Romance Performance


Marius-Anton Marushke hatte keine Freunde, aber das war ihm egal. Sein geistiges Tätigkeitsfeld war streng fokussiert und einer einzigen Leidenschaft zugewandt. Er war nicht mehr als Zugführer, das aber mit ganzer Seele und vor allem Leib.

In immer gleichem Schritt, steif und erregt, wanderte er jeden Morgen die Wagons seines Tageszuges ab. Bereits hier schon ließen ihn all die Hebel, Öffnungen und Knöpfchen beinahe vor verzehrender Geilheit kollabieren. Der Eintritt in die Führerkabine war jedes Mal, auf die berauschend gleiche Art, wie der Gang zum Jungfernhäutchenschlachtfest. Gerade deshalb liebte er die Frühschicht. Niemand außer ihm war vorher drin. Um der Routine eine zusätzliche Stimulation beizufügen, schaute er hin und wieder heimlich auf die Nahaufnahme seiner Lieblingslokomotive, die er immer bei sich trug. Der vorspielhafte Ritus des Kontrolldurchgangs brachte, wenn nicht den Zug, so doch ihn in Fahrt. Zärtlich umkreiste er jeden einzelnen Knopf mit seinem Daumen und Zeigefinger. Diesen Vorgang verstärkte er, bis er nur noch mit dem Zeigefinger Kreise malte und sanft Druck ausübte. An manchen Knöpfen war es durchaus angebracht, ein wenig zuzukneifen. Alles ward zur beiderseitigen Befriedigung korrekt ausgeführt, wenn das Lämpchen leuchtete.

Das spritzekstatische Kribbeln zwischen seinen Beinen erreichte einen glühenden, kaum noch zu ertragenden Grad, sobald die Ampeln auf „Warten“ standen. Seine Hand zitterte, wenn er den zur Beschleunigung vorgesehenen Hebel mit festem, feuchtem Griff umschloss. Im Zuge der ihn sanft in den Sessel drückenden Anfahrt erigierte sein Glied zunehmend bei steigender Geschwindigkeit. Seine Nudel war knüppelhart, wie ein Schlagstock, sobald die Maximalgeschwindigkeit erreicht war. Seine gegen die Hose pochende Eichel schlug pulsierend im Takte der Schienen. Am besten war das Hineinpreschen in Tunnel, wenn das lange, schnelle Ding ohne Vorankündigung in dem schwarzen Loch verschwand, erbarmungslos und ohne Rücksicht, rein und wieder raus. Manche Tunnel waren so eng, dass Marius-Anton Angst hatte, darin stecken zu bleiben.

Der Akt war schon so sehr im Gange, dass er zu schwitzen begann und die Vorstellung, halten zu müssen, ließ ihn beinahe wütend werden. Jeder Moment war gekennzeichnet von der unendlichen Lustauswölbung seiner Hose. Erection Perfection. Jetzt gab er es der Lok noch einmal richtig. Volle Geschwindigkeit – volle Beschmutzung der Unterhose. Wenn er kam, dann kam er laut. Manchmal stellte er dabei das Mikrofon an. Es gab sogar Frauen im Zug, denen dabei die Schlüppies nass wurden. Schon kurz vor Ende der Frühschicht war er bereits drei Mal gekommen. Befriedigt lehnte er sich zurück in seinen Stuhl. Dies war ein gelungener Start in den Tag.


Ein Auszug aus: ERECTION PERFECTION

Mehr unter: http://www.erectionperfection.de

 

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Dickradation

Ich erinnere mich daran, dass ihre Muschi ein wenig wie feuchte Nüsschen roch.
Meine Nase steckte in der nasstriefenden Falte zwischen ihren Beinen und meine Zunge bearbeitete das Modrige. Sie behauptete, dies sei die einzig sinnvolle Methode, mich zum Schweigen zu bringen. Da hatte sie vielleicht Recht, auch wenn ich ihr ein paar Dinge hätte erklären sollen. Die Frequenz und die Lautstärke ihres Stöhnens wurde immer heftiger. Ihren Arsch mir ins Gesicht gestreckt, dockte ich wieder aus. Die pralle Ansicht ihres weißen Hinterteils, sah genauso aus wie der hell leuchtende Vollmond, der durch das Dachschrägenfenster auf uns nieder schien. Direkt schlüpfte ich in sie hinein. Ihr warmer Votzentempel empfing mich königlich. Sie machte die Bewegungen und ich hielt still. Ich kam nicht drum herum, mir vorzustellen, dass es der Mond war, der mir da gerade einen blies. Immer wieder saugte er an, bis zum Schaft, ohne Würgen und ließ lediglich ein schmatzendes Geräusch verlauten. Ich holte den alten Feuchtschlitzsoldaten aus seinem Unterschlupf. Ihre Mösenbrühe ließ meinen Schwanz glitzern. Noch immer funkelte er, wie ein Wienerwürstchen in Aspik.Augenblicklich fühlte ich mich zurückversetzt in den Moment, als ich ihr knackiges Jungfernhäutchen zerfetzte (Kirschentkernung). Aus pädagogischen Gründen ließ ich mir hinterher alles feinsäuberlich wegschlabbern. Ihr Anblick danach hatte etwas von einem Clown.

Jetzt aber zögerte ich etwas zu lange. Sie lag bereits wieder auf dem Bauch. „Leg dich auf mich“, sagte sie. Dies war zwar nicht meine bevorzugte Variante der Rückseitenbespachtelung, dennoch zeigte sie sich hinterher immer durchaus erkenntlich.

Als ich auf dem Rücken lag und sie auf mir, ging sie sofort in die Hocke.

Ich liebte den Anblick des nassen Brötchens, dass sich immer wieder über meine Fleischbewaffnung stülpte. Doch bevor sie sich hatte umwenden können, war ich bereits in ihr gekommen.
Unserem Ritual getreu, stellte sie sich auf, direkt über meinem Gesicht, und presste die Ejaksuppe heraus. Heiße Tropfen der Liebe besprenkelten mich.Ich wusch mir das Gesicht und ging runter in die Küche.
„Und hast du deine Schwester ins Bett gebracht?“ fragte meine Mutter.


BILD BY: Cora Sprengel

End-hängt ihn!

Ich und Lenny. Geile Typen. Lange Haare. Coole Pose. „Speedfreak & Ghost“. Keiner nennt uns so. Doch ich sag das (— so gern). Wir draußen. Weil Rauchen drin nicht klar geht. Gesetzt; und so. Sie kommt. Keine Schönheit. Meint aber uns geil zu finden. Verständlich irgendwie. Aus ihrer Sicht. Und sabbelt los. Hört gar nicht auf. Ich entwende mich. Lenny nickt. Zu zutraulich, denk ich. Und stimmt ihr zu: wir seien schwul. Wie cool, wie lange schon? Na, so sechs Jahre, sagte er. Stimmt das? Ne, fünf einhalb-erst, sag ich. Sie wird mopsig. Aufdringlich. Nächste Stufe. Hat´s auf mich abgesehen. Plötzlich. Tatsch-tatscht sie mich an. Erhöhte Frequenz. Lenny nickt. Grove. Bitte nicht, denk ich. Immenser Widerstand. Meinerseits innerlich. Nach außen hin Distanz durch Coolheit. Sie ist entfacht. Die Taktik funktioniert. Wenn auch grad für mich — nicht. Hätt´ uns das doch nur früher irgendjemand schon erzählt. Wie gesagt: nada! Aus meiner Sicht. Sie indes rubbelt sich wund an mir. Blickkontakt. Lenny, bist du dir sicher?! Macht ne Schnute. Heißt wohl — ja. Wir tuen zögerlich. Praktiziertes Desinteresse. Ich hab auch`ne Motörhead- CD zu Haus, sagt sie. OK. Wir brauchen Schnaps. Auf gehts. Sie Lenker — und Lenny auf dem Gepäckträger. Geht irgendwie, auch wenn´s stockt und wackelt. Kein Ausweg. Hoffe auf Karma, Gott, Schicksal, irgendwas etc. Einen Platten. Aber nichts. Bleibt alles aus. Leider angelangt. Bei ihr: Sofa. Scheiße. Sie zwischen uns. Ich immer noch … ich tu´s für ihn. Ja-doch. Doch was jetzt. Sie erzählt, sie sei extrem behaart. Toll. Ganz wunderbar. Das wollt´ ich hören. Ich muss mich täglich beinah, rasieren, lallt sie. Macht nix, zeig her, sagt er. Aber ich greif ihr als erster ins Höschen. Stimmt, ist stoppelig. Erst heut morgen, sagt sie und schaut sie mich unsicher an. Dann bin ich halt Han, du Chewie und Lenny Lea eben, sag ich ermutigend — nicht ohne leicht zu Lächeln. So viel übertriebene Eigenliebe, für mein loses Mundwerk. Wär´ peinlich, käm´s raus. Ich schau jetzt Lenny an. Komm schon, man! — blick ich ihn an. Mir ist´s doch egal. Mein Opfer. Für dich — dann — Wolltest du mir nichts zeigen, dass eine Frau doch besser blasen kann, als ein Mann, sagt er. Was ein Satz. BAMM! Woher, auf einmal, die diese Abgebrühtheit Lenny? Frag ich mich. „Dein Herd. Dein Gott, mein Schwanz“. Und holt ihn raus. Praktisch. Praktiziert und plastisch — ein Held erklärt der Frauenwelt ihren Stellenwert. Mission Chauvinism. Und eine story wert. ABER: wie sehr ich jetzt, wär ich er, es nicht gern wär´. Sitzt er doch da, mit schlaffer Halunken-Stelze; die baumelt aus dem Reißverschluss. Und sie (?), versucht´s sogar — derweil Lenny erektionslos. Denk an mich, sag ich, als Gag, zur Krönung darauf. Das war´s. Er zippt sich zu. Und weg. Was nun? Sie leckt mir die Finger ab. Warum ich? Hängt alles an — und sie an mir. Wie undankbar. Nein. Danke man. Im Leben nicht. Nicht ab hier. Und auch aus Mitleid nicht. Ich fühl mich schlecht. Elendig. Muss weg. Ich sollte … ich muss ihm nach — ich liebe ihn doch, rette ich mich grad noch, knapp küss ich sie. Und ab. Die Straße. Zu helles Licht. Woher? Wo ist nur die Dunkelheit. Da ruft´s auch schon von oben her. Ieeeehhv, komm zurück, schreit sie, und bring Lenny mit! Immunität durch Sonnenbrille. Und ich denk: Bukowsky wäre stolz auf uns. Oder — halt … wohl eher nicht.

Scheidenfleischschneidemaschine

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Da stand sie — und es war klar, dass sie nicht wusste, wer ich war. Ich überwand meine gestellte Schüchternheit, gab ihr den verlangensvollsten Blick, zu dem ich in der Lage war und bestellte uns beiden einen Drink.

Wir stießen an.

Sie war schon meine große Liebe, bevor ich überhaupt geboren war. Unsere Mütter waren Freundinnen.
Im Sandkasten spielten wir Mann und Frau. In der Grundschule hänselte man mich, wegen meiner allzu offensichtlichen Liebe und auch mein erster Samenerguss galt ganz alleine ihr.

Während sich meine Hässlichkeit von Jahr zu Jahr noch zu steigern schien, wurde aus ihr die wunderbarste Molekülansammlung dieser Galaxie. Pubertätsbedingt entfernten wir uns voneinander, was hieß: sie ließ mich, wie meine Eltern einst auch meinen geliebten Zwitter-York-shire-Terrier Pansenwaldo, auf der Raststätte der Bedeutungslosigkeit zurück.

Wie oft schrie ich, mit Tränen in den Augen und blasser Stimme, Alenias Namen in den Wind, wenn ich mir einsam auf der Müllhalde aus Fleischabfällen ihren Engelskörper nachbildete.

Als ich sie zum Abiball einlud, weigerte sie sich sogar, mich überhaupt zu kennen.
Später studierte ich Jura, um durch die Überlastung mei- ner Synapsen ihrem Dasein in meinem Geiste (und Herzen) ein Ende zu bereiten.

Eher ungewollt wurde ich vom Erfolg verfolgt. Mein Alenia-Wahn fadete allmählich aus.
Mit 32 Jahren war ich über alle Maße arbeitsbesessen, leistungsstramm und siegesverwöhnt. Frauen hielten mich für attraktiv. Wie ein Überfliegerkompass ragte mir eine dauerwährende Glückslatte aus der Hose. Der Erektionsgrad meiner Perfektion hatte Ausmaße einer Utopie. Selbst Gott musste sich hinten anstellen.

Leider jedoch hatte mein Charakter immense Einbußen erlitten.

Immer wenn ich einer Frau ins Gesicht schaute, stellte ich mir bereits vor, wie wohl mein spermagrauer Lustklecks zu ihrem Teint passen würde. Meine über die Jahre angestauten Minderwertigkeitskomplexe kompensierte ich mit der dauerhaften Degradierung billiger, geldaffiner Frauen, die ich durch begangene Taten im Bett auf das Niveau und Selbstachtungslevel crackdichter Zwangsprostituierter runterbrach.

Erst als Mutter Natur mir einen saftigen Nackenklatscher gab, stoppte der kokainbetriebene Größenwahnzug, der als Schriftzug meinen Namen trug.
Die Realität entzog mir den Nährboden für meine Eitelkeit. Ab jetzt führte ich ein bereits vorherbestimmtes, ausgangsloses Leben. Ich verschenkte all meinen Besitz und lebte von nun an auf der Straße.

Kurz vor dem Ende traf ich Alenia in besagter Bar.
Ich erzählte ihr, dass ich immer wieder von ihr träume, ohne sie darüber aufzuklären, wer ich sei. Natürlich war sie ein wenig verwirrt, doch ihrem Augenaufschlag entnahm ich Empfänglichkeit. Mental drang ich nicht nur in ihren Geist, sondern auch zwischen ihre Beine. Beruhigend legte ich ihr die Hand aufs Knie. Ganz leicht öffnete sich ihr Mund, als ich ihr das Wort „Liebe“ mit dem Zeigefinger auf den Schenkel schrieb. Kurz bevor sich unsere Lippen trafen, beließ ich es dabei, ihren Atem in meinem Bart zu spüren. Mein Plan ging auf. Ohne ein weiteres Wort zerrte sie mich in den Park.
Meine Sehnsucht wurde Wirklichkeit, als sich ihr haselnuss-brauner Krönungskörper vor mir auf dem Rasen rekelte, während ich sie fingerte. Schon öffneten ihre Lustkrallen meinen Hosenstall. Mit glänzenden Augen begann sie, meinen bereits knüppelharten Schwanz zu reiben, als meine Finger noch immer ihren nassen Schritt durchstrichen. Ich rückte auf und bald leckte und schlabberte sie an meinem Traumstab wie eine Königin. Jetzt bettete ich meine Zunge zwischen ihren Beinen. Die Erlösung lief mir bereits das Kinn entlang.

Meine Sinne waren jedoch schon am Weichen. Ich war ein vor Leidenschaft verglühender Komet. Vielleicht war dies mein finaler Akt. Das Ende war schon sehr nah. Ich konnte es spüren. Meiner letzten Tat verlangte es nach Unendlichkeit. Alles wurde zur Raserei. Erst riss ich ihr, dann mir die Kleider runter.

Ich täuschte einen Tittenfick an und kackte ihr dann auf den Bauch.

 

Kein Wunder, dass Frauen Veganer sein können — die kriegen ja ab und zu auch mal Fleisch rein

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„Ich wunsche euch viel-he Spa-hähs“, sagte er und zwinkerte. Als Kubaner vertrat er kulturbedingt die Vorstellung, dass eine zweigeschlechtliche Zusammenkunft automatisch ein sexuelles Resultat hervorbringe. Ich war da zwar ganz auf seiner Seite, jedoch, ebenfalls kulturverschuldet, nüchtern. Giselle, das Mädchen, das auf sein Haus und seinen behinderten Sohn aufpasste, während er mehrfach die Woche Salsatanzkurse besuchte, auf denen er Uschies in Lederhosen, dicker Schminkebeschichtung und garantierter Haarsprayüberdosis klarschoss, war die ehemalige Obermieze meines Jahrgangs. Kollateralfrust. Denn zur Schulzeit noch blieb ich völlig aussichtslos, aber nach schier zufälliger Begegnung in baresquem Milieu, war ich heute jedoch voller Zuversicht.

Sie wartete im Garten, war barfuß, trug nur eine Jogginghose und ein sehr knappes T-Shirt, unter dem ihre runden kleinen Möpschen als Traum zweier Kugelperfektionen wippten. Gerade streckte sie sich. Schon ihr Bauchnabel war unheilbringendes Lustrefugium; die Art, wie sie den Rücken bog, war katzenhaft. Aus Schönheit und Freude erstrahlte ihr Gesicht. Schon bei der Begrüßung presste sie ihren Rundungspalast ganz fest an mich. Sie schmunzelte, als ihr der Hartriegel in meiner Hose näher kam. Hätte sie ihn doch nur geküsst. Ihr Hintern, zwar nicht deutlich, aber ahnbar, blieb in wahnsinnbringender, hypnotischer, backenalternierender Schwungbewegung, als sie vor mir ging. Manche Frauen haben diesen Gang, der Vergewaltigung als plausible Option erscheinen lässt. Mir war danach, ihren ganzen Körper zu belecktasten. Gerne hätte ich mein expandierendes Glied in ihrer nassen Liebeslagune etabliert, um dann den Glitzeraal zwischen ihren Titten, wie einen Vulkan, zum Ausbruch zu bringen. Zunächst jedoch setzten wir uns nur und tranken etwas Kaltes. Der kleine Mongo (der gar nicht so klein war, sondern bereits 16) kam ums Gartenhaus geschlichen. Die aus Neid hervorgerufene Wut in seinen Augen war unverkennbar. Dem Spasti galt meine ganze Antipathie — und umgekehrt. Meine Augen wanderten zu Giselle, die ihm betüdelnd einen Sabberfaden vom Kinn wischte. Sie drückte ihm einen dieser langen Schläuche in die Hand, die bei kreisenden Bewegungen zischende „Uhu-Uhu-Uhu“-Laute produzieren. Sinnlos hielt er das Ding in seiner Hand und schaute leerblicklich in den Himmel.

„Ich zeig dir mal was“, sagte Giselle und in ihren Augen knisterte es bereits.
Sie ging auf die Knie, zog ihm die Hose runter, dann die Windel, und begann ihm einen zu blasen. In dem Moment, als ihr Mund seine Nudel umschloss, begann die Rotation des Uhu-Uhu-Schlauchs. Die Version meiner bis dahin geliebten Wirklichkeit machte einen überholungsbedürftigen Eindruck. Aller Realitätsfremde zum Trotz, war mein Blick kontinuierlich von ihrem herausgestreckten Arsch in Beschlag genommen. Die Umstände schienen denkbar günstig. Ich zog ihr die Hose aus.

Aus ihrer nassen Fleischwunde sprudelte der Saft bereits in solchen Strömen, dass es ihr schon in kleinen Bahnen die Haxen runterlief. Alles glitzerte im Sonnenlicht. Meine „Theorie des dunklen Fleisches“ erwies sich als weiterhin gültig: Frauen, deren Mösenfleischbelappung dunkler ist als deren umliegender Rest, tragen einen Sexdämon in sich. Mit einem Finger begann ich sie zu kitzeln. Sie arbeitete sich mir entgegen. Eh ich mich versah, war mein ganzer Finger in ihr drin, zwei Finger … ihr Arsch machte jubelnd kreisende Bewegungen. Mit meinen faszinierend feuchten Fingern, war auch der Weg in ihren Anus kein Problem. Zwischen ihrem saugenden Schmatzen vernahm ich die Klänge geilhafter Begeisterung. Ich leckte ihr den ganzen Spaltensektor aus, den braunen Salon, und biss ihr sogar in die Backe. In dieser Stellung waren wir die fast vollendete Adaption des „human centipides“. Meine ganze Schnute war voller Mösenextrakt. Ich musste ausgesehen haben wie ein wild gewordener, rosettenschlemmender Clown auf Crystal Meth. Es bestand Penetrationsdringlichkeit. Mein Zyklopenrotkäppchen fand seinen Weg ganz von allein. Ihre Muschi war wie Seide, feucht und schmiegsam, ich drehte sie und ihre Beine waren biegsam. Ich rückte auf. Zwischen ihren Titten hindurch arbeitete sich meine Eichel zu ihrem Mund.

Böse blickte mir der Mongo in die Augen, als ich meinen Sack teebeutelnd in ihr verschwinden ließ. Der Gerechtigkeit halber begann auch ich nun ihm einen runterzukauen. Das „Uhu-Uhu“ setzte wieder ein. Gleichzeitig, wie der von Gott Benachteiligte in meinem Mund, empfing auch Giselle selig die warme Dusche meiner Samenflut. Selbst in ihrem Haar waren die Reste akuter Befriedigung nachweislich. Erst jetzt sah ich, dass einer der Nachbarn am Zaun stand und geierte. Die Kamera in seiner Hand war ein Problem.

 

End-Hemd

Gelesen wird aus Erection Perfection.


Immer mal wieder gibt meine Frau Gesellschaften. Ich benutze dieses antiquierte Wort nur deshalb, weil auch sie es benutzt. Durch Desinteresse und nahezu rigoroser Verachtung für alles philosophische und intelligenzeinfordernde, leichtsinnig beschränkt, gackeiferte sie ihr gesamtes Repertoire an gesellschaftsdienlichen Zuckergussnichtigkeiten runter. Unsere Gäste, einer meiner Kollegen aus der Uni und seine Frau, taten der Langeweile keinen Abbruch. Achtlos vergeudete man hier meine Zeit. Störrisch blieb ich schweigsam, so auch die Frau meines Kollegen. Den beiden anderen jedoch erging es prächtig. Alternierend nickten sie sich im Rhythmus von Erzählen — Zuhören immerfort zu. Sie waren sich einig in allem und sprachen im Tandem. Ihre allerwichtigsten Anliegen waren ihre Probleme und diese teilten sie.

Gemeinsamkeit = Liebe

Problem + Problem
= Gemeinsamkeit

= Liebe

Die beiden waren ein absolutes Traumpaar, hatten es nur noch nicht bemerkt. Ich schaute zu meiner mir in Wortlo- sigkeit folgenden Gefährtin und sah, wie ihre Brust sich auf und niedersenkte. Nervös glitzerten ihre Augen. Gefühle ändern sich. Beziehungen auch. Menschen nicht.

Dem unausgesprochenen Konsens gemäß, wurde viel Alkoholisches konsumiert. Köpfe erröteten und immer mehr Haut gab sich, nicht mehr zierend, immer geilhung- rigerer Blicke hin. So wie auch mein Fortpflanzungspilz, erwuchs meine Absicht, die moralisch gesehen vielleicht anstößig erscheinen mag, an Reife und pulsierender Größe. Ich hatte immer geglaubt, in einem gewissen Sinne doch durchaus als Mann gehobener Klasse zu gelten. Dieses in jedem Fall trugschlüssige Vergehen einer Unterstellung zuwider, beschloss ich jedweder Hemmung zu entsagen. Es war Zeit fürs Fleischgeschäft. Massenanfassen. In Pfützen knien. Vergeltung und Revanche.

Die Verbitterung eines ganzen Lebens ragte aus meiner Hose. Meine Biographie hätte bis zu diesem Punkt heißen müssen: „Der Fehler“ — doch ab jetzt: „Die Steifgeburt“. Meine Sprühlenden wurden zur Katharsisquelle meines Rammelstaumystizismus, gespickt mit deformistisch-antifeministischen Tendenzen und mutterkomplexlichem Zerstörungswahn. Mir schwebte eine Art Triebtätertherapie vor.

Ich sah es nicht ein, wieder einmal meines Schicksals Knecht zu sein. Die Umstände waren denkbar günstig. Meine Frau, die, im Gegensatz zu mir, sich vor unse- rer Ehe einigem Schwanzdurchlauf unterzogen hatte, wusste genau, was sie tat. So interpretierte ich es einmal wohlwollend, als sie ihre Bluse so weit öffnete, dass ihr schwarzer BH zu Tage trat. Im Inneren ihrer selbst, blieb sie doch ein Flittchen erster Güte. Ihr naturgegebener Schlampenreflex machte sie bereits ganz kirre. Schon so hibbelig, dass sie kaum noch ruhig auf ihrem Stuhl sitzen konnte, gab sie mir einen Startschussblick. Als die Frau meines Kollegen grade an der Spüle stand, ging ich einfach ganz nah von hinten an sie ran, drückte ihr meine Urinpipeline ins Kreuz und begann in höchst romanti- schen Tönen von ihrem Nacken zu schwärmen.

Ein wenig zögerlich noch, schien es ihr dennoch nicht gänzlich zu missfallen. Mein lieber Kollege hingegen war ein wenig irritiert und machte Anstalten aufzustehen, was meine Gattin jedoch mit einer besänftigenden Geste, direkt im mittleren Schrittbereich, zu relativieren vermochte. Ein Anfang also war gemacht. Der Reihe nach füllte ich allen noch einmal das Glas und wir verlagerten das Ganze ins Wohnzimmer.

Leider entstand nun eine Konstellation, die sich gegen- über meinem Plan als rückschrittlich erwies. Etwas auf- geregt und kollapsnah, saß mein Kollege nun direkt zwi- schen den beiden Frauen. Mir blieb nur der Sessel. Jetzt war es an ihm. Er hätte nur die Arme ausbreiten und den Big-Daddy-Move bringen müssen. Ich hielt es für angebracht, einfach mal meine Hose zu öffnen. Leider war mir jedoch die mangelnde Steifheitstendenz mei- ner Fleischuzi entgangen, sodass ich nur einen leidenschaftslosen, unbewegten Pimmelpropeller zur Exposition darbot.

Gefangen in dieser, meine Libido mir untreu gewordenen, Situation, verlangte es nach Überkompensation. „So ihr Votzen. Habt ihr da nur trocken Brot zwischen den Beinen, oder geht’s jetzt mal los?“ Ich weiß auch nicht so genau, was mich da geritten hat. Sich noch ein we- nig durch Pikiertheit schützend, schauten mich alle an. Ich musste durchaus in Erwägung ziehen, die Umstände missdeutet zu haben. Zu meinem Glück verlief das Ganze dann doch ziemlich übergangslos.

Beide Frauen, gewillt, meiner Misere Abhilfe zu ver- schaffen, knieten nieder zu meinen Füßen und begannen ihr Zungenpotential sowie ihre Blaskapellenfreude zu demonstrieren. Es war schön anzusehen, wie sich die beiden um die Befleischung ihrer Mundhöhle stritten. Die Frau meines Kollegen erwies sich in diesem Fall als die größere Streberin, heißt nicht weniger als bis zum Anschlag. Flankiert von einem Lippenpaar zu jeder Seite, boten mir die beiden eine lippennasse Bahn, durch die ich meinen Bob jagen konnte. Nicht ohne zänkisches Gehabe brach immer mal wieder eine aus, um ganzheitlich zu oralisieren. Es war nötig, hier ein Verständnis von Abgabe und Teilen zu etablieren. So ist das mit der Stutenbissigkeit.

Mein, mich wohl beneidender, Kollege schien durchaus Willens zur Partizipation. Ficken ist Krieg und Pazifisten daher unbrauchbar. Ich griff mir seine Frau am Zopf und gab ihm so die Chance, meiner Gattin handhablich zu werden. Erstmal die Klamotten weg. Ich war nicht zimperlich — das Kleid stand ihr eh nicht. Ihr Körper trug durchaus Anzeichen von bildhübschlichem Niveau. Also, sie aufs Sofa, die Beine in die Luft und schon war mein Blick volle Breitseite auf ihr Spaßbadportal gerichtet (mit kleiner Landebahn). Das Geschehen hinter uns jedoch stagnierte und das Versagen meines Kollegen hatte durchaus die Tendenz, lächerlich zu wirken. Doch meine Frau gab sich allergrößte Mühe, ihre Gastgeberqualitäten zu beweisen. Ich hingegen befand mich in einem Zustand völliger Exorbitanz. Ihr nasses Freudenspendergewölbe gab meinem Metzgergewehr eine Taufe. Mein Rezept war es, ihr das Fickschnitzel zu panieren und sie dann richtig durchzubraten. Einmal wenden. Ihre Rosette war schön. Meine Zunge suchte Anschluss — ich bin ein Kavalier. Das Ganze wurde immer wilder und zum einvernehmlichen Selbstexzess, verübt am Gegenüber — die herrlichste Form des Existenzstressabbaus. Auch die beiden anderen ritten bereits voll und ganz auf der Wolllustwelle. Meine Frau lief auf den Händen durch die Diele, der Arsch nach oben und ihre Beine fest um die Hüfte meines Kollegen geschlossen. Die Schubkarre — wie lange hatte ich sie darum gebeten. Ein bisschen sauer war ich schon. Dafür machten wir jetzt die 69er im Stand. So mittendrin schaute mich meine Frau an und sagte, sie wolle die Scheidung. Keine Einwände meinerseits. Der Ereigniskette geschuldet, erschien mir dieser Gedanke durchaus sinnvoll. Ich sagte ihr, dass ich sie zwar liebe, es aber nicht mehr für eine intakte Beziehung reiche. Noch gerade den Schwanz meines Kollegen in der Backe, gab sie mir einen ganz traurigen Blick.

Warum sich auch mein Kollege mit zum ersten Cumshotfinale meines Lebens einreihte, hab ich nicht ganz verstanden, aber auch für ihn gab es mein Liebesgelee.
Der Abend endete gediegen und wir verabschiedeten uns ohne unnötige Wiederholungswunschfloskeln.

 

Rot-braune-Rotem

Gelesen wird aus Erection Perfection


Immer wieder bekomme ich einen Ständer, wenn ich an sie denke. Schon als sie mich vom Rastplatz abholte, küsste sie mich sogleich und griff mir in den Schritt. Immerzu nannte sie mich ihren „schönen Fremden“. Nicht nur, dass sie hieß wie eine Wüstenblume, sie roch auch wie eine solche. Allein die Stelle hinter ihrem Ohr faszinierte mich so sehr, dass mir beinahe weißer Fortpflanzungssirup in den Schlüppi tropfte.

Ich saß noch immer auf dem Sofa und trank Milch, als sie sich direkt vor mir aufbaute und begann, sich langsam auszuziehen. Jede ihrer Bewegungen war wie ein Tanz. Da stand sie — nackt und wunderbar. Sie war meine Exodus-Anführerin aus geillosen Gefilden. Ihr Anblick verhieß mir ewiglich exotische Ekstase. Gemäß meiner Exzessbegabung waren alle meine Einwände haltlos und auch ich entledigte mich alsbald aller unserer gemischtrassigen, vereinigungsdurstentgegenstehenden, Sexualtransaktion behindernden Kleidungsstücke. Bereits jetzt schien es mir, als trage sie rings um sich unsichtbare, explosionsgenoppte Brustnippeltentakelarme, die jeder einzelnen Zelle meines Körpers einen elektrischen Schlag versetzten. Ihres Musenlappens andächtig geworden, überkam mich ein schier maßloser Wille zur Verausgabung. Denn zwischen ihren Beinen, da trug sie die fulminant-fluoreszierend-lusttriefendste Oase dieses Wirklichkeitsgrades. Ich spürte eine Begabung an mir wachsen, die ich direkt in ihr verpflanzte. Bei jedem erneuten Eindrangvergnügen, feucht und nass-heiß, wie das Fruchtfleisch einer mikrowellenerwärmten Melone, nickten mir ihre (mir meine) Milchfreunde zustimmend zu. Mein Glied war schiebsam(en) und ihre Inbrunst nicht liegezahm.

Ich wurde der Wahrhaftigkeit ihres Körpers aus allen Perspektiven — selbst kopfüber, wenn ich mich so recht entsinne — ansichtig. Das Koitusereignis vollzog sich im Nahbereich des Paradiesischen. Egal wie oder was, alles an ihr war mir nur der Beweis ihrer sexuellen Übermenschlichkeit. Meine feierliche, ritualbedingte Überreichung von Erbmaterial war nicht weniger als eine Reise in den Ur-Uterus.

Ein existenzvollendeter XXXL-Supergausamenerguss, ein rückwärtsgewandter, transzendentaler Orgasmus – zurück zu den Nerven, den Trieben, zu Gott und dem, was nach seinem Liebestropfen kommt. Der allmächti- ge Vater selbst gab mir einen Cumshot. Ich hatte Angst, dass das, was ich in sie reinschoss, vielleicht eine Gebär- mutterprellung verursachen könnte. Bereitwillig nahm sie es in sich auf. Es machte ihre Augen glitzernd. Leider, wie sich herausstellte, war sie 2000 Jahre alt und ein Dämon. Ein zweites Zusammentreffen schien daher ausgeschlossen.

Ob sie wohl auch manchmal an mich denkt?

Das Ende einer bereits geschriebenen Geschichte

Gelesen wird aus dem Buch  ERECTION PERFECTION


Fürsorglich bestellte ich die Musik durch die Jukebox, um am Ende zur Saftbox hinter ihrem Schlüpfer zu gelangen. Meine emotionale Kompetenz stellte mir Erfolg in Aussicht. Ihr Lächeln war schüchtern und aufbegehrend. Gestellt unabsichtlich ließ ich meine Hand auf ihrem Knie ruhen. Adolphine wendete ihren Kopf in Richtung Decke, so wie eine Kätzchen, das am Schnurren ist. Lange schon hatte sich meine Geilheit im Geiste über sie ergossen. Sie war die beste Freundin der Freundin meines besten Freundes. Ich strich ihr das Haar beiseite und sagte viel Schönes über sie, was kein Quatsch war, aber offensichtlich. Dass wir diese Nacht zusammengehörten, stand irgendwie schon fest. Mit einem langen Kuss gaben wir uns einander hin. Ein brennender Glanz war in ihren Augen zu vernehmen. Ich schlug uns einen Abgang vor. Wie wunderschön sie war, als sie bezahlte.

Im rührenden Licht des Glatzkopfmondes griff ich nach ihrer Hand. Der Ausschlag meiner Hose hatte Zeltniveau erreicht. Ich küsste ihren Hals. Unter meinen Lippen bebte ihre Haut. Natürlich musste ich darauf bestehen, dass wir ein Taxi nehmen. Geschickt wanderten meine Finger dort unter ihren Rock, wo sie bald auch schon sehr ölig wurden. Ihre Nassfleischanemone öffnete sich wie eine Blume und ihr heißer Atem, der mich durchs Ohr kitzelte, zeugte von ihrem Wohlergehen. Überall im Auto roch es nach ihr. Nachdem wir ausgestiegen waren, leckte sie mir die Finger ab.

Drei Tage später gab sie mir den Abschiedskuss.

Weil ich im Bett geraucht hatte, sagte sie.

„Wurst-Case“ Szenario — der Dicken ihre Sausage-Box

Es war ein angenehmer Tag.
Am Ortsausgangsschild stand eine überaus fette Frau, mit der typischen Optik eines fehlgeschlagenen Cyborg-Dinosauriers.
„Die müssen wir mitnehmen“, sagte Armin. Er stotterte bereits vor Gier.
Wir erklärten ihr einfach, wir hätten den gleichen Weg. Das Auto senkte sich, als sie sich setzte. Die Karosserie schleifte auf den Reifen, wenn wir in die Kurven fuhren. „Ab jetzt bist du — Fette Mistsau ́“, sagte Armin so ganz nebenbei. Sie zeigte keine Reaktion.
Wir hielten an einem Supermarkt. Armin kaufte einen Karton Sprühsahne. Ich kam ein wenig mit ihr ins Gespräch. Ihr größter Traum sei es, Sängerin zu werden. Sie sei sogar eine begnadete Tänzerin, sagte sie.
„Na, das ist doch super. Willst du nicht vielleicht mit in Proberaum kommen, wir suchen nämlich gerade, ganz zufällig, eine Sängerin für unsere Psychedelic-Country- Band.“
Scheinbar schlug Armins Blut bereits schon Blasen. Geschwollen pulsierten zwei Adern auf seiner Stirn.
Unser Proberaum lag unterirdisch. Es roch feucht und modrig.
„Gewöhn dich schon mal dran“, sagte Armin, während er die Tür aufschloss.
Wir machten uns für eine kleine Session bereit. Ich saß am Schlagzeug. Als Fettiebetty am Mikrofon zum Singen ansetzte, sah ich, wie Armin ihr von hinten die Gitarre über den Schädel zog.
Zunächst fesselten wir sie und irgendwann erwachte sie dann auch. Ein wenig ungläubig glubschte sie aus wulstgepressten Augenliedern.
„So, Fette Mistsau“, sagte Armin, als er übermäßig theatralisch aus der dunklen Ecke trat. Zwischendurch war er zu Hause gewesen und hatte sich in seine Ledermontur gezwängt. Er war nahezu unsichtbar. Mit einem schmierigen Grinsen trat er auf sie zu

und begann, sie mit der rechten Hand zu würgen. Noch immer kam kein einziger Ton von ihr.
Armin steckte ihr die Sahneflasche in den Mund und drückte so lange ab, bis nur noch ein flatterndes Spritzen zu hören war. Oh – hatte ich schon erwähnt, dass sie völlig nackt war?

Als nächstes sprühte er sich selber Sahne auf die Nudel, die so eisern-hart war, als hätte er sich eine ganze Packung aufgekochtes Viagra gespritzt. Damit malte er ihr, durchaus geschickt und künstlerisch, ein Herz (in der Mitte stand A+F) auf die Stirn, was gar nicht so einfach war, weil sie immer wieder wütend nach seinem Sahnepinsel biss. Warum müssen Dicke immer so verfressen sein?

Wohl als Bestrafung, nahm er zwei Flaschen, die er sogar wie Colts kreisen ließ, und schoss ihr den Inhalt in die Ohren. Den Rest verteilte er auf ihren Nippeln, dem Bauchnabel und der nassen Speckfalte, die aussah wie ein überfütterter Lachs. Sie hatte sich nicht allzu gut vorbereitet, bemängelte ich. Noch immer waren einzelne gekräuselte Härchen rings um ihren Schwartenmuttermund zu sehen. Aber vielleicht war ich auch ein wenig zu streng, gar ungerecht. Es ist sicher nicht leicht, gleichzeitig die Fettschürze anzuheben und mit einer scharfen Klinge sich das Kasslermöschen glatt zu kratzen.

Armin musste sich ein wenig ausruhen, nachdem er ihr, akrobatisch von der Seite her, das Doppelkinn gefickt hatte und beim Höhepunkt die beiden Flaschen gleichzeitig, mit seinem aus Fleisch geborenen Zuckerrübensaft losplatzen ließ. Ein Traum – ein Feuerwerk aus weißer Soße. Hinterher fütterte ich Fette Mistsau mit dem lediglich leicht angegrünten Mett, das noch im Kühlschrank lag. Den Rest stopfte ich ihr in die Kimme.

„Wir müssen sie irgendwie in Gynäkologenposition bekommen“, schlug Armin vor. Ich kannte da den richtigen Mann.
Zehn Minuten später war Robin da.

„Jungs, ihr müsst das irgendwann auch mal allein hinkriegen. Learning by doing, don ́t you know?“. Ich schätzte die Art wie er Anglizismen benutzte nicht allzu sehr.
„Ok, dieses eine Mal noch.“
Geschwind entschwand er und war kurz darauf zurück – mit Spanngurtseilen, die er immer im Auto aufbewahrte. Er brachte noch ein paar Haken an der Decke an und schon hing unsere liebe Fette Mistsau da, wie eine schwebende Spinne auf dem Rücken.

„Jetzt brauchen wir nur noch einen Liliputaner“, sagte Armin und rieb sich dabei die Hände wie Gargamel. Manchmal war er schon ein wenig strange. Aber sein Herz schlug doch am fetten Fleck. Das sah man schon, wenn er immer wieder verzückt, gar verliebt, in ihre preisgegebene Schinkenvotze blickte. „Am besten sollte er noch abgemagert sein, damit er auch gut dazwischen passt“, fügte er hinzu.

Wir riefen Simon an. Der war zwar im eigentlichen Sinne kein Liliputaner, aber ziemlich klein und vor allem dünn. Armin und ich nahmen ihn hoch und rubbelten ihn immer wieder über Fette Mistsau. Beide hatten deutlich Spaß, auch wenn Fette Mistsau nur ein tiefes Grunzen von sich gab.

In diesem Moment war ich überzeugt, dass sie meine Seelenverwandte war.
Fette Mistsau lutschte mittlerweile auch – und das nicht einmal schlecht – ohne Murren oder Beissversuche. Es war nicht leicht, von unten, beziehungsweise hinten, an sie ranzukommen. Doch es gelang, als ich mich an ihr festklammerte. Die Konstruktion hielt. Ich wusste schon, was ich an Robin hatte. Schade eigentlich, dass er so schnell verschwunden war. Hier war doch genug für alle dran.

Als wir alle fertig waren und im tiefsten Sinne entspannt, machten wir auch Fette Mistsau wieder los. Ich war durchaus ein wenig nervös. Wann war wohl der richtige Moment, meinen Wiedersehenswunsch zu deklarieren?
Doch da zog sie sich schon wieder an und machte Anstalten zu gehen.

„Schwach, Jungs. Einfach-nur-schwach“, sagte sie beim Gehen. Sie würdigte uns keines Blickes mehr. Was ein für Miststück – wirklich. Frauen sind doch alle gleich. Zum Glück, denn dessen entsann ich mich nun wieder, war meine Freundin anders. Genau deshalb liebte ich sie auch. Auf dem Weg zu ihr besorgte ich noch Sahne, doch tief in meinem Herzen wusste ich, dass es nicht das Gleiche war. Vielleicht machte ich mir mit ihr doch nur etwas vor. Aber wer tut das nicht?

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