Zurecht wohl nannten sie mich hier den Vor-Verurteiler.

Stavos Schusskundi setzte sich zu mir und entriss mich glücklicherweise meinem misanthropischen Gehirnkarussell. Was ein liebenswürdiger Haufen Mensch er doch war. Weil er behauptete von Kaufhauspuppen vergewaltigt worden zu sein, hatten sie ihm einen Jagdschein (inkl. Rente) ausgestellt. Er hatte immer viel Zeit und verkaufte mir seine Psychopharmaka. Die Weiber machte er sich immer während seiner Kurzaufenthalte in diversen Klapsen klar, und da mich der Penetrationsverlauf meiner Freunde schon immer interessiert hat, überließ ich ihm das Reden.

Durch den kleinen Spalt eines geöffneten Fensters verschaffte sich eine weiß-rot gestreifte Katze Einlass. Teils erfolgreich suchte sie den Boden nach übrig gebliebenen Essensresten ab. Anscheinend jedoch lag ihr eigentliches Hauptaugenmerk auf den unzähligen Bierpfützen, an denen sie sich einen ordentlichen Rausch besorgte. Schwankend, aber immer noch elegant, sprang sie auf den Tresen und räumte dort nacheinander alle Gläser ab — mit voller Absicht, ich konnte es in ihren aufblitzenden schadenfrohen Augen sehen. Weil alle schon so besoffen waren, erfolgten die Reaktionen nur zögerlich. Aufgeschreckt rannte sie jetzt durch die Bar, machte jedoch vor unsrem Tisch kurz halt. Mir war, als ob sie mir zuzwinkere und dabei lächele. Dieser Ausdruck — ich kannte ihn genau. Nicht nur ihr ganzes Wesen und die listige Partie um ihre Augen, sondern auch die Farbe ihres Fells — alles erinnerte mich an einen verstorbenen Saufkumpanen, der ebenfalls hier zechansässig war. Bei einer günstigen Gelegenheit verschwand sie blitzschnell durch die Eingangstür. Es bestand kein Zweifel … sie war die Reinkarnation vom Bollo Lupawsky, der vor einem Jahr zu lange ins Licht geblickt hatte (LKW). Scheinbar kommen sie alle zurück, auch wenn jeder nur alleine sein Ende finden kann. Wie beruhigend war es, ihn wieder unter uns zu wissen.

Jetzt wurde mir die ganze Situation ein wenig zu stavoslastig, welcher sich nicht ein einziges Mal hatte unterbrechen lassen. Ich verabschiedete mich mit einem Rülpser und ging zur Theke.
Neben mir knutschte gerade eine alte Frau mit solariumverbrannter Lederhaut und ausgeblichenem Blondschlampenhaar mit einem Typen rum, der auf keinen Fall älter als 19 hatte sein können. Erst später erkannte ich sie an ihrem Todesfäulnis übertünchenden Nutten-Parfum. Es war die Englischlehrerin Miss Stück, wegen der man unser kleines Etablissement mancherorts auch Absaug-Bar nannte. Die beiden waren vollends vertieft in ihre Zungenschlagekstase. Mir war ganz elendig. Dieses Mal bestellte ich mir nur einen einfachen Tequila — und ein Bier.

Erst als ich mir ein bisschen auf die Hose gekotzt hatte, erwachte ich aus meiner ein-Mann-geselligen Tresenlauschposition. Ein bisschen befummelte ich noch Miss Stücks Hintern, aber auch das war ohne Reiz. Alles war sinnlos bis zum Kern. Hörig ergab ich mich meinem Alkoholismus. Drei Tequila später machte alles wieder einen Sinn. Die Countrymusic stand meiner Seele in diesem Augenblick ganz ausgezeichnet.

„Wir sind wie Trucker … nur ohne Truck — und ohne Job.“ Wie oft schon hatte Armin mir in solch finstren Stunden beigestanden. Sein Geruch störte mich nicht.
„Was bleibt dann noch?“, fragte ich. „Das kann ich dir genau sagen: ́n ausgewachsener Bierdurst, ́n Bierbauch und ein gesunder Appetit auf Hack!“, sagte er. „Na ja — das Töten gehört zum Leben, wie das Atmen“, dabei schob er mir einen Schnaps vors Kinn. Weil er von Beruf Metzger war, war ich mir nicht ganz sicher, ob er damit Lebewesen oder Gehirnzellen meinte. Gemeinsam gaben wir uns dem Abgrund hin. Ich fragte mich ernsthaft, ob wohl gelebtes Glück = Leidenschaft ist.

Die Gespräche rings um uns wurden zunehmend lauter und zeugten nur noch vom vorherrschenden geistigen Bankrott. Alles erschien mir auf einmal fatal falsch. Es gab nur eine Lösung. Ich bestellte …

Hungertriebe

Manchmal LOVE

Das Schweigen.  Jede unserer Begegnung war — wie wenn sie der Stier aus Seide, und ich der betrunkene Torero wäre. — küss mich! sagte sie jetzt — aber so, als wenn sonst auf dieser Erde nichts mehr wichtig wäre. Vielleicht war´s ja tatsächlich… Tief reichte der wutglimmende, und doch irgendwie wehmütige Blick ihrer trief-weichen Weintrauben-Augen in mich hinein. Kam zumutbar, doch scherbenklar. Ich spürte, wie sich mir die Haut abschälte. Während ihre stecknadelnden Hasspupillen mir zuwarfen — dass ich ein Arschloch war.  — lass-das-sein! sagte ich, ohne es auch so zu meinen. Weil sie noch um so vieles schöner, wenn sie aufgebracht war — war. Und zerrte. Zu allem Überfluss floss der Schweiß, in Strömen, aus mir heraus. Der Strom ging aus. Toll. Nur ist die Dunkelheit leider auch kein Gegenmittel gegen Realität(en). Sie kam näher. Und sie roch wunderbar, wie immer. Das Licht ging wieder an. Ich tat gänzlich unberührt — und rauchte und rauchte. Ab und zu auch mal nippte ich an meinem Cola-Bier, das werde half noch schmeckte. Plötzlich änderte sich ihr Gesichtsausdruck. Wieder war sie eines kleines Mädchen, mit einem Blick, absolut rein und klar, wie ich sonst noch nie — und auch nie wieder sah. Ich ließ sie einfach auffahren, aufprallen. Nichts anderes blieb mir mehr — als die Wand des Schweigens. Das schlimmste an wahrhaften Gefühlen ist, das sie alles — und zu vieles, zugleich sind. Vielleicht hätte ich nur einen kurzen Moment der Ruhe gebraucht. Sie auch, denke ich. Verdient hätten wir ihn. Als ich sie jetzt ansah — wusste-ich: Das Leben ist immer genau so wundervoll, wie es auch abgefuckt ist. Lustig, schön und schade. Aber alles — und es immer wert — es zu weit zu treiben, selbst wenn alles schief läuft. Dann soll es so. Und trotzdem, nicht ein einziges Wort hätte je gereicht, für sie, jetzt, hier und nirgendwo … nie. Vielleicht ist das so. Aber mit ihr, egal wann, jedes Mal, war es ganz einfach — nicht nur so. Sondern besser. Gut und schön sogar. Und fast das Ganze. Manchmal mehr. Leider wusste ich zu gut, dass das nicht alles war. Und hinterher noch weniger. Hätte ich mich in diesem Moment auflösen, oder wenigstens mit ihr aussöhnen können … Dafür aber war immer noch zu viel da. Und in der Menge, waren wir uns da beide gleich. Lustig, da in all der Merkwürdigkeit — wir uns so vertraut vorkamen. Schwer und unausweichlich saßen wir jetzt voreinander — ohne Ausweg. Außer Flucht. so barbara.


 

 

MDMA

Wow(!)-wo-kommen-auf-einmal-all-die-schönen-Frauen-her? Schweißausbruch, & n ́ bisschen schwindelig is´ mir auch. Kein Durchblick. Fahrstuhlmagen. Kippchendrehen geht sowieso nicht … mehr. Und wenn — nur mongo, raucht [sie] sich von ganz allein und schmeckt beschissen. Dieser Geschmack, eh — im Hals, wie Arsch; wie auf alten Zehennägeln rumzukauen. Also raus, bloß n ́ bisschen Klarheit schnappen. Aber denkste, Fehlschlag. Die Beine am Propellern schon. Kaum kann ich geradeaus seh ́n. Wieder rein. Was für ́n weichen Gang ich hab. Und plötzlich dieser Blick — wie er sich mir langsam den Rücken frisst. Ist ́s wahr? Doch-ja-doch, durchaus. Ich am Gucken. Sie am Gucken. Immer noch. Ein Lächeln. Da! Erst sie. Dann ich. Scheiß drauf — denk´ ich. Und setzt mich zu ihr. Sie strahlt. Ich sowieso. Gute Energien hier. Meine Zukunft steht in ihren Augen — & so versinke ich allmählich darin; süßliches Ertrinken; immerhin. Das Gespräch läuft. Nur weiß ich kaum mehr worum ́s geht. Ihr Frauenblick — ganz sicher; zerrt mich fast auf damit.

— du bist ja `n ganz schön Abgebrüht, sagt sie.

Ich verstehe sie nich ́ ganz — und lächle verwegen [oder dämlich(?)], geschmeichelt so vor mich her.

— kann man sich dazugesellen

fragt er, von oben her. Woher … kommt … er? Zwei Gläser Wein in seiner Hand. Schon sitz er da. Was stiert er mich so zu? Macht auch keine Anstalten sonst aufzustehen … Oh nein! Versteh´. IM ERNST? IHR ERNST?! Wirklich —

— du bist ihr Freund, nich ́?, frag ich.

Sie!  Jetzt am Telefon, als wenn nichts wär ́.

— jahha! Ziemlich-ziemlich unhöflich. Und dreist (von dir), sagt er.

[?] _ [?]

VON MIR????????????? Aber, scheiß drauf, denk´ ich.

War ja eigentlich fast klar.

so barbara


BILD BY: Christopher Balassa

Wenn wir die Beatles wär ́n, wär ́st du Ringo

BINGO! Nur ein kurzer Barbara-Barabstecher.
Und schon bläst sie mich, im Klo. Woher ihre wunderbaren Triebe kommen — kann man nur ahnen. Den nahen Ahnen und deren selbst ungeahnter Anteil am Schlampenentwicklungsstadium ihrer Prinzessin, sei Dank. Dann: Ich komme jovial in ihrem Favela-Mund. Und will nichts mehr von ihr wissen —
danach
— bei meinem eigentlichen Vorhaben besoffen zu werden, sterben einige Kippen im offenen Glassarg vor mir. Bier um Bier sauge ich etwas in mich hinein, das eigentlich raus müsste. Nur wüsste ich nicht: wo anfangen? Doch allmählich werden die Gedanken benommen. Durchaus willkommen, sagt der Alkohol der Nervenüberreizung: “Good-bye”. Schon bin ich dabei, mich mit denen rechts zu unterhalten. Ich bestreite, dass die “Fashion-Week” uns alle etwas angeht. Konkret zeigt sich das frisch verliebte schwule Designer- Paar jetzt distanziert, nachdem ich mich ausgelassen über die mental verhinderte Affen-Illusion und Egoparanoia von Modeinteressierten ausgelassen habe. Ich schlage ihnen vor, nicht immer so bewertend zu sein — vor allem im Bezug auf die Meinung anderer. Vorerst aber kann ich vergessen, von ihnen noch einen Schnaps ausgegeben zu bekommen.
Um nun nicht allzu versucht besonnen zu erscheinen, unterlasse ich es, die eh stummeligen Konversationsansätze voranzutreiben. Und denke — Tunten können ja nur Totgeburten gebären, anscheinend auch verbal. Das ist ganz natürlich.

Lieber unterwerfe ich mich jetzt dem “Einfluss” diverser Alkoholika. Bis der penetrante rechte Flügel zunehmend in meine verkrisselt und verkieselte Wahrnehmung eindringt. Ein Typ, der ziemlich schmierig scheint, ist mit zwei Uschis vom Escort am Start. Eine weint. Die andere will trösten. Ihm ist ́s völlig egal. Offenbar hält er sich für Charlie Sheen. Er probiert so sehr an seiner Ego-Pose rum, dass ihm dabei ganz entgeht, wie seine Selbstachtung versickert und verreckt. Derweil: In mir versickert noch mehr Bier. Bis mir auffällt, dass ich die heulende Frau von früher kenne. Sie war auf meiner Schule. Eine durchaus imposante Gestalt und immer die Schönste in der Raucherecke. Bei einem, ihr zu kümmerlich erscheinendem Nicht-mal-Date mit mir, sagte sie: Wenn wir die Beatles wär ́n, wär ́st du Ringo. Zwar da, aber egal.

Ich bin froh, dass sie mich nicht erkennt. Sie sieht verändert und verbraucht aus, aber immer noch irgendwie schön. Nur schön blöd, wenn man schön ist und die Oberfläche für die Wahrheit hält. Doch das tröstet weder mich, noch sie, noch irgendwen — am Ende … geh ich, ohne sie noch einmal anzusehen. Denn Trost im Stumpfsinn zu finden, ist weder besonders befriedigend, noch vom Karma-Standpunkt aus zufriedenstellend.

Was soll ich machen —
Ich bin ein Köter. Und Köter bellen, beißen aber nie zu, wenn sie sollen.

Der Hurensohn

Emotionslos versickerte der Höhepunkt in ihrem Mund. Wir badeten danach und aßen; kaum ein Wort währenddessen. Ich fühlte mich weder schlecht, noch besser. Alle Emotionen schienen im Rausch verebbt. Meine leere Ecstasyeinstellung allein — nötigte mich geradezu — dazu zu Recht wohl fand ich mich, wieder draußen — allein. Der Winterhimmel stand offen und die Luft war klar. Die Straßen leer. Ich konnte meinen Atem sehen. Die Nacht war bitterkalt und wurde vom blauen Blut des Mondes mit Licht durchströmt. Mein Schatten, den er mir vorweg warf, wirkte missmutig und krumm. Auf dem Weg zum nächsten Keller — Samstag sein. Alle behielten ihre Jacken an. Ein paar Heizstrahler hier und da. Warum war ich überhaupt gekommen? Die anderen, lediglich ich selber nicht — schienen mir erbärmlich. Ein Gedanke, den man direkt bereut, sobald er ausgesprochen ist. Ich setzte mich. Meine Nerven waren zugespitzt. Heut war mir nicht nach Drahtseilakt. Hinter mir ging es um: nackte Aussicht — oder nicht. Carlo hieß er, ich kannte ihn. Er war durchaus geschickt und flirtversiert, nur in seinem Versuch zu ambitioniert. Ich drehte mich um — und sah, dass sie es wert war. Schöne, weiße, glatte Haut und braunes Harr, etwas kindlich, wie sie das Pony über rechtem Lid trug, das sie fortblies hin und wieder. Ihr Körper, der — wow, gottgewollt enorm — und überaus sympathisch war. Weiterhin gut dabei, fragte Carlo sie nach ihrem Namen. — warte, ich hab noch was im Mund (sie schluckte) … Alexia Eigentlich nur für mich sagte ich: — aha! Ah-leck-sie-ja … hahah — ALTER sagte er. Was kann ich dafür. So schnell wie ich kann sonst halt keiner sein. Lucky Luke. Unlucky Me. — und laber´ mich jetzt bloß nich´ voll sagte ich, rein präventiv. Und überließ sie sich einander. Bis sie plötzlich neben mir im Sessel saß. Scheinbar unbeteiligt, doch gewollt nah. Sie lächelte. Ich nicht. Gesprächsneutral wie ich war, konnte mir die Konversationsflaute nur recht sein. Zumindest kamen wir klar. — aber du nimmst kein Droge, oder? — wenn du schon so ehrlich fragst … nein log ich. Sie erzählte. Irgendwas, auch von ihrer Beziehung. Alles leerte sich, während der Keller zunehmend auskühlte. Sie, ganz schmiegsam auf einmal. Mein Vorschlag: — Bar! Sie: — klar Das Taxi auf sie — die Drinks ebenso. Worum geht´s denn schon im Leben, dachte ich, mit Arsch an Heizung, Schluck um Schluck wieder lebendig. Es wurde warm; sehr bald schnapsstark und danach verschwommen — hab nicht mehr allzu viel mitbekommen, muss ich gestehen. DAS WISSEN UM ETWAS. Was macht das schon? Und wie blass kann ein Gedanke vorkommen, bevor er verschwindet. Doch … … ich erinnere mich noch — an das Loch … in ihrer Hose. Und wie ich da erst hin gaffte und dann rein griff. Weiche Haut, wie Porzellan. Ihre Gänsehaut hielt an; Kippe-Schnaps, Kippe-Schnaps dito. Ebenso. Plötzlich sah alles ausgekocht und farblos aus. Mir schwindelte. Ich kotzte fast. Eine weitere Frau, jetzt neben mir. Woher? Ich, in der Mitte, hatte nichts zu melden und blieb stumm. Die beiden klüngelten, um mich herum — an mir vorbei. Wohl so´n Lesbending, dachte ich. — du bist gar nicht cool genug für sie sagte die, die ich nicht mal mehr erkennen konnte. Ja. Ganz sicher — Lesbe; vielleicht beide. Auch egal, wir tranken weiter. Sonst auch — bleibt nichts. Im Vollrausch deplatziert, beschloss ich loszuziehen. — warte kurz. Ich schlaf bei dir sagte sie — draußen dann: — die Alte war echt nervig. … und voll scharf auf dich Ah! — es war Alexia. Wir gerieten nah und aneinander. Beide nackt. Aber sie ließ mich nicht. Kein Freund in Sicht … und dennoch. Wie ein Octopus hing ich an ihr, und versuchte einen Eindrang — durch den Torschlund ihrer Vulva-Wunde, hinein zu ihrem feucht und süßsüffigen Innengrund, vor dem ihre Hand den grimmigen Türstehen mimte, der beharrlich konsequent blieb und meinen stahlhartadrigen pulsierenden blaublutdurchbluteten Aal-Adligen, den Einritt verwehrte. Öl­faktorisch klang ihr Trieb, und stachelte somit umso mehr nur, den meinigen — an. Es roch bereits rings um uns herum nach haarlos, pinkfeinen schöner Ritze — die ich hin und wieder, durchaus von ihr gewollt und absichtlich, zu sehen bekam. Die Situation war nicht gerade überragend. Bis sie mir dann doch vor die Fingerflinte kam, erst der Zeige-, dann der Mittelfinger drin war — sie sich triefend, winden, winselnd vor mir rekelte, wie ein aufgebrachtes Meer dessen Wellen überschwappten und sie sich bis zum Rand der Matratze auf dem Rücken robbte, bis wir auf dem Boden lagen. O-mein-Gott. Ihre genüsslich, wehleidigen nur schwer unterdrückbaren Stöhnarien, während mein Pistolen-Daumen ihrem Anus näher kam. Ich platzte fast. Sie richtete sich sogar auf alle Viere. Doch ließ sie noch immer nicht richtig ran. Ich gab es auf. Fast schon im Schlaf, sagt sie: — dein Schwanz ist schön. Ich würd´ ihn gern … — mach ruhig lallte ich. Der Tag endete mit Licht.


BILD BY: Christopher Balass

EP-eBook. Gebraucht. In gut erhaltenem Zustand. Zu verkaufen!

für 0,99 Cent bei: Thalia | Google-play |


http://www.erectionperfection.de