Kraftwerke tragen keine Schuld an Kraftlosigkeit

Sie aus dem Altersheim loszueisen oder gar zu entführen, wie wohl einige behaupten, lief nicht ohne äußerste Dramatik ab. Es war nicht der Wink, sondern der K.O.-Schlag des Schicksals, der uns zusammenführte. Louise war die Zimmernachbarin meiner Oma, die sie vor allem immer dann in Rage brachte, wenn sie sich mit Klosterfrau Melissengeist betrank.

Um meiner Oma einen friedlichen Moment der Einsamkeit zu bescheren, pflanzte ich Louise in ihren Rollstuhl und nahm sie mit auf einen Spaziergang. Im Park dann — oh ich erinnere mich noch genau — ließ sie absichtlich ihr dünnes Nachthemdchen hochrutschen. Das kleine bisschen Elefantitis störte mich nicht, ganz im Gegenteil. Wie zierlicher Schmuck hing der Katheter an ihrer grauen Trostspenderkerbe, die ich, unhöflicherweise, zu lange begaffte, als ich mich bückte.

Ihrer ausdrucksstarken Gesichtslähmung war überwiegend Freude zu entnehmen. Vorzüglich benuckelte sie mein Glied, welches oralplatziert sehr heftig und schnell am Wachsen war. So ließ ich mich dann auch nicht von den Erstickungslauten stören.

Wie schön wehte doch dabei ihr dünnes Haar im Wind. Meine Suche war vorbei, denn das ihr nahende Ende wurde zu meiner Zukunft. Louise war meine Bestimmung.

Dass man sie bereits für unzurechnungsfähig erklärt hatte, erachtete ich als lächerlich. Ihre manchmal durchaus unzusammenhängenden Gedankenfetzen (der Krieg – mein Gott, der Krieg) sorgten doch immer wieder für viel Heiterkeit. Wir lachten viel.

Meiner Familie und auch allen anderen sozialen Kontakten entledigt, führten wir ein harmonisches, friedliches Leben in einer, inmitten des Waldes gelegenen, ehemaligen Psychiatrie, der ich durchaus, durch ein paar geschickte Kniffe, ein Ambiente der Heimatlichkeit zu verpassen verstand. Nur selten kamen Triebtäter mit ihrer kleinen Begleitung zu Besuch. Und ich glaubte auch, dass der Förster ein Auge auf Louise geworfen hatte, weshalb ich sie so selten wie nur möglich alleine ließ.

altenfick omse 1 und louise in jung bearbeitet

Eines Abends, die Sonne zeigte zärtlich ihr Aufbegehren durch einen blutroten Streifen am Firmament, während ich noch ein paar Tannenzapfen und Blindschleichen sammelte, die ich, wie es der ausdruckslose Wunsch meiner Gefährtin war, ihr des Nachts rektal einführen sollte, traf mich doch beinahe der Schlag, als ich vom Graben aufblickte. Sie war ein heißer Traum aus altem Fleisch. Ohne weiteren Wortverlauf kam es augenblicklich zum Geschlechtstango. Oh … Margarethe, der Wind schreit deinen Namen. Ich schrie ihn ebenso, während ich zaghaft ihre Falten durch meine Finger gleiten ließ und einen ihrer Nippel aus ihrem Hüftbereich hoch zu meinem Mund führte, um ihn dann sanft mit meiner Zunge zu liebkosen. Das über die Jahre aufgenommene Eiweiß hatte sie auch im Alter noch fickfit und knackig gehalten. Aschgrau fielen ihre Haare wellend nieder. Margarethe, du mein Sturm und Drang, wie sollte ich das alles Louise weißlich machen? Noch immer lagen wir im Moos und streichelten uns. Ihr Körper war eine Gnade, ein Faltenmeer, glühend erschlaffte Leidenschaft, altersdurchzogene Sexgier und die letzte ihrer Art, die ich zu sehen bekam. Denn zu Hause überraschte ich Louise dabei, wie sie mit dem Förster zu Gange war. Trotz ihres Grauen Stars blickte sie mir völlig frech ins Gesicht. Im Affekt erschlug ich beide mit meinem selbstgeschnitzten Wanderstab und getraute mich seither nicht mehr, einem Weibsbild zu vertrauen.

Margarethe, entgegen ihren Versprechungen, kehrte wieder zurück in ihre Seniorenresidenz (ich wünsche den Pflegern dort viel Spaß mit dieser treulosen Dirne), während ich enttäuscht und zornig zurückblieb.

Kürzlich bei der Trauerfeier erfuhr ich jedoch, dass der besagte Förster eine bettlägerige Frau hatte, die zu besuchen und Trost zu spenden, mein nächstes Ziel wohl werden wird.


Ein Auszug aus: ERECTION PERFECTION

Mehr unter: http://erectionperfection.de/

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End-Hemd


Immer mal wieder gibt meine Frau Gesellschaften. Ich benutze dieses antiquierte Wort nur deshalb, weil auch sie es benutzt. Durch Desinteresse und nahezu rigoroser Verachtung für alles philosophische und intelligenzeinfordernde, leichtsinnig beschränkt, gackeiferte sie ihr gesamtes Repertoire an gesellschaftsdienlichen Zuckergussnichtigkeiten runter. Unsere Gäste, einer meiner Kollegen aus der Uni und seine Frau, taten der Langeweile keinen Abbruch. Achtlos vergeudete man hier meine Zeit. Störrisch blieb ich schweigsam, so auch die Frau meines Kollegen. Den beiden anderen jedoch erging es prächtig. Alternierend nickten sie sich im Rhythmus von Erzählen – Zuhören immerfort zu. Sie waren sich einig in allem und sprachen im Tandem. Ihre allerwichtigsten Anliegen waren ihre Probleme und diese teilten sie.

Gemeinsamkeit = Liebe

Problem + Problem

= Gemeinsamkeit

= Liebe

Die beiden waren ein absolutes Traumpaar, hatten es nur noch nicht bemerkt. Ich schaute zu meiner mir in Wortlosigkeit folgenden Gefährtin und sah, wie ihre Brust sich auf und niedersenkte. Nervös glitzerten ihre Augen. Gefühle ändern sich. Beziehungen auch. Menschen nicht.

Dem unausgesprochenen Konsens gemäß, wurde viel Alkoholisches konsumiert. Köpfe erröteten und immer mehr Haut gab sich, nicht mehr zierend, immer geilhungrigerer Blicke hin. So wie auch mein Fortpflanzungspilz, erwuchs meine Absicht, die moralisch gesehen vielleicht anstößig erscheinen mag, an Reife und pulsierender Größe. Ich hatte immer geglaubt, in einem gewissen Sinne doch durchaus als Mann gehobener Klasse zu gelten. Dieses in jedem Fall trugschlüssige Vergehen einer Unterstellung zuwider, beschloss ich jedweder Hemmung zu entsagen. Es war Zeit fürs Fleischgeschäft. Massenanfassen. In Pfützen knien. Vergeltung und Revanche.

Die Verbitterung eines ganzen Lebens ragte aus meiner Hose. Meine Biographie hätte bis zu diesem Punkt heißen müssen: „Der Fehler“ — doch ab jetzt: „Die Steifgeburt“. Meine Sprühlenden wurden zur Katharsisquelle meines Rammelstaumystizismus, gespickt mit deformistisch-antifeministischen Tendenzen und mutterkomplexlichem Zerstörungswahn. Mir schwebte eine Art Triebtätertherapie vor.

Ich sah es nicht ein, wieder einmal meines Schicksals Knecht zu sein. Die Umstände waren denkbar günstig. Meine Frau, die, im Gegensatz zu mir, sich vor unserer Ehe einigem Schwanzdurchlauf unterzogen hatte, wusste genau, was sie tat. So interpretierte ich es einmal wohlwollend, als sie ihre Bluse so weit öffnete, dass ihr schwarzer BH zu Tage trat. Im Inneren ihrer selbst, blieb sie doch ein Flittchen erster Güte. Ihr naturgegebener Schlampenreflex machte sie bereits ganz kirre. Schon so hibbelig, dass sie kaum noch ruhig auf ihrem Stuhl sitzen konnte, gab sie mir einen Startschussblick. Als die Frau meines Kollegen grade an der Spüle stand, ging ich einfach ganz nah von hinten an sie ran, drückte ihr meine Urinpipeline ins Kreuz und begann in höchst romantischen Tönen von ihrem Nacken zu schwärmen.

Ein wenig zögerlich noch, schien es ihr dennoch nicht gänzlich zu missfallen. Mein lieber Kollege hingegen war ein wenig irritiert und machte Anstalten aufzustehen, was meine Gattin jedoch mit einer besänftigenden Geste, direkt im mittleren Schrittbereich, zu relativieren vermochte. Ein Anfang also war gemacht. Der Reihe nach füllte ich allen noch einmal das Glas und wir verlagerten das Ganze ins Wohnzimmer.

Leider entstand nun eine Konstellation, die sich gegenüber meinem Plan als rückschrittlich erwies. Etwas aufgeregt und kollapsnah, saß mein Kollege nun direkt zwischen den beiden Frauen. Mir blieb nur der Sessel. Jetzt war es an ihm. Er hätte nur die Arme ausbreiten und den Big-Daddy-Move bringen müssen. Ich hielt es für angebracht, einfach mal meine Hose zu öffnen. Leider war mir jedoch die mangelnde Steifheitstendenz meiner Fleischuzi entgangen, sodass ich nur einen leidenschaftslosen, unbewegten Pimmelpropeller zur Exposition darbot.

Gefangen in dieser, meine Libido mir untreu gewordenen, Situation, verlangte es nach Überkompensation. „So ihr Votzen. Habt ihr da nur trocken Brot zwischen den Beinen, oder geht’s jetzt mal los?“ Ich weiß auch nicht so genau, was mich da geritten hat. Sich noch ein wenig durch Pikiertheit schützend, schauten mich alle an. Ich musste durchaus in Erwägung ziehen, die Umstände missdeutet zu haben. Zu meinem Glück verlief das Ganze dann doch ziemlich übergangslos.

Beide Frauen, gewillt, meiner Misere Abhilfe zu verschaffen, knieten nieder zu meinen Füßen und begannen ihr Zungenpotential sowie ihre Blaskapellenfreude zu demonstrieren. Es war schön anzusehen, wie sich die beiden um die Befleischung ihrer Mundhöhle stritten. Die Frau meines Kollegen erwies sich in diesem Fall als die größere Streberin, heißt nicht weniger als bis zum Anschlag. Flankiert von einem Lippenpaar zu jeder Seite, boten mir die beiden eine lippennasse Bahn, durch die ich meinen Bob jagen konnte. Nicht ohne zänkisches Gehabe brach immer mal wieder eine aus, um ganzheitlich zu oralisieren. Es war nötig, hier ein Verständnis von Abgabe und Teilen zu etablieren. So ist das mit der Stutenbissigkeit.

Mein, mich wohl beneidender, Kollege schien durchaus Willens zur Partizipation. Ficken ist Krieg und Pazifisten daher unbrauchbar. Ich griff mir seine Frau am Zopf und gab ihm so die Chance, meiner Gattin handhablich zu werden. Erstmal die Klamotten weg. Ich war nicht zimperlich — das Kleid stand ihr eh nicht. Ihr Körper trug durchaus Anzeichen von bildhübschlichem Niveau. Also, sie aufs Sofa, die Beine in die Luft und schon war mein Blick volle Breitseite auf ihr Spaßbadportal gerichtet (mit kleiner Landebahn). Das Geschehen hinter uns jedoch stagnierte und das Versagen meines Kollegen hatte durchaus die Tendenz, lächerlich zu wirken. Doch meine Frau gab sich allergrößte Mühe, ihre Gastgeberqualitäten zu beweisen. Ich hingegen befand mich in einem Zustand völliger Exorbitanz. Ihr nasses Freudenspendergewölbe gab meinem Metzgergewehr eine Taufe. Mein Rezept war es, ihr das Fickschnitzel zu panieren und sie dann richtig durchzubraten. Einmal wenden. Ihre Rosette war schön. Meine Zunge suchte Anschluss — ich bin ein Kavalier. Das Ganze wurde immer wilder und zum einvernehmlichen Selbstexzess, verübt am Gegenüber – die herrlichste Form des Existenzstressabbaus. Auch die beiden anderen ritten bereits voll und ganz auf der Wolllustwelle. Meine Frau lief auf den Händen durch die Diele, der Arsch nach oben und ihre Beine fest um die Hüfte meines Kollegen geschlossen. Die Schubkarre – wie lange hatte ich sie darum gebeten. Ein bisschen sauer war ich schon. Dafür machten wir jetzt die 69er im Stand. So mittendrin schaute mich meine Frau an und sagte, sie wolle die Scheidung. Keine Einwände meiner seits. Der Ereigniskette geschuldet, erschien mir dieser Gedanke durchaus sinnvoll. Ich sagte ihr, dass ich sie zwar liebe, es aber nicht mehr für eine intakte Beziehung reiche. Noch gerade den Schwanz meines Kollegen in der Backe, gab sie mir einen ganz traurigen Blick.

Warum sich auch mein Kollege mit zum ersten Cumshotfinale meines Lebens einreihte, hab ich nicht ganz verstanden, aber auch für ihn gab es mein Liebesgelee.

Der Abend endete gediegen und wir verabschiedeten uns ohne unnötige Wiederholungswunschfloskeln.


Ein Auszug aus: ERECTION PERFECTION

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Ein Traum in Schnaps


Sie betritt das Zimmer und ist nackt! Sie weiß nicht, warum. Als sie an sich hinabschaut, vorbei an ihren perfekten, runden Brüsten, entlang ihres zierlichen Bauchnabels, über das überaus üppige Becken und den Schambereich, bis hinunter zu dem allmählich abblätternden Nagellack (in gothik-schwarz), sieht sie, dass sie noch immer völlig übersät ist mit einer feucht glänzenden Substanz.

Inmitten eines Raumes voller Spiegel, glitzernd wie eine schmelzende Eisfigur, beginnt sie, an ihren Nippeln zu spielen.

Plötzlich öffnet sich die Tür hinter ihr. Acht kleinwüchsige Afroamerikaner treten ein. Der mit dem kleinsten Pimmel und dem weißen Irokesen, hat einen Ständer in der Länge von mindestens 38,7 cm. All die kleinen geilen Rammelneger starren gierig und zerfickungswillig auf die noch immer verwirrte Moppelschönheit in ihrer Mitte. Aber instinktiv kniet sie sich zu einem der kleinen Männer und küsst ihn auf die Stirn. Auf einmal befallen alle Pigmentwichtel die Frau zugleich und ringen sie zu Boden.

Jetzt gibt es kein Halten mehr. Jedes ihrer Löcher ist in Kürze gestopft. Zwei anakondaähnliche Brecherschwänze versuchen gleichzeitig in ihren Mund einzudringen. Es gelingt. Im nächsten Moment ist sie auf allen Vieren. Eine Kette von drei sich streitenden, muschigeilen Mini-Moortrollen reiht sich hinter ihrem prall-runden, erblühenden Arsch.

Zwei der Kollegen tanzen einen tahitianischen Fruchtbarkeitstanz auf ihrem Rücken. Die Frau wird immer geiler. Aus allen Öffnungen läuft ihr mittlerweile die Schubbersoße, teils ist es ihre eigene, teils Afroriesengliedejakulat. Der ganze Raum riecht nach Negerschweiß, wie eine schlechte Disko.

Die Bukkakeapokalypse beginnt. Selbstverständlich muss die Frau auf dem Boden liegen — es gab noch kein Liliputaner-Spritzfest-Szenario, bei dem es anders gewesen wäre.

Sie ist geil, gierig und verlangt mehr, mit ihrem weit aufgerissenen Schlund, während ihr acht fast platzende Pimmelpeitschen in der Fresse wedeln.

Der erste kommt. Und so geht es weiter. Ihr Gesicht ist bald so mit Wichse übersät, dass man, wenn man es trocknen ließe, eine gipsähnliche Spermamaske erhielte.

Vielleicht, so denkt die Frau, hätte sie doch Bäckerin werden sollen.


Ein Auszug aus: ERECTION PERFECTION

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