— Vendetta Vaginalis —

Text: Iuana Fugg

Man vermutet so einiges —
eigentlich fast alles irgendwie, nachdem man auch nur blind drauf los ein paar Passagen im beinahe berüchtigten B(anal)-Buch — Erection Perfection überschlagen hat. Aber es reicht. Bei Weitem sogar…
Und wer sich danach tatsächlich noch, wie ich (leider), dazu bereit erklärt, das ganze „Werk“ voller, nicht mehr als prä-pubertären Ekelergüssen — und diese dann auch noch über sich ergießen, reinschießen, und cum-shotten zu lassen — wird sich zwischendurch immer mal wieder fragen: warum?(tue- ich-mir-das-eigentlich-an?…) und:
wie nötig muss man es haben, oder einfach nur verkokst oder verkorkst sein — damit man sich frei-willig! mental derart missbrauchen, durchficken und Zitat: „wurstruten-wütend (in sich) … wüten (zu) lassen“, um direkt darauf auch noch von Major Cunt weiterhin: „…mit seiner Schleimeichelpalme verdroschen und saftig pimmelgepeitscht, wie ebenso schwanzfiletiert zu werden“.
Ich bitte Sie!

Das Ganze ist doch einfach nur peinlich und lediglich bemitleidenswert. So voller chauvinistisch kompensatorischer, typischer Männerklischee(Ängste), dass es beinah schon schmerzt, wie durchschaubar es ist.
Das vergeudete Papier für jene Fallus&Vaginal&Anal-Trivialica — tarnt sich unter dem Deckmantel tritbrettfahrerischer Pseudo-„Kunst“. Aber ist lediglich: anti-feministische Propaganda und dazu endlos-enthemmt, idiotische Verblendung.

10394766_655174051269543_8897328375315008481_n

Schlichtweg und unleidlich billig. Penetrative, wie auch provozierende Schundliteratur — mehr wird man in „EP“ nicht finden. Glauben Sie mir.

Und was für eine schrecklich rückschrittliche und Minderwertigkeitskomplex-gesteuerte Art Mann muss dieser fragwürdige „Autor“ Yves E. wohl sein? — fragte ich mich unweigerlich während der „Lektüre“. Was muss er so massiv über-kompensieren, indem er andere dermaßen erniedrigt? Schlimm genug: gewinnt der Autor sogar zunehmend an Anerkennung und Popularität — durch besagte Korpulier-Epilepsie. Anstatt ignoriert und boykottiert zu werden, wie es ihm und insbesondere seinem „Werk“ EP zustände … meines Erachtens nach.

Außer aus rein politischer Verantwortung, insbesondere für mich als post- feministischer Neo-Femi-Nazi-Aktivistin und Vize-Vorsitzender (des Prima- Vaginalia Rhein-Main e.V.) — gebietet es sich doch schon allein aus Anstand, denke ich, derartig verwerflich- und auch gefährliches Gedankengut dementsprechend: völlig zu ignorieren, wie auch demonstrativ zu missachten — um somit vor allem am aller effektivsten jenen effekthascherischen, schlichtweg inszenierten, polemisch proletischen Chauvinismus entsprechender Maßen zu BOY-kottieren.

Und nachhaltigen Widerstand zu leisten — dies sollte der Imperativ aller selbstbestimmten und unterdrückungsübersättigten Frauen dieser Tage sein. EP ist so schlimm, dass selbst A. Hitlers „neues“ Buch — Mein Kampf, an Perversität und Aufforderung zur Hetze (passiv, wie auch aktiv) kaum mithalten kann.


Mehr dazu auf …

Werbeanzeigen

Das Ende einer bereits geschriebenen Geschichte

Gelesen wird aus dem Buch  ERECTION PERFECTION


Fürsorglich bestellte ich die Musik durch die Jukebox, um am Ende zur Saftbox hinter ihrem Schlüpfer zu gelangen. Meine emotionale Kompetenz stellte mir Erfolg in Aussicht. Ihr Lächeln war schüchtern und aufbegehrend. Gestellt unabsichtlich ließ ich meine Hand auf ihrem Knie ruhen. Adolphine wendete ihren Kopf in Richtung Decke, so wie eine Kätzchen, das am Schnurren ist. Lange schon hatte sich meine Geilheit im Geiste über sie ergossen. Sie war die beste Freundin der Freundin meines besten Freundes. Ich strich ihr das Haar beiseite und sagte viel Schönes über sie, was kein Quatsch war, aber offensichtlich. Dass wir diese Nacht zusammengehörten, stand irgendwie schon fest. Mit einem langen Kuss gaben wir uns einander hin. Ein brennender Glanz war in ihren Augen zu vernehmen. Ich schlug uns einen Abgang vor. Wie wunderschön sie war, als sie bezahlte.

Im rührenden Licht des Glatzkopfmondes griff ich nach ihrer Hand. Der Ausschlag meiner Hose hatte Zeltniveau erreicht. Ich küsste ihren Hals. Unter meinen Lippen bebte ihre Haut. Natürlich musste ich darauf bestehen, dass wir ein Taxi nehmen. Geschickt wanderten meine Finger dort unter ihren Rock, wo sie bald auch schon sehr ölig wurden. Ihre Nassfleischanemone öffnete sich wie eine Blume und ihr heißer Atem, der mich durchs Ohr kitzelte, zeugte von ihrem Wohlergehen. Überall im Auto roch es nach ihr. Nachdem wir ausgestiegen waren, leckte sie mir die Finger ab.

Drei Tage später gab sie mir den Abschiedskuss.

Weil ich im Bett geraucht hatte, sagte sie.