DIE PFOÖRTNER GEHEN, DIE KUNST BLEIBT

Pförtner ist nicht nur ein Beruf — es ist eine Lebenseinstellung; gar eine Brufung und Prüfung auf´s Schicksals zugleich.

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Dasitzen, Leute reinwinken, Passierscheine ausfüllen lassen. Die wohl größte mögliche Nutzlosigkeit. Wie kann man acht stunden (pro Werktag) nur mit sich allein verbringen ohne verrückt zu werden? Monotonie, Vergänglichkeit und ja — auch manchmal Verzweiflung. Aber dabei bleibt es nicht; ganz im Gegenteil. Jetzt kommen sie einfach daher, diese Pförtner, und machen aus der Not eine Tugend und eine neue Kunstsparte auf — [die] Pförtnerkunst.

Aus extrem routinierter Langeweile entstand das Konzept der konzeptlosen Kunst. Die beiden Organisatoren und Kunstgenies Bernhard und Sven bezeichnen ihre Kunst als „extrem nichtig“, aber wer genauer hinschaut, wird in einer Bewusstseinserweiterungsexplosion erfahren, dass das nicht ganz stimmt. Angefangen hat alles als Spaßprojekt, dann wurde es immer intensiver, es wurde zum Sinn (und Ernst somit); Inhalt und zur Ursache des Pförtnerdaseins. Es war der Versuch, dem Stumpfsinn etwas entgegenzusetzen, etwas Positives daraus zu machen:

„In seine eigene Welt abzutauchen“, sagt Sven, während er an seiner Zigarette zieht.

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Pfötner sind die, die im Film immer als Erste(r) sterben.

Sie sind nicht wichtig, erfüllen scheinbar keine „richtige“ Funktion, sind einfach nur die dauerroten Zahlen des Betriebs. Das mussten die beiden am eigenen Leib erfahren. Aber während sich andere von der Schwerelosigkeit ihres Jobs ficken ließen, fingen sie an kleine Projekte auszuarbeiten, Cut- ups, Collagen, expressive Drahtkunst und vieles, was dazwischen und darunter liegt.

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Einen Job machen – heißt es! Aber man definiert sich doch durch seinen Job, seine Aufgabe, das ist wichtig, für jeden. Ziele, Sinn, wir wollen doch nicht einfach nur machen, da sein, vergehen, und (alles) vorbei gehen lassen, nein (!), da ist noch etwas anderes, da muss noch etwas anderes sein…

Jeden Tag acht Stunden Pförtnerhaus-Alltag, immer die gleichen Leute: „Bitte den Passierschein ausfüllen“. Ist das erwachsen sein? Funktioniert so die Welt?

Die Frage haben die beiden Koryphäen Bernhard und Sven nie konkret gestellt, aber sie lieferten die Antwort. „Wie krass man drauf geschissen hat“, sagt Bernhard und auch er zieht lässig an seiner Zigarette. Skurril, absurd und voller Herz ist die Pförtnerkunst, ein Versuch der Resignation zu entfliehen. „Die Zeit verstreichen lassen und immer tiefer gehen“, interpretiert es Künstler-Sven.

Realität und Kunst bedingen sich gegenseitig, das wissen alle. Was hier im Pförtnerhäuschen erschaffen und kreiert wurde, welcher historische Grenzpfahl dort aufgestellt wurde, hat niemand der anderen Mitarbeiter realisiert. Am Pförtner vorbeifahren und winken, was wird der schon machen?! „Oh, sweet nuthin“ von Lou Reed ist ihre Hymne, das absolute Sinnbild für den absoluten Leerlaufberuf. „Man wird labil, weil man unterfordert ist“, sagt Bernhard und zieht schon wieder an seiner Zigarette.

Ohne bestimmte Zielrichtung schaffen sie Kunst, die einen einfach mitreißt — oder ist das etwa das Ziel? Da ist einfach alles drin, die totale Überladung. Die völlige Herrschaft der Unbedeutsamkeit.

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Kunst machen und trotzdem auch irgendwie keinen Stil haben. Alles ist möglich, wenn nichts mehr geht.


text: yves engelschmidt   fotos: sven j. kanclerski

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Kraftwerke tragen keine Schuld an Kraftlosigkeit

[Ein Auszug aus ERECTION PERFECTION]

Sie aus dem Altersheim loszueisen oder gar zu entführen, wie wohl einige behaupten, lief nicht ohne äußerste Dramatik ab. Es war nicht der Wink, sondern der K.O.-Schlag des Schicksals, der uns zusammenführte. Louise war die Zimmernachbarin meiner Oma, die sie vor allem immer dann in Rage brachte, wenn sie sich mit Klosterfrau Melissengeist betrank.

altenfick omse 1 und louise in jung bearbeitetUm meiner Oma einen friedlichen Moment der Einsamkeit zu bescheren, pflanzte ich Louise in ihren Rollstuhl und nahm sie mit auf einen Spaziergang. Im Park dann — oh ich erinnere mich noch genau — ließ sie absichtlich ihr dünnes Nachthemdchen hochrutschen. Das kleine bisschen Elefantitis störte mich nicht, ganz im Gegenteil. Wie zierlicher Schmuck hing der Katheter an ihrer grauen Trostspenderkerbe, die ich, unhöflicherweise, zu lange begaffte, als ich mich bückte.

Ihrer ausdrucksstarken Gesichtslähmung war überwiegend Freude zu entnehmen. Vorzüglich benuckelte sie mein Glied, welches oralplatziert sehr heftig und schnell am Wachsen war. So ließ ich mich dann auch nicht von den Erstickungslauten stören. Wie schön wehte doch dabei ihr dünnes Haar im Wind. Meine Suche war vorbei, denn das ihr nahende Ende wurde zu meiner Zukunft. Louise war meine Bestimmung.

Dass man sie bereits für unzurechnungsfähig erklärt hatte, erachtete ich als lächerlich. Ihre manchmal durchaus unzusammenhängenden Gedankenfetzen (der Krieg mein Gott, der Krieg) sorgten doch immer wieder für viel Heiterkeit. Wir lachten viel.

Meiner Familie und auch allen anderen sozialen Kontakten entledigt, führten wir ein harmonisches, friedliches Leben in einer, inmitten des Waldes gelegenen, ehemaligen Psychiatrie, der ich durchaus, durch ein paar geschickte Kniffe, ein Ambiente der Heimatlichkeit zu verpassen verstand. Nur selten kamen Triebtäter mit ihrer kleinen Begleitung zu Besuch. Und ich glaubte auch, dass der Förster ein Auge auf Louise geworfen hatte, weshalb ich sie so selten wie nur möglich alleine ließ.


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ERECTION PERFECTION — auch als e-Book für 0,99 Cent


Eines Abends, die Sonne zeigte zärtlich ihr Aufbegehren durch einen blutroten Streifen am Firmament, während ich noch ein paar Tannenzapfen und Blindschleichen sammelte, die ich, wie es der ausdruckslose Wunsch meiner Gefährtin war, ihr des Nachts rektal einführen sollte, traf mich doch beinahe der Schlag, als ich vom Graben aufblickte. Sie war ein heißer Traum aus altem Fleisch. Ohne weiteren Wortverlauf kam es augenblicklich zum Geschlechtstango. Oh … Margarethe, der Wind schreit deinen Namen. Ich schrie ihn ebenso, während ich zaghaft ihre Falten durch meine Finger gleiten ließ und einen ihrer Nippel aus ihrem Hüftbereich hoch zu meinem Mund führte, um ihn dann sanft mit meiner Zunge zu liebkosen. Das über die Jahre aufgenommene Eiweiß hatte sie auch im Alter noch fickfit und knackig gehalten.… (mehr)

#Erection Perfection #Porno Belletristik

 

#No1

zu #No1

Es besteht Erklärungsbedarf[-Notstand]

Text: der Autor

Und Männer kommen doch eh schon so schlecht klar in dieser Welt; dann auch noch Schriftsteller, vor allem…

Eine Art schwere Sinn-Krise oder verfrüht, hysterische Midlife-Crisis scheint über unseren total erfolglosen, doch noch jungen Autor gekommen. Nur ein gut gemeinter Ratschlag, an dieser Stelle: www.Wege-durch-die-Krise.de — (denn es ist keine Schande professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen).

Retten wir uns! Solange wir es noch vermögen. Und beten, dass es bald wieder aufhört.

Amen.

#Fettnäpfchen #Fauxpas #No-Go


 

 

2

https://twitter.com/_NOT_MY_BLOG

Po-ethisch korrekt

Gelesen wird aus: ERECTION PERFECTION


 

Weil ich der Augapfel meines Vaters war, ließ er niemanden an mich ran. Doch ich war bereits 20 Jahre alt und meine Muschi brannte lichterloh. Steffen Beppo, der bei uns den Stall ausmistete, war fünf Jahre jünger als ich.

Nach getaner Arbeit zerrte ich ihn ins Heu. Er war sehr schön, schüchtern und blass. Sein Gesicht wurde genauso rot wie seine Haare, als er mir seine Jungfräulichkeit gestand. Es war sogar sein erster Kuss, den er hier von mir bekam. Etwas sehr Mächtiges stieß mir in den Schoß. Fast wahnsinnig vor Gier zog ich ihm den Blaumann aus. Wie eine Reliquie der Erlösung umklammerte ich seinen Mammutstamm. Langsam begann ich ihn zu reiben. Ich blickte ihm in die sanften blauen Augen und schob mir voller Hingabe seine Bullenlanze in den Mund. Mit seinem Eichelkäse hätte man eine ganze Familienpizza belegen können, aber das war mir egal. Einem Erstickungsanfall nahe, arbeitete ich mich bis zu seinem Schamhaar vor. Wie erregend war es, als auch er sich besann und meinen Kopf in seine Leisten presste. Er griff mir in die Zöpfe und verwies mich in den ihm gefälligen Schwung. Von der Magensonde wieder befreit, verlangte es mir sogleich nach mehr. Wie Liebkosungen streichelte ich mir seine Fleischgewalt durch das Gesicht. Einer geübten Dirne gleich, holte ich weit aus und verschlang sein Biest in einem Zug. Der Beppo umklammerte seinen Samenbeutel und schüttelte so lange, bis ich gurgeln musste und Tränen vergoss. Ich übte mich in devotem Augenaufschlag. Mit der einen Hand von vorne und mit der anderen von hinten fingerte ich mich unterm Rock. Mein Höschen war bereits nass, wie ein Zelt im Regenwald. Ich schlang gleich sein ganzes Mandeltäschchen ein, so unersättlich war mein Hodenhunger. Es dauerte eine schiere Ewigkeit, bis er meine Bluse aufbekam und mit seinen starken Händen meine frischen Brüste zu kneten begann. Ich legte mich nieder und reckte meine Beine in die Höh ́. Zuerst zeigte der Steffen nur ein herrlich gelbes Lächeln, als er mich nach innen hin besah, bis er so ungestüm wurde, dass er mir das Höschen mit den Zähnen runterriss. Mit seiner weichen langen Kuhzunge drang er in meine übervolle Rosentonne ein — auch war sie mir ein vorzüglicher Rosettenkavalier. Die gesammelte Sehnsucht meiner feuchten Nächte klebte ihm jetzt im Gesicht. Außer den drei Fingern, sehnte ich mich nach seinem Schwanz in mir.

Dann endlich steckte der rote Kopf des Riesen in meiner Venusschlinge. Tatsächlich spürte ich seine Adern an der Innenwand meines Lustlabyrinths pulsieren. Unsere Herzen schlugen im selben Takt. Er wartete sogar, bis ich mich weitete. Immer tiefer schob er seinen Rammbock in meine nasse Faltenfalle. Steffens Stöße wurden immer heftiger. Der Beppo hatte mich zur Königin seiner Begierde erkoren. Bald schon saß ich auf ihm und rammelte mir die Hüfte heiß. Fasziniert schaute er sich beim Verschwinden in mir zu. Ich hätte es ihm gerne gleich getan. Seine Lenden waren meiner Vernunft und Würde ein Hyper-Holocaust. Ich grunzte sogar für ihn wie ein Schwein und richtete mich auf alle Viere — so intensiv spürte ich, wie er mir das Weibesfleisch spaltete. Er bereitete etwas mit seinem Daumen vor. Ausreichend sanft ließ er seine Anakonda in mein Moor. Sehr brav gab ich ihm hinterher Fellatio. Sein Glück schoss mir in den Hals, in solchen Mengen sogar, dass es mir wieder aus dem Mundwinkel rann …

Nicht nur, dass ich ihn über alles liebte — auch war mir nie wieder eine solche Wonnelust vergönnt.

Denn das Schicksal (bzw. der Rupert Schicksal, mein Vater) mähte ihn und meine Schwester mit dem Drescher bei einer Liaison im Felde nieder.


Bild by: Nschotschi Haslinger

— Vendetta Vaginalis —

Text: Iuana Fugg

Man vermutet so einiges —
eigentlich fast alles irgendwie, nachdem man auch nur blind drauf los ein paar Passagen im beinahe berüchtigten B(anal)-Buch — Erection Perfection überschlagen hat. Aber es reicht. Bei Weitem sogar…
Und wer sich danach tatsächlich noch, wie ich (leider), dazu bereit erklärt, das ganze „Werk“ voller, nicht mehr als prä-pubertären Ekelergüssen — und diese dann auch noch über sich ergießen, reinschießen, und cum-shotten zu lassen — wird sich zwischendurch immer mal wieder fragen: warum?(tue- ich-mir-das-eigentlich-an?…) und:
wie nötig muss man es haben, oder einfach nur verkokst oder verkorkst sein — damit man sich frei-willig! mental derart missbrauchen, durchficken und Zitat: „wurstruten-wütend (in sich) … wüten (zu) lassen“, um direkt darauf auch noch von Major Cunt weiterhin: „…mit seiner Schleimeichelpalme verdroschen und saftig pimmelgepeitscht, wie ebenso schwanzfiletiert zu werden“.
Ich bitte Sie!

Das Ganze ist doch einfach nur peinlich und lediglich bemitleidenswert. So voller chauvinistisch kompensatorischer, typischer Männerklischee(Ängste), dass es beinah schon schmerzt, wie durchschaubar es ist.
Das vergeudete Papier für jene Fallus&Vaginal&Anal-Trivialica — tarnt sich unter dem Deckmantel tritbrettfahrerischer Pseudo-„Kunst“. Aber ist lediglich: anti-feministische Propaganda und dazu endlos-enthemmt, idiotische Verblendung.

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Schlichtweg und unleidlich billig. Penetrative, wie auch provozierende Schundliteratur — mehr wird man in „EP“ nicht finden. Glauben Sie mir.

Und was für eine schrecklich rückschrittliche und Minderwertigkeitskomplex-gesteuerte Art Mann muss dieser fragwürdige „Autor“ Yves E. wohl sein? — fragte ich mich unweigerlich während der „Lektüre“. Was muss er so massiv über-kompensieren, indem er andere dermaßen erniedrigt? Schlimm genug: gewinnt der Autor sogar zunehmend an Anerkennung und Popularität — durch besagte Korpulier-Epilepsie. Anstatt ignoriert und boykottiert zu werden, wie es ihm und insbesondere seinem „Werk“ EP zustände … meines Erachtens nach.

Außer aus rein politischer Verantwortung, insbesondere für mich als post- feministischer Neo-Femi-Nazi-Aktivistin und Vize-Vorsitzender (des Prima- Vaginalia Rhein-Main e.V.) — gebietet es sich doch schon allein aus Anstand, denke ich, derartig verwerflich- und auch gefährliches Gedankengut dementsprechend: völlig zu ignorieren, wie auch demonstrativ zu missachten — um somit vor allem am aller effektivsten jenen effekthascherischen, schlichtweg inszenierten, polemisch proletischen Chauvinismus entsprechender Maßen zu BOY-kottieren.

Und nachhaltigen Widerstand zu leisten — dies sollte der Imperativ aller selbstbestimmten und unterdrückungsübersättigten Frauen dieser Tage sein. EP ist so schlimm, dass selbst A. Hitlers „neues“ Buch — Mein Kampf, an Perversität und Aufforderung zur Hetze (passiv, wie auch aktiv) kaum mithalten kann.


Mehr dazu auf …

Scheidenfleischschneidemaschine

Gelesen wird aus ERECTION PERFECTION


Da stand sie — und es war klar, dass sie nicht wusste, wer ich war. Ich überwand meine gestellte Schüchternheit, gab ihr den verlangensvollsten Blick, zu dem ich in der Lage war und bestellte uns beiden einen Drink.

Wir stießen an.

Sie war schon meine große Liebe, bevor ich überhaupt geboren war. Unsere Mütter waren Freundinnen.
Im Sandkasten spielten wir Mann und Frau. In der Grundschule hänselte man mich, wegen meiner allzu offensichtlichen Liebe und auch mein erster Samenerguss galt ganz alleine ihr.

Während sich meine Hässlichkeit von Jahr zu Jahr noch zu steigern schien, wurde aus ihr die wunderbarste Molekülansammlung dieser Galaxie. Pubertätsbedingt entfernten wir uns voneinander, was hieß: sie ließ mich, wie meine Eltern einst auch meinen geliebten Zwitter-York-shire-Terrier Pansenwaldo, auf der Raststätte der Bedeutungslosigkeit zurück.

Wie oft schrie ich, mit Tränen in den Augen und blasser Stimme, Alenias Namen in den Wind, wenn ich mir einsam auf der Müllhalde aus Fleischabfällen ihren Engelskörper nachbildete.

Als ich sie zum Abiball einlud, weigerte sie sich sogar, mich überhaupt zu kennen.
Später studierte ich Jura, um durch die Überlastung mei- ner Synapsen ihrem Dasein in meinem Geiste (und Herzen) ein Ende zu bereiten.

Eher ungewollt wurde ich vom Erfolg verfolgt. Mein Alenia-Wahn fadete allmählich aus.
Mit 32 Jahren war ich über alle Maße arbeitsbesessen, leistungsstramm und siegesverwöhnt. Frauen hielten mich für attraktiv. Wie ein Überfliegerkompass ragte mir eine dauerwährende Glückslatte aus der Hose. Der Erektionsgrad meiner Perfektion hatte Ausmaße einer Utopie. Selbst Gott musste sich hinten anstellen.

Leider jedoch hatte mein Charakter immense Einbußen erlitten.

Immer wenn ich einer Frau ins Gesicht schaute, stellte ich mir bereits vor, wie wohl mein spermagrauer Lustklecks zu ihrem Teint passen würde. Meine über die Jahre angestauten Minderwertigkeitskomplexe kompensierte ich mit der dauerhaften Degradierung billiger, geldaffiner Frauen, die ich durch begangene Taten im Bett auf das Niveau und Selbstachtungslevel crackdichter Zwangsprostituierter runterbrach.

Erst als Mutter Natur mir einen saftigen Nackenklatscher gab, stoppte der kokainbetriebene Größenwahnzug, der als Schriftzug meinen Namen trug.
Die Realität entzog mir den Nährboden für meine Eitelkeit. Ab jetzt führte ich ein bereits vorherbestimmtes, ausgangsloses Leben. Ich verschenkte all meinen Besitz und lebte von nun an auf der Straße.

Kurz vor dem Ende traf ich Alenia in besagter Bar.
Ich erzählte ihr, dass ich immer wieder von ihr träume, ohne sie darüber aufzuklären, wer ich sei. Natürlich war sie ein wenig verwirrt, doch ihrem Augenaufschlag entnahm ich Empfänglichkeit. Mental drang ich nicht nur in ihren Geist, sondern auch zwischen ihre Beine. Beruhigend legte ich ihr die Hand aufs Knie. Ganz leicht öffnete sich ihr Mund, als ich ihr das Wort „Liebe“ mit dem Zeigefinger auf den Schenkel schrieb. Kurz bevor sich unsere Lippen trafen, beließ ich es dabei, ihren Atem in meinem Bart zu spüren. Mein Plan ging auf. Ohne ein weiteres Wort zerrte sie mich in den Park.
Meine Sehnsucht wurde Wirklichkeit, als sich ihr haselnuss-brauner Krönungskörper vor mir auf dem Rasen rekelte, während ich sie fingerte. Schon öffneten ihre Lustkrallen meinen Hosenstall. Mit glänzenden Augen begann sie, meinen bereits knüppelharten Schwanz zu reiben, als meine Finger noch immer ihren nassen Schritt durchstrichen. Ich rückte auf und bald leckte und schlabberte sie an meinem Traumstab wie eine Königin. Jetzt bettete ich meine Zunge zwischen ihren Beinen. Die Erlösung lief mir bereits das Kinn entlang.

Meine Sinne waren jedoch schon am Weichen. Ich war ein vor Leidenschaft verglühender Komet. Vielleicht war dies mein finaler Akt. Das Ende war schon sehr nah. Ich konnte es spüren. Meiner letzten Tat verlangte es nach Unendlichkeit. Alles wurde zur Raserei. Erst riss ich ihr, dann mir die Kleider runter.

Ich täuschte einen Tittenfick an und kackte ihr dann auf den Bauch.

 

Kein Wunder, dass Frauen Veganer sein können — die kriegen ja ab und zu auch mal Fleisch rein

Gelesen wird aus ERECTION PERFECTION 


„Ich wunsche euch viel-he Spa-hähs“, sagte er und zwinkerte. Als Kubaner vertrat er kulturbedingt die Vorstellung, dass eine zweigeschlechtliche Zusammenkunft automatisch ein sexuelles Resultat hervorbringe. Ich war da zwar ganz auf seiner Seite, jedoch, ebenfalls kulturverschuldet, nüchtern. Giselle, das Mädchen, das auf sein Haus und seinen behinderten Sohn aufpasste, während er mehrfach die Woche Salsatanzkurse besuchte, auf denen er Uschies in Lederhosen, dicker Schminkebeschichtung und garantierter Haarsprayüberdosis klarschoss, war die ehemalige Obermieze meines Jahrgangs. Kollateralfrust. Denn zur Schulzeit noch blieb ich völlig aussichtslos, aber nach schier zufälliger Begegnung in baresquem Milieu, war ich heute jedoch voller Zuversicht.

Sie wartete im Garten, war barfuß, trug nur eine Jogginghose und ein sehr knappes T-Shirt, unter dem ihre runden kleinen Möpschen als Traum zweier Kugelperfektionen wippten. Gerade streckte sie sich. Schon ihr Bauchnabel war unheilbringendes Lustrefugium; die Art, wie sie den Rücken bog, war katzenhaft. Aus Schönheit und Freude erstrahlte ihr Gesicht. Schon bei der Begrüßung presste sie ihren Rundungspalast ganz fest an mich. Sie schmunzelte, als ihr der Hartriegel in meiner Hose näher kam. Hätte sie ihn doch nur geküsst. Ihr Hintern, zwar nicht deutlich, aber ahnbar, blieb in wahnsinnbringender, hypnotischer, backenalternierender Schwungbewegung, als sie vor mir ging. Manche Frauen haben diesen Gang, der Vergewaltigung als plausible Option erscheinen lässt. Mir war danach, ihren ganzen Körper zu belecktasten. Gerne hätte ich mein expandierendes Glied in ihrer nassen Liebeslagune etabliert, um dann den Glitzeraal zwischen ihren Titten, wie einen Vulkan, zum Ausbruch zu bringen. Zunächst jedoch setzten wir uns nur und tranken etwas Kaltes. Der kleine Mongo (der gar nicht so klein war, sondern bereits 16) kam ums Gartenhaus geschlichen. Die aus Neid hervorgerufene Wut in seinen Augen war unverkennbar. Dem Spasti galt meine ganze Antipathie — und umgekehrt. Meine Augen wanderten zu Giselle, die ihm betüdelnd einen Sabberfaden vom Kinn wischte. Sie drückte ihm einen dieser langen Schläuche in die Hand, die bei kreisenden Bewegungen zischende „Uhu-Uhu-Uhu“-Laute produzieren. Sinnlos hielt er das Ding in seiner Hand und schaute leerblicklich in den Himmel.

„Ich zeig dir mal was“, sagte Giselle und in ihren Augen knisterte es bereits.
Sie ging auf die Knie, zog ihm die Hose runter, dann die Windel, und begann ihm einen zu blasen. In dem Moment, als ihr Mund seine Nudel umschloss, begann die Rotation des Uhu-Uhu-Schlauchs. Die Version meiner bis dahin geliebten Wirklichkeit machte einen überholungsbedürftigen Eindruck. Aller Realitätsfremde zum Trotz, war mein Blick kontinuierlich von ihrem herausgestreckten Arsch in Beschlag genommen. Die Umstände schienen denkbar günstig. Ich zog ihr die Hose aus.

Aus ihrer nassen Fleischwunde sprudelte der Saft bereits in solchen Strömen, dass es ihr schon in kleinen Bahnen die Haxen runterlief. Alles glitzerte im Sonnenlicht. Meine „Theorie des dunklen Fleisches“ erwies sich als weiterhin gültig: Frauen, deren Mösenfleischbelappung dunkler ist als deren umliegender Rest, tragen einen Sexdämon in sich. Mit einem Finger begann ich sie zu kitzeln. Sie arbeitete sich mir entgegen. Eh ich mich versah, war mein ganzer Finger in ihr drin, zwei Finger … ihr Arsch machte jubelnd kreisende Bewegungen. Mit meinen faszinierend feuchten Fingern, war auch der Weg in ihren Anus kein Problem. Zwischen ihrem saugenden Schmatzen vernahm ich die Klänge geilhafter Begeisterung. Ich leckte ihr den ganzen Spaltensektor aus, den braunen Salon, und biss ihr sogar in die Backe. In dieser Stellung waren wir die fast vollendete Adaption des „human centipides“. Meine ganze Schnute war voller Mösenextrakt. Ich musste ausgesehen haben wie ein wild gewordener, rosettenschlemmender Clown auf Crystal Meth. Es bestand Penetrationsdringlichkeit. Mein Zyklopenrotkäppchen fand seinen Weg ganz von allein. Ihre Muschi war wie Seide, feucht und schmiegsam, ich drehte sie und ihre Beine waren biegsam. Ich rückte auf. Zwischen ihren Titten hindurch arbeitete sich meine Eichel zu ihrem Mund.

Böse blickte mir der Mongo in die Augen, als ich meinen Sack teebeutelnd in ihr verschwinden ließ. Der Gerechtigkeit halber begann auch ich nun ihm einen runterzukauen. Das „Uhu-Uhu“ setzte wieder ein. Gleichzeitig, wie der von Gott Benachteiligte in meinem Mund, empfing auch Giselle selig die warme Dusche meiner Samenflut. Selbst in ihrem Haar waren die Reste akuter Befriedigung nachweislich. Erst jetzt sah ich, dass einer der Nachbarn am Zaun stand und geierte. Die Kamera in seiner Hand war ein Problem.

 

Schieb Creep — Deep Glied

 

Gelesen wird aus Erection Perfection


Eine Glut aus Spermawunsch rieselte ihr aus den Augen, während sie meinen lippennahen, vorpreschenden Hüften mit dem sanften Druck ihrer Hände versuchte Einhalt zu gebieten. Willens- und wissentlich überging ich ihren haltlosen Einwand. Mein fleischbewaffneter Blitzkriegeinfall in ihren Schlundstollen war in vollem Gange. Meine Partisanen-Samen-Ak erkämpfte sich die Vorherrschaft im marodegekoksten Zahnrefugium der Szeneschlampe. Als die Krönung meines nächtlichen Revierstreifzuges, bat der mittlerweile fast panische Ausdruck in ihrem Gesicht meiner Seemannssehnsucht einen herrlichen Unterschlupf. Ich wünschte mir, alle ihre Ex-Freunde hätten uns jetzt sehen können.

Schon auf der Party hatten wir uns gegenseitig, mit Bli-cken nur, geradezu abgeleckt. Ich sah sie umzingelt von einem Rudel Anzugträger — aber mir war klar, dass es nicht deren aftershavevergorene Placeboausstrahlung war, die sie so nervös machte, dass sie sich beinahe schon die Lippen blutig biss. Ganz zwanglos entfaltete ich meine gesamte Wirkung, indem ich lässig an der Bar rumstand. Sie kam direkt auf mich zu — und schon auch gingen wir gemeinsam, zum Entsetzen aller schön Scheinenden. Dass ihre Worte vor lauter Blödsinn nur so jubilierten, kam von dem Koks, das ich ihr gab, aber gar keines war, sondern Speed.

Ich wartete solange, bis sich der Inhalt ihres Redens, als auch der der Weinflasche, geleert hatte. Ihre devoten Verlautbarungen, während ich ihr in den schon von außen nassen Schlüpfer griff und ihr lustdurstiger Augenaufschlag, als ich ihr die Haare aus dem Gesicht strich, versetzten mich augenblicklich in den Rammelsaumodus. Nur knapp entkam ich meinem Drang, ihr alles Stoffliche vom Leib zu zerren. Stattdessen setzte ich mich mit einem Drink zur Hand in einen der Sessel.

Die kokosnuss-braune Konkubine war nicht ganz dumm und tat, schön langsam, wonach es mir verlangte und zog sich aus. Ihr Körper erhielt die ihm gebürtige hartbringende Aufmerksamkeit. Sie rekelte sich auf dem Boden und besorgte es sich selbst. Auch ich zog mir alles aus und wartete. Wie ein Panther auf der Jagd krabbelte sie zu mir. Erst rieb sie ihren Bauch, dann ihre Titten an meinem Schwanz. Den seelenlos toten, aber irgendwie auch geilen Glanzschranz in ihren Augen blendete ich einfach aus. Ihr Kopf senkte sich und ihr roter Fleischfallenmund umschloss mein hartes Pilzkopfinsekt. Sie schmatzte, saugte und war gierig wie ein ausgehungerter Schwarzkontinentaler. Meine Eier hätten ihr gar nicht haarig genug sein können, wie es schien. Ohne dass ich hätte Druck anwenden müssen, fand mein schiefer Turm ein wohliges Zuhaus in ihrem Hals.
„Ich will, dass du mich fickst!“ Gut, dass sie das sagte, denn Schlampen lecke ich nicht gern. Ihr Kopf lag bereits auf dem Boden, und ihren Backen, mit der schon ganz offensichtlich nassen Kerbe, war es gewiss sehr daran gelegen, meiner Kotelettbürste zu begegnen. Erst aber wischte ich ihr nur feuchte Glut mit meiner Schwanzspitze durch den Kamelfuß. Frauen neigen schnell zu sentimentaler Ungeduld, ist die Maschine erst einmal in voller Fahrt. Doch noch immer deutete ich Penetration nur zögerlich an. Ihr Lavatempel war schon so sehr am lecken, dass ich ernsthaft überlegte, vielleicht einen Topf zum Drunterstellen zu besorgen. Kurz bevor sich ihre Sehnsucht in Wut umschlug, erlöste ich sie. Ganz anders als erwartet, war die Globalität ihrer Prinzessinenmuschi auf lokale Schmiegsamkeit verengt. Der Rückschlag war enorm. Meine sich in ihr raffende und schaffende Gewalt war ihrer fickbitchernen Leidenschaft ein aufopfernder Amigo. Ich zog sie an den Haaren und ihre Schreie wurden Flüche.

Egal, welcher Dämon sie da gerade ritt — jetzt ritt sie mich. Gar nichts anderes als Hocke kam ihr in den Sinn. Ihr Hüftausschlag war sportlich elegant. Bei einem zu heftigen Versuch entflutschte mein Glied aus ihrer Muttermaschine mit einem lauten SCHMATZ! Doch schon war ihr Mund wieder voll mit ihrem eigenen Geschmack. Zum Kopf hin bat sie mir ihr Hinterteil. Meine Prinzipien hatten Pause. Ich schlürfte ihr die Muschel aus. Obsessionsgewunden aalte sich ihr schweißnasser Körper bald unter mir. Größenwahnsinnig machte ich mit meinem Fleischzepter absolutistische Herrschaftsansprüche in ihr geltend. SIE WAR MEIN AFRIKA. Im wilden Takt stampfte ich ihr meinen Höhepunktsmarsch ins Fleisch. Sie ging fortissimo — die Nachbarn klopften bereits an die Wand.

Das Finale ließ ich mir von ihr im Stehen abgewinnen. Bis zum letzten Tropfen bekam sie meine Mannesmacht zu Halse. Es musste in ihrem Rachen bereits zu stocken begonnen haben. Sie hörte gar nicht mehr auf damit.

End-Hemd

Gelesen wird aus Erection Perfection.


Immer mal wieder gibt meine Frau Gesellschaften. Ich benutze dieses antiquierte Wort nur deshalb, weil auch sie es benutzt. Durch Desinteresse und nahezu rigoroser Verachtung für alles philosophische und intelligenzeinfordernde, leichtsinnig beschränkt, gackeiferte sie ihr gesamtes Repertoire an gesellschaftsdienlichen Zuckergussnichtigkeiten runter. Unsere Gäste, einer meiner Kollegen aus der Uni und seine Frau, taten der Langeweile keinen Abbruch. Achtlos vergeudete man hier meine Zeit. Störrisch blieb ich schweigsam, so auch die Frau meines Kollegen. Den beiden anderen jedoch erging es prächtig. Alternierend nickten sie sich im Rhythmus von Erzählen — Zuhören immerfort zu. Sie waren sich einig in allem und sprachen im Tandem. Ihre allerwichtigsten Anliegen waren ihre Probleme und diese teilten sie.

Gemeinsamkeit = Liebe

Problem + Problem
= Gemeinsamkeit

= Liebe

Die beiden waren ein absolutes Traumpaar, hatten es nur noch nicht bemerkt. Ich schaute zu meiner mir in Wortlo- sigkeit folgenden Gefährtin und sah, wie ihre Brust sich auf und niedersenkte. Nervös glitzerten ihre Augen. Gefühle ändern sich. Beziehungen auch. Menschen nicht.

Dem unausgesprochenen Konsens gemäß, wurde viel Alkoholisches konsumiert. Köpfe erröteten und immer mehr Haut gab sich, nicht mehr zierend, immer geilhung- rigerer Blicke hin. So wie auch mein Fortpflanzungspilz, erwuchs meine Absicht, die moralisch gesehen vielleicht anstößig erscheinen mag, an Reife und pulsierender Größe. Ich hatte immer geglaubt, in einem gewissen Sinne doch durchaus als Mann gehobener Klasse zu gelten. Dieses in jedem Fall trugschlüssige Vergehen einer Unterstellung zuwider, beschloss ich jedweder Hemmung zu entsagen. Es war Zeit fürs Fleischgeschäft. Massenanfassen. In Pfützen knien. Vergeltung und Revanche.

Die Verbitterung eines ganzen Lebens ragte aus meiner Hose. Meine Biographie hätte bis zu diesem Punkt heißen müssen: „Der Fehler“ — doch ab jetzt: „Die Steifgeburt“. Meine Sprühlenden wurden zur Katharsisquelle meines Rammelstaumystizismus, gespickt mit deformistisch-antifeministischen Tendenzen und mutterkomplexlichem Zerstörungswahn. Mir schwebte eine Art Triebtätertherapie vor.

Ich sah es nicht ein, wieder einmal meines Schicksals Knecht zu sein. Die Umstände waren denkbar günstig. Meine Frau, die, im Gegensatz zu mir, sich vor unse- rer Ehe einigem Schwanzdurchlauf unterzogen hatte, wusste genau, was sie tat. So interpretierte ich es einmal wohlwollend, als sie ihre Bluse so weit öffnete, dass ihr schwarzer BH zu Tage trat. Im Inneren ihrer selbst, blieb sie doch ein Flittchen erster Güte. Ihr naturgegebener Schlampenreflex machte sie bereits ganz kirre. Schon so hibbelig, dass sie kaum noch ruhig auf ihrem Stuhl sitzen konnte, gab sie mir einen Startschussblick. Als die Frau meines Kollegen grade an der Spüle stand, ging ich einfach ganz nah von hinten an sie ran, drückte ihr meine Urinpipeline ins Kreuz und begann in höchst romanti- schen Tönen von ihrem Nacken zu schwärmen.

Ein wenig zögerlich noch, schien es ihr dennoch nicht gänzlich zu missfallen. Mein lieber Kollege hingegen war ein wenig irritiert und machte Anstalten aufzustehen, was meine Gattin jedoch mit einer besänftigenden Geste, direkt im mittleren Schrittbereich, zu relativieren vermochte. Ein Anfang also war gemacht. Der Reihe nach füllte ich allen noch einmal das Glas und wir verlagerten das Ganze ins Wohnzimmer.

Leider entstand nun eine Konstellation, die sich gegen- über meinem Plan als rückschrittlich erwies. Etwas auf- geregt und kollapsnah, saß mein Kollege nun direkt zwi- schen den beiden Frauen. Mir blieb nur der Sessel. Jetzt war es an ihm. Er hätte nur die Arme ausbreiten und den Big-Daddy-Move bringen müssen. Ich hielt es für angebracht, einfach mal meine Hose zu öffnen. Leider war mir jedoch die mangelnde Steifheitstendenz mei- ner Fleischuzi entgangen, sodass ich nur einen leidenschaftslosen, unbewegten Pimmelpropeller zur Exposition darbot.

Gefangen in dieser, meine Libido mir untreu gewordenen, Situation, verlangte es nach Überkompensation. „So ihr Votzen. Habt ihr da nur trocken Brot zwischen den Beinen, oder geht’s jetzt mal los?“ Ich weiß auch nicht so genau, was mich da geritten hat. Sich noch ein we- nig durch Pikiertheit schützend, schauten mich alle an. Ich musste durchaus in Erwägung ziehen, die Umstände missdeutet zu haben. Zu meinem Glück verlief das Ganze dann doch ziemlich übergangslos.

Beide Frauen, gewillt, meiner Misere Abhilfe zu ver- schaffen, knieten nieder zu meinen Füßen und begannen ihr Zungenpotential sowie ihre Blaskapellenfreude zu demonstrieren. Es war schön anzusehen, wie sich die beiden um die Befleischung ihrer Mundhöhle stritten. Die Frau meines Kollegen erwies sich in diesem Fall als die größere Streberin, heißt nicht weniger als bis zum Anschlag. Flankiert von einem Lippenpaar zu jeder Seite, boten mir die beiden eine lippennasse Bahn, durch die ich meinen Bob jagen konnte. Nicht ohne zänkisches Gehabe brach immer mal wieder eine aus, um ganzheitlich zu oralisieren. Es war nötig, hier ein Verständnis von Abgabe und Teilen zu etablieren. So ist das mit der Stutenbissigkeit.

Mein, mich wohl beneidender, Kollege schien durchaus Willens zur Partizipation. Ficken ist Krieg und Pazifisten daher unbrauchbar. Ich griff mir seine Frau am Zopf und gab ihm so die Chance, meiner Gattin handhablich zu werden. Erstmal die Klamotten weg. Ich war nicht zimperlich — das Kleid stand ihr eh nicht. Ihr Körper trug durchaus Anzeichen von bildhübschlichem Niveau. Also, sie aufs Sofa, die Beine in die Luft und schon war mein Blick volle Breitseite auf ihr Spaßbadportal gerichtet (mit kleiner Landebahn). Das Geschehen hinter uns jedoch stagnierte und das Versagen meines Kollegen hatte durchaus die Tendenz, lächerlich zu wirken. Doch meine Frau gab sich allergrößte Mühe, ihre Gastgeberqualitäten zu beweisen. Ich hingegen befand mich in einem Zustand völliger Exorbitanz. Ihr nasses Freudenspendergewölbe gab meinem Metzgergewehr eine Taufe. Mein Rezept war es, ihr das Fickschnitzel zu panieren und sie dann richtig durchzubraten. Einmal wenden. Ihre Rosette war schön. Meine Zunge suchte Anschluss — ich bin ein Kavalier. Das Ganze wurde immer wilder und zum einvernehmlichen Selbstexzess, verübt am Gegenüber — die herrlichste Form des Existenzstressabbaus. Auch die beiden anderen ritten bereits voll und ganz auf der Wolllustwelle. Meine Frau lief auf den Händen durch die Diele, der Arsch nach oben und ihre Beine fest um die Hüfte meines Kollegen geschlossen. Die Schubkarre — wie lange hatte ich sie darum gebeten. Ein bisschen sauer war ich schon. Dafür machten wir jetzt die 69er im Stand. So mittendrin schaute mich meine Frau an und sagte, sie wolle die Scheidung. Keine Einwände meinerseits. Der Ereigniskette geschuldet, erschien mir dieser Gedanke durchaus sinnvoll. Ich sagte ihr, dass ich sie zwar liebe, es aber nicht mehr für eine intakte Beziehung reiche. Noch gerade den Schwanz meines Kollegen in der Backe, gab sie mir einen ganz traurigen Blick.

Warum sich auch mein Kollege mit zum ersten Cumshotfinale meines Lebens einreihte, hab ich nicht ganz verstanden, aber auch für ihn gab es mein Liebesgelee.
Der Abend endete gediegen und wir verabschiedeten uns ohne unnötige Wiederholungswunschfloskeln.