Po-ethisch korrekt

Gelesen wird aus: ERECTION PERFECTION


 

Weil ich der Augapfel meines Vaters war, ließ er niemanden an mich ran. Doch ich war bereits 20 Jahre alt und meine Muschi brannte lichterloh. Steffen Beppo, der bei uns den Stall ausmistete, war fünf Jahre jünger als ich.

Nach getaner Arbeit zerrte ich ihn ins Heu. Er war sehr schön, schüchtern und blass. Sein Gesicht wurde genauso rot wie seine Haare, als er mir seine Jungfräulichkeit gestand. Es war sogar sein erster Kuss, den er hier von mir bekam. Etwas sehr Mächtiges stieß mir in den Schoß. Fast wahnsinnig vor Gier zog ich ihm den Blaumann aus. Wie eine Reliquie der Erlösung umklammerte ich seinen Mammutstamm. Langsam begann ich ihn zu reiben. Ich blickte ihm in die sanften blauen Augen und schob mir voller Hingabe seine Bullenlanze in den Mund. Mit seinem Eichelkäse hätte man eine ganze Familienpizza belegen können, aber das war mir egal. Einem Erstickungsanfall nahe, arbeitete ich mich bis zu seinem Schamhaar vor. Wie erregend war es, als auch er sich besann und meinen Kopf in seine Leisten presste. Er griff mir in die Zöpfe und verwies mich in den ihm gefälligen Schwung. Von der Magensonde wieder befreit, verlangte es mir sogleich nach mehr. Wie Liebkosungen streichelte ich mir seine Fleischgewalt durch das Gesicht. Einer geübten Dirne gleich, holte ich weit aus und verschlang sein Biest in einem Zug. Der Beppo umklammerte seinen Samenbeutel und schüttelte so lange, bis ich gurgeln musste und Tränen vergoss. Ich übte mich in devotem Augenaufschlag. Mit der einen Hand von vorne und mit der anderen von hinten fingerte ich mich unterm Rock. Mein Höschen war bereits nass, wie ein Zelt im Regenwald. Ich schlang gleich sein ganzes Mandeltäschchen ein, so unersättlich war mein Hodenhunger. Es dauerte eine schiere Ewigkeit, bis er meine Bluse aufbekam und mit seinen starken Händen meine frischen Brüste zu kneten begann. Ich legte mich nieder und reckte meine Beine in die Höh ́. Zuerst zeigte der Steffen nur ein herrlich gelbes Lächeln, als er mich nach innen hin besah, bis er so ungestüm wurde, dass er mir das Höschen mit den Zähnen runterriss. Mit seiner weichen langen Kuhzunge drang er in meine übervolle Rosentonne ein — auch war sie mir ein vorzüglicher Rosettenkavalier. Die gesammelte Sehnsucht meiner feuchten Nächte klebte ihm jetzt im Gesicht. Außer den drei Fingern, sehnte ich mich nach seinem Schwanz in mir.

Dann endlich steckte der rote Kopf des Riesen in meiner Venusschlinge. Tatsächlich spürte ich seine Adern an der Innenwand meines Lustlabyrinths pulsieren. Unsere Herzen schlugen im selben Takt. Er wartete sogar, bis ich mich weitete. Immer tiefer schob er seinen Rammbock in meine nasse Faltenfalle. Steffens Stöße wurden immer heftiger. Der Beppo hatte mich zur Königin seiner Begierde erkoren. Bald schon saß ich auf ihm und rammelte mir die Hüfte heiß. Fasziniert schaute er sich beim Verschwinden in mir zu. Ich hätte es ihm gerne gleich getan. Seine Lenden waren meiner Vernunft und Würde ein Hyper-Holocaust. Ich grunzte sogar für ihn wie ein Schwein und richtete mich auf alle Viere — so intensiv spürte ich, wie er mir das Weibesfleisch spaltete. Er bereitete etwas mit seinem Daumen vor. Ausreichend sanft ließ er seine Anakonda in mein Moor. Sehr brav gab ich ihm hinterher Fellatio. Sein Glück schoss mir in den Hals, in solchen Mengen sogar, dass es mir wieder aus dem Mundwinkel rann …

Nicht nur, dass ich ihn über alles liebte — auch war mir nie wieder eine solche Wonnelust vergönnt.

Denn das Schicksal (bzw. der Rupert Schicksal, mein Vater) mähte ihn und meine Schwester mit dem Drescher bei einer Liaison im Felde nieder.


Bild by: Nschotschi Haslinger

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Das kurze Glied in einer langen Kette von Schweinereien

Gelesen wird aus: Erection Perfection 


Noch in einem der billigsten Länder dieser Erde blieb Otto Kranzton — selbst als wohlhabender Sextourist — völlig aussichtslos. Leider sah man ihm in reinster Weise an, dass er vollends hässlich war. Alles an ihm schien den Gesetzen der Ästhetik zu widersprechen. Erst in einer heruntergekommenen Bar gab ihm einer der Schlitzgeäugten den entscheidenden Tip.

Auf einem wackeligen Boot brachten sie ihn zu der kleinen Insel. Mit einem goldbestückten Lächeln wurde er persönlich von dem Betreiber in Empfang genommen. „Welcome to the Cream Dream!“, sagte er.

Da dieser blind für alles außer Geld war, ärgerte ihn die angewiderte Zurückhaltung seiner Angestellten. Höchstpersönlich führte er daher Herrn Kranzton übers Areal. Jede der unzähligen Hütten barg eine eigens konzipierte erotische Landschaft in sich. Herr Kranzton wählte den Orient.

Das Haremsszenario war rot, plüschig und weich, wie ein Opiumtraum. In der Mitte des Raumes wartete angekettet auf ihn die völlig körperhaarlose Mulattin-Schönheit. Dass sie ganz offensichtlich eine Perücke trug, stör- te ihn nicht. Noch nie hatte er Nacktheit in echt gesehen. Verstohlen blickte er zu Boden, als sie ihm laut schmatzende Küsse zuwarf. Kaum hatte er sich ihr genähert, da zog sie ihn auch schon mit ihren langen starken Armen an sich. Ihr Geruch war exotisch und intensiv. Die Fackel in seiner Hose entfachte einen Waldbrand der Leidenschaft. Nahezu brutal zog sie ihm die Hose aus und verschlang betörend nass lutschend sein Glied. Ihre Zunge war so lang und stark wie eine Pythonschlange. Mit großen schwarzen Augen blickte sie ihn an. Die Wollust brachte ihn der Ohnmacht nah. Sogleich stürzte sie sich auf ihn, als er niedersank. Zum ersten Mal flutschte sein Fleischutensil in eine weibliche Lauerbox.

Beinahe, so glaubte er, verursache ihm ihr gnadenloses auf und ab eine Beckenfraktur. Ihr nass-heißer Lendenschwamm begrützte seine Blutstaustelze mit vaginalem Lustschlamm. Es schmatzte wie im Altersheim. Ottos Ejakumulation drang tief in ihre Eingeweide. Mit einem lauten Schrei bekundete er die Vollendung seiner Lust. Gelenkig kratzte sich indes die Mätresse mit dem Fuß am Ohr.

Es dauerte Stunden, bis der Besitzer Herrn Kranzton klarmachen konnte, dass eine Hochzeit völlig ausgeschlossen war. Es liege nicht am Geld, sagte er, nur gäbe es keinen Staat auf diesem Planeten, der einen weibli- chen Orang-Utan als Ehepartner anerkenne.

Die Dessenzen

Am Morgen danach —
sah Kleio hilflos und auch zunehmend verstört an ihm vorbei, von der Küche aus in das geräumige Wohnzimmer — das voller raffinierter Accessoires und Bilder hing.
Wie in einer fürchterlichen Vision aber schien ihr, als ob die Wände und das gesamte Inventar dort bereits zu zerfließen begannen. Ein Alptraum. Romans Schweigen dazu wirkte beinah bedrohlich, ja brachial und gnadenlos. Die ganze Zeit über zerrte eine unbekannte Kraft Kleio in den Abgrund. Fast hätte sie ihn angeschrien, doch biss sie sich stattdessen auf die Zunge. Nur mit großer Mühe sammelte sie sich, und sah ihm direkt mitten ins Gesicht. Ebenso erstarrt, tat Roman das Gleiche.
Langsam, prüfend tastete sie sich blinzelnd voran: das Grübchen, die schmalen Lippen, die markanten Wangen und auch die braunen Augen. Alles war — wie es immer war. Doch Kleio schien, als sehe sie ihren eigenen Ehemann zum aller ersten Mal. Ja, tatsächlich — war es wahr!? Sie erkannte ihn nicht, nicht mehr. Er war ein anderer.
Jetzt stand er auf und ging ins Schlafzimmer, ins Bad und wieder ins Schlafzimmer. Die alltäglichen Geräusche der Routine kehrten wieder — nur eines nicht. „Kein Strom im Bad“, sagte er, während Kleio sofort sah, dass er unrasiert blieb.
Diesen Morgen gab er ihr keinen Kuss. Schon war er weg. Hysterisch rannte Kleio danach durch alle Zimmer. Sie setzte sich auf die Couch, aber nur kurz und ging dann zum Esstisch, rückte alle Stühle, die bereits in Reih und Glied standen, noch einmal zurecht. Als sie die Tischdecke auf dem Schrank zurechtzupfte, klappte eins der aufgestellten Bilder um. Sie sah etwas, das sie fast vergessen hatte.

Ein Foto der beiden, von früher — noch ganz am Anfang. Er trug lange Haare und einen vollen Bart und sie eine wehende, lockig braune Mähne und ein listiges Lächeln. Wie ein schlauer Fuchs sah sie aus und zeigte Zähne. Sie liebte ihn, weil er der Mann war, den ihr Vater hassen musste. Jedes Verbot, jeder Unwille seinerseits brachte sie ihm nur umso näher. Der offenkundige Protest einer jungen Studentin aus gutem Hause. Vielleicht hätte es ihr Vater besser wissen sollen.

Zuerst war es aufregend. Ein Abenteuer. Der junge Mann, der ständig lärmende Töne von sich gab, fast jeden kannte, immer wieder die Doktoren in der Vorlesung aus der Fassung brachte und dabei diesen ungewöhnlich klaren Blick behielt. Bis sie ihm endlich Hausverbot erteilen konnten, weil sie herausgefunden hatten, dass er gar nicht eingeschrieben war, und sich nur hier herumtrieb, um Ärger zu machen, wie sie meinten.

Doch Kleio ging mit ihm. Was ihr zunächst wie der größte Gewinn ihres Lebens erschien, erwies sich bald als größtmöglicher Verlust. Sie bekam kein Geld mehr von zu Hause und auch gearbeitet hatte sie zuvor noch nie. Sie versuchte es ein paar mal, blieb aber erfolglos. Roman machte weiter wie bisher, trieb sich herum, redete mit Fremden auf der Straße und ging abends in die Bars. Doch aus irgendeinem Grund war es ihr nicht möglich, sich von ihm zu lösen. Rein aus Starrsinn hielt sie weiter an ihm fest, selbst wenn die Situation schier ausweglos erschien. Sie wollte ihn formen, ihn besser machen und glaubte, dass es gehen würde, irgendwann. Nur widerwillig sah sie ein, dass sie am liebsten einen Mann aus Roman hatte machen wollen, der ohne weiteres als die Imitation ihres Vaters hätte gelten können. Das war die Wahrheit, die nun zunehmend aus der Tiefe ihres Herzens drang.

Jedoch, kein Kniff und Trick half, keine Bestechung, keine Atombombe der Weiblichkeit war ausreichend genug. Roman blieb der, der er war. Diese Leichtigkeit war nahezu beeindruckend, aber es fehlte Kleio einfach an Sicherheit. Und Zuversicht. Zukunft.

Die Unruhe ließ sie nicht einmal des Nachts in ruh. Meist spät und angetrunken kam Roman nach Hause, fiel wie ein Stein ins Bett und begann augenblicklich zu schlafen — und zu schnarchen. Kleio war erbost und frustriert über die Seelenruhe und Unbefangenheit, mit der er noch immer der, ihr doch als höchst gefährlich und prekär erscheinenden, Situation begegnete. Immer wieder auch nuschelte er, zwischen seinem Schnarchen, undeutliche Wortbrocken hervor.

„Halt doch endlich mal die Fresse!“, sagte sie, natürlich nur leise für sich, denn das Gestammel ging weiter „Und wenn du dich wenigstens mal rasieren würdest!“ Danach wendete sie sich zur anderen Seite, und versuchte hilflos einem ihr treulos gewordenen Schlaf hinterher zu jagen.

Doch am nächsten Morgen, als sie erwachte, weil Roman ihr einen leichten Kuss auf die Stirn gab, spürte sie es sofort. Der Bart war ab. Um seine Lippen war nichts außer glatter, weicher Haut. Verblüfft blickte sie ihn an. Ein ganz neuer Mensch. Sie fragte nicht weshalb oder warum, stand sofort auf und legte ihm die Arme um den Hals. Sie hielt ihn fest und rieb ihre Wange an den seinen, wie ein Kätzchen. Ein Neuanfang? Ein leichter Hoffnungsschimmer, mehr nur ein Hauch davon, begann in ihrer Seele Fuß zu fassen. Mehr als das geschah aber nicht. Sie wartete zwei Tage und machte leichte Andeutungen, die er augenscheinlich nicht begriff. Wieder war der Traum verpufft, sie lag wach und er schnarchte und stammelte weiter. Wie ein eisiger klarer Blitz schoss ihr plötzlich ein Gedanke durch den Kopf. Nur um es zu testen, sagte sie, nachdem er gerade eingeschlafen zu sein schien „Lass dir morgen von mir doch mal die Haare schneiden!“

Und am nächsten Morgen, wieder erwacht durch einen Kuss auf die Stirn, stand er da, mit einer Schere in seiner Hand.

Für den nächsten Schritt aber bedurfte es mehr Planung, mehr Weitsicht und Kontrolle. Diese besaß sie scheinbar. Kleio ließ wieder ein paar Tage vergehen, auch wenn es ihr schwer fiel. Doch der Morgen kam. Auch diese Nacht hatte sie kein Auge zugetan, aber nicht aus Kummer oder Ärger, es war lediglich Nervosität. Wie ein Trainer vor dem Spiel, ging sie alle Taktiken und Züge immer wieder in ihrem Geiste durch. Alle Eventualitäten waren eingeplant. Kleio fühlte sich geradezu erhaben.
Den Anzug und die Schuhe hatte sie bereits gekauft, den Termin, sich als seine persönliche Assistentin ausgebend, war bereits vereinbart. Als Roman in der Nacht wieder etwas von sich gab, näherte sie sich seinem Ohr und gab ihm zärtlich alle nötigen Instruktionen. Pünktlich stand er auf, wusch sich, rasierte sich, schlüpfte in den Anzug und machte sich auf den Weg. Kleio begleitete ihn, um auch wirklich sicher zu gehen, dass alles wie geplant ablief. Und das tat es auch.

Als die beiden genau eine Stunde später aus dem riesigen verglasten Gebäude der Versicherung traten, hatte Roman einen neuen, hoch bezahlten Job. Auch wenn alle Dokumente und Zeugnisse gefälscht waren — dafür interessierte sich von nun an niemand mehr.

Fleißig und gehörig folgte er dem neuen Strang in seinem Leben. Immer wieder indoktrinierte sie ihn in den Nächten, aber auch das nur mehr aus Gewohnheit. Im Grunde war es überflüssig, bis auf einige kleine richtungsweisende Korrekturen. Innerhalb von drei Jahren war alles abgehakt und erreicht: das Auto, das Haus, das immer praller werdende Konto und ein paar nützliche, aber notwendige Versicherungen. Selbst der Vater konnte wieder zu Besuch kommen und war befriedigt.

Kleio musste sich um nichts mehr kümmern, war entledigt jedweder Sorge und konzentrierte sich ganz auf die Ausgestaltung ihrer selbst, ihres Hauses und des Gatten. Was für eine Hochzeit und was für eine Zukunft! Kein Wunsch blieb ihr je unerfüllt und auch jede Art von Streit gehörte innerhalb einer Nacht der Vergangenheit an.

Das einzige, was noch fehlte war ein Kind. Aber Kleio hatte eine ganz konkrete Vorstellung. Einfach schwanger zu werden, das wäre kein Problem gewesen. Das reichte ihr aber nicht, es sollte, es musste perfekt werden. Sein Wunsch, sein Traum hatte es zu sein. Nicht sie, sondern er hätte es als erster ansprechen sollen und das nicht auf Kommando, sozusagen, sondern ganz aus sich selbst heraus. Aber wie war das zu machen, fragte sie sich unentwegt.

Eine neue, viel weiter reichende Herangehensweise war unabdinglich. Der Begriff „Manipulation“ war ihr selbst niemals in den Sinn gekommen. Für sie war das alles nicht mehr, als die Hilfestellung einer fürsorglichen und um das Wohl ihres Mannes besorgten Frau.

Nun aber diesen Wunsch in ihren Partner zu implantieren, erforderte seinerseits geradezu einen wahren Schöpfungsakt vor dem Schöpfungsakt. Sie gab die Anweisungen und er führte sie aus — so war es bisher gelaufen. Kleio war weit davon entfernt, die hochkomplexen Mechanismen dahinter zu begreifen. Wie schwierig und unmöglich war es zu verstehen, was er selber dabei eigentlich dachte. Ihm schien die Arbeit doch Spaß zu machen, er war ja immer noch er selbst, sozusagen, nur im neuen Kontext.

Kleio konnte nur schwer die Aufregung verheimlichen, die sie bei der bloßen Vorstellung an das Gelingen ihres Planes empfand. Nun also musste sie lediglich, jedoch behutsam, einen Samen in seine Seele pflanzen. Mit ein wenig Geduld und Fürsorge würde dieser dann keimen, reifen und zu voller Blüte gelangen. So der Plan.

Jeden Abend, wenn er einschlief und wieder im Traum zu reden begann, legte Kleio ihm die nötigen Argumente nahe, gab dezente Hinweise und baute Brücken und Querverbindungen auf. Sehr bald schon hätte er von selber darauf kommen müssen.

Als Kleio wieder einmal freundlich, aber auch bestimmt, auf ihn einredete, erwachte Roman ganz plötzlich. Er riss die Augen weit auf und bemerkte, dass Kleio sich augenblicklich von ihm ab zur Seite wandte und so tat, als ob sie schlafe. Ihm war noch nie aufgefallen, dass sie in der Nacht redete. Verunsichert blickte er noch einmal zu Kleio, die tief und fest zu schlummern schien. Irgendetwas war hier gerade passiert, das war kein Traum, das spürte er ganz deutlich. Unklare Gedanken, auf die er sich keinen Reim zu machen wusste, die halbgar und verwischt sich zu einem unauflösbaren Knäuel verhedderten. Panik überkam ihn. Etwas Fremdes kämpfte in und mit ihm, um die Vorherrschaft seiner Gedankenwelt.

Am nächsten Morgen war er so durcheinander, dass er kaum noch sprechen konnte. Angekommen im Büro, überkam ihn ein weiterhin noch undefinierbares Gefühl. Er blickte sich um und ein unvorhergeahnter Ekel übermannte ihn. Irgendetwas dieses Horrors schien schon immer da gewesen zu sein. Hatte er so etwas schon einmal geträumt, schon einmal erlebt? Dieser Moment, der beinahe schon einer dennoch fragwürdigen und bedenklichen Erkenntnis glich, war neu, aber nicht fremd. Eigentlich arbeitete er doch nur, weil … Ja, warum eigentlich? Er sprach zwar mit den Kollegen, tagtäglich, dabei mochte er sie im Grunde nicht — die meisten wenig und ein paar noch weniger. Sein Job war banal und überflüssig, hinter allem stand nicht mehr als Abzocke und perverse Geldidiotie.

Ohne einen einzigen Abschluss an diesem Tag, das erste Mal in all den Jahren, machte er sich wieder auf den Weg nach Hause. Wie immer hatte seine Frau gekocht. Mit einem verkrampften Lächeln begrüßte sie ihn und legte ihre Arm so fest um ihn, dass er kurzzeitig kaum noch Luft bekam. „Wie war dein Tag?“, fragte sie mit einer Stimme, die nur noch ein dünner Faden war. Aber er antwortete nicht und setzte sich. Es vergingen einige eisige Minuten, ohne jegliches Wort. Immer mal wieder schien Kleio etwas tiefer einzuatmen, um etwas sagen zu wollen, doch sein an ihr aufprallender Blick hinderte sie daran.

„Ich werde vielleicht kündigen“

„Wa-has?“, und selbst ihre Augen schrien gleichzeitig mit auf. Ein tiefes Entsetzen stand ihr geradezu ins Gesicht gestanzt. Roman schaute ihr ganz genau und aufmerksam dabei zu. Die Angst war echt, aber die Überraschung nicht so groß, wie sie versuchte vorzugeben.

„Nein warte…“, sagte er. Kleios Mund stand noch immer offen — fassungslos. Nur ganz langsam wagte sie, wieder durch die Nase einzuatmen. Vielleicht hatte sie sich nur verhört oder etwas falsch verstanden „ … nicht vielleicht! Ich werde ganz sicher kündigen!“, fügte er hinzu.

Der Rest des Essens war für beide wohl die reinste Qual, aus gegenseitigen Beargwöhnungen.
Das darauf folgende Ritual blieb jedoch erhalten. Roman räumte den Tisch ab, während Kleio ins Badezimmer ging und Wasser in die Badewanne einließ. Mit Sicherheit saß sie bereits schon drinnen, Roman jedoch lief einfach weiter ruhelos umher. Auch hier wieder, im Wohnzimmer, hatte er dasselbe Gefühl, wie im Büro. Auf dem Schrank stand ein Bild. Er nahm es in die Hand: Kleio und er. Wie lange war das her? Wie war es damals eigentlich? Und heute? Heute war alles anders. Der Mann auf dem Bild war ihm vertraut. Aber er und jener waren nicht dieselben, waren an irgendeiner Stelle jeder einen anderen Weg gegangen. Sein eigener war eine Sackgasse, an dessen Ende dieses Haus stand, das im Grunde leer war, so leer wie er sich fühlte, wurde ihm jetzt klar.

Heute aber würde er nicht gemeinsam mit ihr baden gehen. Er wartete, bis er das Schwappen hörte. Dann ging auch er ins Bad. Kleio stand vor dem Spiegel und föhnte sich. Langsam zog er sich aus und legte sich in die Wanne. Das Wasser war dieses Mal lediglich lauwarm. Wie wild schleuderte Kleio indes den Föhn um ihre Haare. Von der Seite her sah er zwar nur ihre langen nassen Strähnen, aber im Spiegel ihr Gesicht. Es schien vor Wut und Bitterkeit zu zittern.

Er lehnte sich nach hinten und tauchte seinen Kopf unter, solange es ihm möglich war. Durch das trübe Wasser und die wellende Oberfläche erkannte er Kleios Bewegungen nur in Schemen. Warum ließ sie ihn nicht einfach in Ruhe?

Als er wieder auftauchte, wischte er sich das Wasser aus den Augen. Sie stand direkt vor der Wanne, mit ausgestreckter Hand, in ihrem Gesicht ein bis dahin noch nie gesehener Ausdruck von Verzweiflung und dem Blick einer unabdingbar zur Tat schreitenden Bestie. Da war kein Lächeln, keine Nähe, keine Wärme mehr. Die einst Obhut salbende Frau seiner Heimatstadt war in diesem Moment verschwunden, zurück blieb lediglich die eine Martyrium einfordernde Flamme der Enttäuschung und Enttäuschung. Roman spürte, wie eine beissende Kälte all seine Glieder, Gedärme und Gedanken zum Erliegen brachte — ein absolutes Nichts, ein Vakuum ohne Handlungsmöglichkeit. Hilflos war die Starre, in der verharrend er sich wiederfand. Rücksichtslos und grausam hatte die Realität ihn übermannt. Denn so hatte er es doch gesehen, auch wenn es eigentlich unmöglich war, derartiges überhaupt nur zu denken. Der Föhn in ihrer Hand war nicht bloß potentiell eine Gefahr. Roman blickte sofort in Richtung Steckdose, um die Reichweite des Kabels zu ermessen. Auf die kurze, aufwandslose Daumenbewegung Kleios, folgte der heiße, dumpfe Aufschrei. Beide blickten sich noch einmal tief in die Augen, Unaussprechliches sagend, versuchten sie Gewissheit über den anderen zu erlangen. Kleio ließ los.

Und gab somit die Antwort.
Als der Föhn das Wasser berührte, gab es einen Knall. Die Sicherung war rausgesprungen. Das gesamte Haus war sofort dunkel.
„Kleio?“, fragte er zitternd.
Doch er bekam keine Antwort mehr.

Kein Wunder, dass Frauen Veganer sein können — die kriegen ja ab und zu auch mal Fleisch rein

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„Ich wunsche euch viel-he Spa-hähs“, sagte er und zwinkerte. Als Kubaner vertrat er kulturbedingt die Vorstellung, dass eine zweigeschlechtliche Zusammenkunft automatisch ein sexuelles Resultat hervorbringe. Ich war da zwar ganz auf seiner Seite, jedoch, ebenfalls kulturverschuldet, nüchtern. Giselle, das Mädchen, das auf sein Haus und seinen behinderten Sohn aufpasste, während er mehrfach die Woche Salsatanzkurse besuchte, auf denen er Uschies in Lederhosen, dicker Schminkebeschichtung und garantierter Haarsprayüberdosis klarschoss, war die ehemalige Obermieze meines Jahrgangs. Kollateralfrust. Denn zur Schulzeit noch blieb ich völlig aussichtslos, aber nach schier zufälliger Begegnung in baresquem Milieu, war ich heute jedoch voller Zuversicht.

Sie wartete im Garten, war barfuß, trug nur eine Jogginghose und ein sehr knappes T-Shirt, unter dem ihre runden kleinen Möpschen als Traum zweier Kugelperfektionen wippten. Gerade streckte sie sich. Schon ihr Bauchnabel war unheilbringendes Lustrefugium; die Art, wie sie den Rücken bog, war katzenhaft. Aus Schönheit und Freude erstrahlte ihr Gesicht. Schon bei der Begrüßung presste sie ihren Rundungspalast ganz fest an mich. Sie schmunzelte, als ihr der Hartriegel in meiner Hose näher kam. Hätte sie ihn doch nur geküsst. Ihr Hintern, zwar nicht deutlich, aber ahnbar, blieb in wahnsinnbringender, hypnotischer, backenalternierender Schwungbewegung, als sie vor mir ging. Manche Frauen haben diesen Gang, der Vergewaltigung als plausible Option erscheinen lässt. Mir war danach, ihren ganzen Körper zu belecktasten. Gerne hätte ich mein expandierendes Glied in ihrer nassen Liebeslagune etabliert, um dann den Glitzeraal zwischen ihren Titten, wie einen Vulkan, zum Ausbruch zu bringen. Zunächst jedoch setzten wir uns nur und tranken etwas Kaltes. Der kleine Mongo (der gar nicht so klein war, sondern bereits 16) kam ums Gartenhaus geschlichen. Die aus Neid hervorgerufene Wut in seinen Augen war unverkennbar. Dem Spasti galt meine ganze Antipathie — und umgekehrt. Meine Augen wanderten zu Giselle, die ihm betüdelnd einen Sabberfaden vom Kinn wischte. Sie drückte ihm einen dieser langen Schläuche in die Hand, die bei kreisenden Bewegungen zischende „Uhu-Uhu-Uhu“-Laute produzieren. Sinnlos hielt er das Ding in seiner Hand und schaute leerblicklich in den Himmel.

„Ich zeig dir mal was“, sagte Giselle und in ihren Augen knisterte es bereits.
Sie ging auf die Knie, zog ihm die Hose runter, dann die Windel, und begann ihm einen zu blasen. In dem Moment, als ihr Mund seine Nudel umschloss, begann die Rotation des Uhu-Uhu-Schlauchs. Die Version meiner bis dahin geliebten Wirklichkeit machte einen überholungsbedürftigen Eindruck. Aller Realitätsfremde zum Trotz, war mein Blick kontinuierlich von ihrem herausgestreckten Arsch in Beschlag genommen. Die Umstände schienen denkbar günstig. Ich zog ihr die Hose aus.

Aus ihrer nassen Fleischwunde sprudelte der Saft bereits in solchen Strömen, dass es ihr schon in kleinen Bahnen die Haxen runterlief. Alles glitzerte im Sonnenlicht. Meine „Theorie des dunklen Fleisches“ erwies sich als weiterhin gültig: Frauen, deren Mösenfleischbelappung dunkler ist als deren umliegender Rest, tragen einen Sexdämon in sich. Mit einem Finger begann ich sie zu kitzeln. Sie arbeitete sich mir entgegen. Eh ich mich versah, war mein ganzer Finger in ihr drin, zwei Finger … ihr Arsch machte jubelnd kreisende Bewegungen. Mit meinen faszinierend feuchten Fingern, war auch der Weg in ihren Anus kein Problem. Zwischen ihrem saugenden Schmatzen vernahm ich die Klänge geilhafter Begeisterung. Ich leckte ihr den ganzen Spaltensektor aus, den braunen Salon, und biss ihr sogar in die Backe. In dieser Stellung waren wir die fast vollendete Adaption des „human centipides“. Meine ganze Schnute war voller Mösenextrakt. Ich musste ausgesehen haben wie ein wild gewordener, rosettenschlemmender Clown auf Crystal Meth. Es bestand Penetrationsdringlichkeit. Mein Zyklopenrotkäppchen fand seinen Weg ganz von allein. Ihre Muschi war wie Seide, feucht und schmiegsam, ich drehte sie und ihre Beine waren biegsam. Ich rückte auf. Zwischen ihren Titten hindurch arbeitete sich meine Eichel zu ihrem Mund.

Böse blickte mir der Mongo in die Augen, als ich meinen Sack teebeutelnd in ihr verschwinden ließ. Der Gerechtigkeit halber begann auch ich nun ihm einen runterzukauen. Das „Uhu-Uhu“ setzte wieder ein. Gleichzeitig, wie der von Gott Benachteiligte in meinem Mund, empfing auch Giselle selig die warme Dusche meiner Samenflut. Selbst in ihrem Haar waren die Reste akuter Befriedigung nachweislich. Erst jetzt sah ich, dass einer der Nachbarn am Zaun stand und geierte. Die Kamera in seiner Hand war ein Problem.

 

Schieb Creep — Deep Glied

 

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Eine Glut aus Spermawunsch rieselte ihr aus den Augen, während sie meinen lippennahen, vorpreschenden Hüften mit dem sanften Druck ihrer Hände versuchte Einhalt zu gebieten. Willens- und wissentlich überging ich ihren haltlosen Einwand. Mein fleischbewaffneter Blitzkriegeinfall in ihren Schlundstollen war in vollem Gange. Meine Partisanen-Samen-Ak erkämpfte sich die Vorherrschaft im marodegekoksten Zahnrefugium der Szeneschlampe. Als die Krönung meines nächtlichen Revierstreifzuges, bat der mittlerweile fast panische Ausdruck in ihrem Gesicht meiner Seemannssehnsucht einen herrlichen Unterschlupf. Ich wünschte mir, alle ihre Ex-Freunde hätten uns jetzt sehen können.

Schon auf der Party hatten wir uns gegenseitig, mit Bli-cken nur, geradezu abgeleckt. Ich sah sie umzingelt von einem Rudel Anzugträger — aber mir war klar, dass es nicht deren aftershavevergorene Placeboausstrahlung war, die sie so nervös machte, dass sie sich beinahe schon die Lippen blutig biss. Ganz zwanglos entfaltete ich meine gesamte Wirkung, indem ich lässig an der Bar rumstand. Sie kam direkt auf mich zu — und schon auch gingen wir gemeinsam, zum Entsetzen aller schön Scheinenden. Dass ihre Worte vor lauter Blödsinn nur so jubilierten, kam von dem Koks, das ich ihr gab, aber gar keines war, sondern Speed.

Ich wartete solange, bis sich der Inhalt ihres Redens, als auch der der Weinflasche, geleert hatte. Ihre devoten Verlautbarungen, während ich ihr in den schon von außen nassen Schlüpfer griff und ihr lustdurstiger Augenaufschlag, als ich ihr die Haare aus dem Gesicht strich, versetzten mich augenblicklich in den Rammelsaumodus. Nur knapp entkam ich meinem Drang, ihr alles Stoffliche vom Leib zu zerren. Stattdessen setzte ich mich mit einem Drink zur Hand in einen der Sessel.

Die kokosnuss-braune Konkubine war nicht ganz dumm und tat, schön langsam, wonach es mir verlangte und zog sich aus. Ihr Körper erhielt die ihm gebürtige hartbringende Aufmerksamkeit. Sie rekelte sich auf dem Boden und besorgte es sich selbst. Auch ich zog mir alles aus und wartete. Wie ein Panther auf der Jagd krabbelte sie zu mir. Erst rieb sie ihren Bauch, dann ihre Titten an meinem Schwanz. Den seelenlos toten, aber irgendwie auch geilen Glanzschranz in ihren Augen blendete ich einfach aus. Ihr Kopf senkte sich und ihr roter Fleischfallenmund umschloss mein hartes Pilzkopfinsekt. Sie schmatzte, saugte und war gierig wie ein ausgehungerter Schwarzkontinentaler. Meine Eier hätten ihr gar nicht haarig genug sein können, wie es schien. Ohne dass ich hätte Druck anwenden müssen, fand mein schiefer Turm ein wohliges Zuhaus in ihrem Hals.
„Ich will, dass du mich fickst!“ Gut, dass sie das sagte, denn Schlampen lecke ich nicht gern. Ihr Kopf lag bereits auf dem Boden, und ihren Backen, mit der schon ganz offensichtlich nassen Kerbe, war es gewiss sehr daran gelegen, meiner Kotelettbürste zu begegnen. Erst aber wischte ich ihr nur feuchte Glut mit meiner Schwanzspitze durch den Kamelfuß. Frauen neigen schnell zu sentimentaler Ungeduld, ist die Maschine erst einmal in voller Fahrt. Doch noch immer deutete ich Penetration nur zögerlich an. Ihr Lavatempel war schon so sehr am lecken, dass ich ernsthaft überlegte, vielleicht einen Topf zum Drunterstellen zu besorgen. Kurz bevor sich ihre Sehnsucht in Wut umschlug, erlöste ich sie. Ganz anders als erwartet, war die Globalität ihrer Prinzessinenmuschi auf lokale Schmiegsamkeit verengt. Der Rückschlag war enorm. Meine sich in ihr raffende und schaffende Gewalt war ihrer fickbitchernen Leidenschaft ein aufopfernder Amigo. Ich zog sie an den Haaren und ihre Schreie wurden Flüche.

Egal, welcher Dämon sie da gerade ritt — jetzt ritt sie mich. Gar nichts anderes als Hocke kam ihr in den Sinn. Ihr Hüftausschlag war sportlich elegant. Bei einem zu heftigen Versuch entflutschte mein Glied aus ihrer Muttermaschine mit einem lauten SCHMATZ! Doch schon war ihr Mund wieder voll mit ihrem eigenen Geschmack. Zum Kopf hin bat sie mir ihr Hinterteil. Meine Prinzipien hatten Pause. Ich schlürfte ihr die Muschel aus. Obsessionsgewunden aalte sich ihr schweißnasser Körper bald unter mir. Größenwahnsinnig machte ich mit meinem Fleischzepter absolutistische Herrschaftsansprüche in ihr geltend. SIE WAR MEIN AFRIKA. Im wilden Takt stampfte ich ihr meinen Höhepunktsmarsch ins Fleisch. Sie ging fortissimo — die Nachbarn klopften bereits an die Wand.

Das Finale ließ ich mir von ihr im Stehen abgewinnen. Bis zum letzten Tropfen bekam sie meine Mannesmacht zu Halse. Es musste in ihrem Rachen bereits zu stocken begonnen haben. Sie hörte gar nicht mehr auf damit.

Rot-braune-Rotem

Gelesen wird aus Erection Perfection


Immer wieder bekomme ich einen Ständer, wenn ich an sie denke. Schon als sie mich vom Rastplatz abholte, küsste sie mich sogleich und griff mir in den Schritt. Immerzu nannte sie mich ihren „schönen Fremden“. Nicht nur, dass sie hieß wie eine Wüstenblume, sie roch auch wie eine solche. Allein die Stelle hinter ihrem Ohr faszinierte mich so sehr, dass mir beinahe weißer Fortpflanzungssirup in den Schlüppi tropfte.

Ich saß noch immer auf dem Sofa und trank Milch, als sie sich direkt vor mir aufbaute und begann, sich langsam auszuziehen. Jede ihrer Bewegungen war wie ein Tanz. Da stand sie — nackt und wunderbar. Sie war meine Exodus-Anführerin aus geillosen Gefilden. Ihr Anblick verhieß mir ewiglich exotische Ekstase. Gemäß meiner Exzessbegabung waren alle meine Einwände haltlos und auch ich entledigte mich alsbald aller unserer gemischtrassigen, vereinigungsdurstentgegenstehenden, Sexualtransaktion behindernden Kleidungsstücke. Bereits jetzt schien es mir, als trage sie rings um sich unsichtbare, explosionsgenoppte Brustnippeltentakelarme, die jeder einzelnen Zelle meines Körpers einen elektrischen Schlag versetzten. Ihres Musenlappens andächtig geworden, überkam mich ein schier maßloser Wille zur Verausgabung. Denn zwischen ihren Beinen, da trug sie die fulminant-fluoreszierend-lusttriefendste Oase dieses Wirklichkeitsgrades. Ich spürte eine Begabung an mir wachsen, die ich direkt in ihr verpflanzte. Bei jedem erneuten Eindrangvergnügen, feucht und nass-heiß, wie das Fruchtfleisch einer mikrowellenerwärmten Melone, nickten mir ihre (mir meine) Milchfreunde zustimmend zu. Mein Glied war schiebsam(en) und ihre Inbrunst nicht liegezahm.

Ich wurde der Wahrhaftigkeit ihres Körpers aus allen Perspektiven — selbst kopfüber, wenn ich mich so recht entsinne — ansichtig. Das Koitusereignis vollzog sich im Nahbereich des Paradiesischen. Egal wie oder was, alles an ihr war mir nur der Beweis ihrer sexuellen Übermenschlichkeit. Meine feierliche, ritualbedingte Überreichung von Erbmaterial war nicht weniger als eine Reise in den Ur-Uterus.

Ein existenzvollendeter XXXL-Supergausamenerguss, ein rückwärtsgewandter, transzendentaler Orgasmus – zurück zu den Nerven, den Trieben, zu Gott und dem, was nach seinem Liebestropfen kommt. Der allmächti- ge Vater selbst gab mir einen Cumshot. Ich hatte Angst, dass das, was ich in sie reinschoss, vielleicht eine Gebär- mutterprellung verursachen könnte. Bereitwillig nahm sie es in sich auf. Es machte ihre Augen glitzernd. Leider, wie sich herausstellte, war sie 2000 Jahre alt und ein Dämon. Ein zweites Zusammentreffen schien daher ausgeschlossen.

Ob sie wohl auch manchmal an mich denkt?

Das Ende einer bereits geschriebenen Geschichte

Gelesen wird aus dem Buch  ERECTION PERFECTION


Fürsorglich bestellte ich die Musik durch die Jukebox, um am Ende zur Saftbox hinter ihrem Schlüpfer zu gelangen. Meine emotionale Kompetenz stellte mir Erfolg in Aussicht. Ihr Lächeln war schüchtern und aufbegehrend. Gestellt unabsichtlich ließ ich meine Hand auf ihrem Knie ruhen. Adolphine wendete ihren Kopf in Richtung Decke, so wie eine Kätzchen, das am Schnurren ist. Lange schon hatte sich meine Geilheit im Geiste über sie ergossen. Sie war die beste Freundin der Freundin meines besten Freundes. Ich strich ihr das Haar beiseite und sagte viel Schönes über sie, was kein Quatsch war, aber offensichtlich. Dass wir diese Nacht zusammengehörten, stand irgendwie schon fest. Mit einem langen Kuss gaben wir uns einander hin. Ein brennender Glanz war in ihren Augen zu vernehmen. Ich schlug uns einen Abgang vor. Wie wunderschön sie war, als sie bezahlte.

Im rührenden Licht des Glatzkopfmondes griff ich nach ihrer Hand. Der Ausschlag meiner Hose hatte Zeltniveau erreicht. Ich küsste ihren Hals. Unter meinen Lippen bebte ihre Haut. Natürlich musste ich darauf bestehen, dass wir ein Taxi nehmen. Geschickt wanderten meine Finger dort unter ihren Rock, wo sie bald auch schon sehr ölig wurden. Ihre Nassfleischanemone öffnete sich wie eine Blume und ihr heißer Atem, der mich durchs Ohr kitzelte, zeugte von ihrem Wohlergehen. Überall im Auto roch es nach ihr. Nachdem wir ausgestiegen waren, leckte sie mir die Finger ab.

Drei Tage später gab sie mir den Abschiedskuss.

Weil ich im Bett geraucht hatte, sagte sie.